Beruf

Der Beruf ist häufig der Lebensbereich, für den wir am meisten Lebenszeit aufwenden. Mit der Arbeit verdienen wir den Lebensunterhalt für uns und unsere Familie. Es sichert unsere materielle Existenz und bewegt sich in unserer Einschätzung oft irgendwo zwischen den Polen notwendiges Übel und sinnstiftende und erfüllende Lebensaufgabe.

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Dr. Oppels 13 Top-Regeln zum Thema Beruf

  1. Die Freude sollte im Tun liegen. Liebe, was du tust.
  2. Wenn die Arbeit Freude macht, musst du dich nicht ständig belohnen.
  3. Wenn sich unsere Arbeit nicht mehr wie Arbeit anfühlt, wissen wir, dass wir den richtigen Job für uns gefunden haben
  4. Lebensglück hat keinen Verkaufspreis.
  5. Kümmere dich in deinem Leben um etwas, was über dein eigenes kleines Ego hinausgeht.
  6. Genug ist der Reichtum des Weisen.
  7. Leiste mit deiner Arbeit einen Beitrag zu einer Welt, in der du leben möchtest.
  8. Der Beruf, den du machst, ist nicht der richtige und auch nicht der falsche. Es ist der Job, den du gerade ausübst. Steh dazu! Es ist nicht wichtig, dass du oben ankommst. Sondern, dass du bei dir ankommst.
  9. Wir können keine richtigen oder falschen Entscheidungen treffen - immer nur Entscheidungen. Niemand weiß, was falsch und richtig ist.   
  10. Erstens: Tu es! Zweitens: Was immer du tust, tue es bewußt und sei achtsam (Monotasking)!
  11. Erfolg ist unsexy, Scheisse und anstrengend. Erfolg ist kein Glück. Und Glück braucht keinen Erfolg.
  12. Wäre es nicht einfach schön, wenn uns das Leben gelingt?
  13. Die Freude sollte auf dem Weg liegen. Der Weg ist das Ziel. Denn er führt nicht zum Glück, er ist das Glück.

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Beruf: Was ist deine Vision?

Bist du in diesem Bereich des Lebens noch nicht zufrieden, dann verhilft dir eine Vision, deine Blockaden zu lösen und diesen Lebensbereich mit mehr Klarheit und Fokus zu verbessern.

Das Finden deiner Vision ist der Weg in ein zufriedeneres und entspannteres Leben.

Willst du dein Leben nicht dem Zufall überlassen und unbewußt dein Leben gestalten sondern die Dinge aktiv steuern? Dann brauchen wir dafür eine Vision. Die Taten folgen deinen Gedanken. Daher ist es so wichtig für jeden Bereich im Leben eine Vision zu entwickeln und diese am besten mit einem positiven Glaubenssatz zu verbinden. Ein Beispiel hierfür kann lauten:

Ich liebe meinen Beruf als Arzt. Arbeit macht mir Spass. Ich möchte durch mein Wissen und meine Fähigkeiten anderen Menschen helfen. Meine Arbeit verrichte ich leidenschaftlich und gewissenhaft. Durch ständige Weiterbildung möchte ich immer über den aktuellsten Stand der Medizin in meinem Fachgebiet informiert sein aber auch den Blick für den ganzen Menschen schärfen. Eine Kommunikation auf Augenhöhe mit meinen Patienten ist mir wichtig. Ein liebevoller gegenseitiger Umgang mit dem Gefühl der Verbundenheit ist mir von größter Bedeutung. Ich möchte meinen Beruf noch viele Jahre ausüben können. Mein Beruf sichert mir und meiner Familie meine Existenz und mein Lebensglück.

Überlege dir eine eigene Vision und einen positiven Glaubenssatz, der genau zu dir passt. Lass dich dazu von meinem Kapitel zum Thema Beruf inspirieren.

Zur Info: Dieses Kapitel zum Thema Beruf ist aus psychologisch-spiritueller Betrachtungsweise geschrieben, nicht aus betriebswirtschaftlicher Sicht.

Wünscht du dir Unterstützung, um deine Vision zu finden und um deine Glaubenssätze umzuprogrammieren, die dich noch in deiner vollen Entfaltung sabotieren? Wir helfen dir gerne mit einem wundervollen und kraftgebenden Coaching.

 

Lebensbereich Beruf

Wie viel Entscheidung steckt hinter deinem Beruf?

Viele Menschen entscheiden sich nicht für ihren Beruf, sondern stolpern in ihn hinein. Wir denken meist, der Beruf diene dem Geldverdienen. Dabei geht es bei der Arbeit um eine Tätigkeit und nicht an erster Stelle um das Geld. Wenn du den Beruf auf das Verrichten von Arbeiten reduzierst, erledigst deine Aufgaben, aber du bist nicht wirklich glücklich. Wenn die Arbeit keine Freude macht, mußt du dir dann mit dem sauer verdienten Geld wieder etwas gönnen, um dich zu belohnen. Du brauchst ein großes Auto, Haus und weitere Statussymbole, um glücklich zu sein. Du wirst nicht glücklich, indem du dir dauernd etwas gönnst. Sinnvoller ist es, sich auf das Wesentliche zu beschränken. Dadurch gewinnst du die Freiheit, dich für etwas zu entscheiden, was du gerne machst. Wenn die Arbeit Freude macht, musst du dich nicht mehr belohnen.

Wenn dich jemand nach deinem Beruf fragt, erkläre ihm kurz und prägnant in einer Minute, was du tust. Studiere einen passenden Satz ein. Sag was du tust! Sag nicht, was du nicht tust. Sage, was dein Nutzen ist.

Mach dir nun mal Gedanken zu folgenden Fragen:

  • Wie sieht mein Status quo aus?
  • Was gefällt mir aktuell am besten? Was waren bisher meine größten Erfolge?
  • Was gefällt mir aktuell überhaupt nicht?
  • Was ist mein Ziel?
  • Was ist meine Wunschvorstellung? Was ist meine Vision?
  • Was sind meine persönlichen Stärken?
  • Was würde sich in meinem Leben ändern, wenn ich meine Vision erreichen würde?

Glück und Arbeit hängen in unserer Gesellschaft untrennbar zusammen. Beim Arbeiten pflegen wir soziale Kontakte und fühlen uns wertvoll. Das Gefühl von Wachstum ist dabei eine unversiegbare Quelle für Selbstbewusstsein und Anerkennung.

Das Geld folgt dabei der Freude. Wenn du etwas gern und gut machst dann kannst du damit auch Geld verdienen. Wer etwas tut, worin er gut ist, ist glücklicher.

Früher hatte man einen Beruf (eine Berufung), dann kam die Laufbahn. Es wird schon schneller, man muss sich schon ein bisschen beeilen. Heute machen wir Karriere. Karriere heißt Rennbahn, du rennst jetzt. Aber Achtung: man rennt auch mal am Leben vorbei, verschiedenes bleibt links und rechts liegen. Wer an seinem Leben vorbei lebt, wer seine Träume und Wünsche ignoriert, muss dann wieder kompensieren, was er verpasst. Z.B. mit blinder Arbeitswut. Stress ist diesen Männern dann vertrauter als die eigene Frau.

 

Warum arbeiten wir eigentlich?

Mit dieser Frage hat sich Dieter Lange intensiv beschäftigt. Ich stelle dir seine Theorie hier vor.

Modell A von Dieter Lange

Es gibt zwei typische Beweggründe für Arbeit oder allgemein, um etwas zu tun:

  1. Angst vor Bestrafung oder
  2. Hoffnung auf Belohnung.

Das sind jedoch Um-zu-Beweggründe und alles, was wir tun um … zu…, tun wir nicht für uns selbst. Und das kann uns daher auch nicht glücklich machen. Um … zu … ist auf die Zukunft hin ausgerichtet und lebt damit eigentlich am Leben vorbei. Die Aufmerksamkeit ist auf die Zukunft ausgerichtet. Ein Leben um … zu … bedeutet hohe Opfer in Kauf zu nehmen, in der Hoffnung, dass sich diese irgendwann einmal auszahlen. Hierdurch verlernst du aber, das Leben zu genießen und im Hier und Jetzt zu leben.

Der Preis einer Um-zu-Arbeitsphilosophie ist: Wir schuften uns zu Tode.

Die Freude sollte im Tun liegen. Wie als Kind beim Bauen von Sandburgen! Der kreative Entstehungsprozess, das Bauen der Burg, hat uns damals als Kind erfüllt. Wir waren am Erlebnis interessiert, nicht am Ergebnis! Das Erlebnis gibt uns auf Dauer mehr als das Ergebnis.

Mit dieser Arbeitsphilosophie, stellt sich erst einmal überhaupt nicht die Frage, ob wir mit dem, was wir tun, erfolgreich, wohlhabend oder gar berühmt werden. Und diese Haltung können wir auf jede Form von Arbeit in allen Lebensbereiche ausweiten. Bei allem im Leben sollte es letztendlich nicht darum gehen, zu tun, was man liebt, sondern zu lieben, was man tut (egal, ob Steuererklärung, Keller aufräumen, Rasen mähen …).

Ich empfehle daher im Gegensatz zur Um-zu-Mentalität (krampfhafter Versuch, Dinge zu erreichen) die aktive Entscheidung, Dinge zu erreichen, während wir glücklich sind.

(Ich muss da immer an ein Beispiel denken: Ein guter Freund, der mich immer gefragt hat: Tilmann, warum machst du das eigentlich? Was bringt dir das?)

Steht Geld allein im Vordergrund, wird aus der Berufung irgendwann ein Job. Wer für Geld kommt, geht auch für Geld. Durch bloß mehr Geld, ein größeres Büro oder mehr Verantwortung werden Menschen nicht zu glücklicheren Mitarbeitern. Das Immer-mehr-Prinzip entspricht dem Versuch, aus einer Raupe eine tollere Raupe zu machen. Dann hat man aber nicht verstanden, dass die Bestimmung einer Raupe gar nicht darin liegt, eine tollere und glitzerndere Raupe zu werden, sondern zu einem Schmetterling zu werden und zu fliegen.

Geld ist eine potentielle Energie und damit absolut relativ. Es ist nicht entscheidend, wieviel Geld wir haben, sondern dass wir mit der potentiellen Energie einen hohen Erlebniswert schaffen. Teuer muss nicht zwingend gut sein. Wirkliche Lebensqualität im Sinne von Zufriedenheit hat mit diesem relativen Wert Geld wenig zu tun. Lebensglück hat keinen Verkaufspreis.

Was ist im Leben wichtig?

Regelmäßig werden Menschen im Hospiz befragt, was ihnen wichtig gewesen ist im Leben und was sie anders machen würden. Bei diesen Antworten fällt auf, dass keiner gerne mehr Geld verdient hätte. Stattdessen wird geäußert:

  • mehr Zeit für meine Kinder
  • aufpassen, dass mir meine Kinder nicht verloren gehen
  • meine Partnerschaft anders gestalten.

Die Essenz dieser Antworten ist:

„Ich hätte mich im Leben um etwas kümmern müssen, was über mein eigenes kleines Ego hinausgeht.“

 

Die Frage: Warum arbeiten wir eigentlich? ist immer noch nicht ausreichend beantwortet. Ich will mal ganz strukturiert vorgehen:

In jeder einzelnen Lebensphase handeln und arbeiten wir aus anderen Motiven heraus und streben danach unterschiedliche Bedürfnisse zu befriedigen.

1. Stufe: Auf der ersten Stufe arbeiten wir schlicht und einfach, um unsere Existenz zu sichern bzw. um mit einem gewissen Komfort zu überleben.

2. Stufe: Der Mensch strebt nach Geborgenheit und nach Aufregung gleichermaßen. Sobald Sicherheit gewährleistet ist, geht es darum, erneut Unsicherheit zu erfahren, wenn auch auf einer anderen Ebene. Menschen mit todsicheren Jobs haben meist aufregende Hobbys, weil sie beim Motorradfahren oder Tauchen endlich mal das Gefühl haben zu leben. Ist also Stufe 1 gesichert, ist die Antwort auf die Frage, warum wir eigentlich arbeiten: um das aufregende Gefühl der Unsicherheit zu erfahren.

3. Stufe: Auf der dritten Stufe arbeiten wir, um vermeintliche Bedeutsamkeit zu erlangen. Wir wollen die Aufmerksamkeit anderer auf uns ziehen. Man will etwas besonderes sein, etwas bedeuten. Dazu dienen Statussymbole, Berufsbezeichnungen, Vorzeige-Dienstwagen, die richtige Partnerin, der Urlaub im angesagten 5-Sterne-Hotel. Leider sind diese Beweggründe zu arbeiten nichts weiter als Prothesen des eigenen Selbstwertgefühls. Mit unserem wirklichen Selbstwert haben sie nichts zu tun. Diese Dinge dienen nur dazu, die Bedürfnisse unseres Egos zu befriedigen.

Auf Stufe eins bis drei ist das Motiv, aus dem heraus wir arbeiten, schlicht Angst. Um diese Angst zu überspielen, leben wir nach dem Motto: Je mehr desto besser. Menschen, die aus den Gründen eins bis drei arbeiten, werden nie zufrieden sein, egal wieviel Wohlstand sie auch damit bekommen. Der Hunger unseres Egos ist endlos! Arthur Schopenhauer: Der Reichtum gleicht dem Meereswasser: je mehr man davon trinkt, desto durstiger wird man.

4. Stufe: Die meisten Menschen bemühen sich eine bessere Raupe zu werden. Aber ob die Raupe groß oder glitzernd ist, sie bleibt dennoch eine Raupe. Auf uns Menschen übertragen bedeutet die Transformation zu etwas Neuem vor allem innere Umkehr. Es geht um Selbstverwirklichung, Selbstvervollkommnung, Selbstheilung, Selbstfindung. Das Motiv ist nun nicht mehr Angst, sondern Liebe. Die Motivation ist nicht mehr extrinsisch sondern intrinsisch. Auf der vierten Stufe geht es darum, innerlich zu wachsen.

5. Stufe: Ist das innere Wachstum auf seinem Höhepunkt angelangt, sind wir in der Lage, anderen davon abzugeben, und haben damit die 5. Stufe erreicht. Wir können nun andere Menschen mit dem beschenken, was wir an Freude und Gelassenheit zu geben haben. Wir arbeiten, um einen Beitrag zu einer besseren Welt zu geben. Um einen Beitrag zu einer Welt zu leisten, in der wir leben möchten.

Oder anders formuliert: Wenn du es geschafft hast, wenn du etwas erreicht hast, geht es nicht darum, den anderen zu zeigen wie toll du bist, sondern den anderen zu helfen, den Weg zu zeigen, wie es geht. Andere Menschen groß zu machen. Das macht der Superstar.

6. Stufe: Auf dieser letzten Stufe haben wir den Sinn des Menschseins verwirklicht. Das heißt, wir haben unser Selbst verwirklicht. Es gilt nicht mehr das Motto: „Leiste was, dann haste was, dann biste was.“ Hier sind wir einfach, was wir sind, alles andere stellt sich ein.

Die Stufen eins bis drei kann übrigens niemand umgehen. Man muss erst gehabt haben, um nicht mehr haben zu müssen. Erst gehabt zu haben befreit schließlich vom Habenmüssen. Das Glück für jeden von uns liegt nicht darin, mehr zu wollen, sondern darin genügsam zu sein. Genug ist der Reichtum des Weisen.

Frage dich, was für einen Menschen hat dein Beruf aus dir gemacht? Welcher Berufung bist du gefolgt? Welchem Lebensthema hast du deine Arbeit gewidmet? Lass deine Antworten aus dem Herzen kommen! Denn das wirklich Wichtige, das Wesentliche finden wir nur dort.

Es wäre doch schön, wenn das Motto deines Lebens lauten würde: Ich leiste mit meiner Arbeit einen Beitrag zu einer Welt, in der ich leben möchte. Unser Leben erhielte eine Bestimmung. Wir wären beseelt von einer Aufgabe und dabei ganz bei uns selbst.

Warum arbeiten wir eigentlich? Auch Robert Betz ist dieser Frage nachgegangen. Schau dir seine Erklärung im Folgenden an.

 

Modell B von Robert Betz

Jeder Mensch braucht zwei Arten von Ernährung. Die physische in Form von Essen und eine feinstoffliche in Form von Anerkennung (gesehen werden, Wertschätzung, Bestätigung, Liebe)

Leider konnten uns das die meisten Eltern nicht ausreichend geben. Weil sie hier selbst einen Mangel hatten. Weil sie sich selbst nicht so sehr liebten.

Warum arbeiten wir eigentlich?

Nicht aus Freude an der Arbeit sondern auf der Suche nach Anerkennung. Suche und Sucht nach Anerkennung, dieser Hunger nach Bestätigung sind die treibendsten Kräfte, warum Menschen in Berufe gehen, in die Arbeit gehen. Nicht um Freude zu haben, sondern um die Energie zu bekommen, die die Eltern nicht ausreichend geben konnten. Bitte Chef lobe mich. Leute lobt mich, schaut mal, was ich geschafft habe. Diese Suche nach Aufmerksamkeit ist eine der größten Süchte, die es gibt.

Ganzheitlicher, wahrhafter Erfolg ist Erfolg und Erfüllung. Du kannst aber auch Erfolg haben ohne glücklich zu sein.

Wenn sich dein Leben zäh, anstrengend und wie ein Kampf anfühlt, dann stimmt irgendetwas nicht. Wer kämpft kommt am Ende um. Leben darf leicht sein, darf Freude machen.

Schnelltest (mach ihn jetzt sofort, denn jetzt findet dein Leben statt):

Augen zu, tief durchatmen und frage dich: wie fühlst sich dein Leben an? Alles darf da sein, alles darf sich zeigen. Sei bereit alles zu fühlen. Ist das Freiheit und Leichtigkeit oder Schwere und Druck und Spannung? Das ist der Weg nach innen! Erfolg erfolgt dann, wenn du der Wahrheit und Stimme deines Herzen folgst.

 

Praktische Tipps und Ideen für das Berufsleben

Habe Freude an der Arbeit
Wer glücklich sein möchte, sollte sich eine Arbeit suchen, die er wirklich aus tiefster Überzeugung ausübt. Wenn sich unsere Arbeit nicht mehr wie Arbeit anfühlt, wissen wir, dass wir den richtigen Job für uns gefunden haben. Niemand kann dies wohl besser beurteilen als der Erfinder Thomas A. Edison. Er war ein Arbeitstier wie es im Buche steht – im Durchschnitt arbeitete er 18 Stunden täglich. Sein einziger Kommentar dazu: „Ich habe in meinem Leben nicht einen Tag gearbeitet. Es war immer Spaß.“

Ich selbst will nur Dinge tun, die mich erfüllen und zufrieden machen. Dinge, hinter denen ich komplett stehe. Find time to lose yourself in what you love.

Habe ein Ziel. Habe eine Vision.
Warum machst du eigentlich etwas? Vielleicht weil es Spaß macht oder weil du Anerkennung haben willst. Ja, Anerkennung ist ein Grundbedürfnis und eine starke treibende Kraft. Aber: Mach lieber etwas, was dir einen Sinn gibt. Was ist dir wichtig? Verfolge ein Ziel, eine Vision. Frage dich nicht, wie du es umsetzen könntest. Fange an und starte! Manchmal gilt: Einfach machen statt nachdenken. Auch die Möglichkeit, Fehler rückgängig zu machen, erleichtert den Start.

Wir werden dazu erzogen, durchschnittlich zu sein. Aber du bist nicht auf der Erde, um durchschnittlich zu sein. Leg den Gedanken ab, erst mal klein zu starten, sondern beginne direkt großen, „unrealistischen” Zielen nachzujagen. Da der Rest der Menschheit sich schon mit dem Mittelmaß begnügt, herrscht im Mittelfeld der schärfste Wettbewerb. An der Spitze hingegen ist es oft einsam: Nur wenige trauen sich, groß zu denken, weshalb es manchmal leichter sein kann, das „Unrealistische“ zu erreichen als das „Realistische“, da du dich dafür einfach gegen weniger Konkurrenten durchsetzen musst. Richte sämtliche Bereiche deines Lebens auf das Erreichen deiner Ziele aus.

Es genügt aber nicht, deine Ziele und deine Vision nur mit dem Verstand zu erdenken. Es braucht auch noch ein Gefühl. Und deshalb tauche ein in deine Vision, in dein neues Lebens, das du dir wünscht. Fühl einmal: Wie würde sich das anfühlen, wenn du schon da wärst? Fühle es so, als wärst du jetzt schon voll und ganz in deiner neuen Zukunft angekommen. Versuch so intensiv wie möglich die Freude und Begeisterung darüber zu spüren, es geschafft zu haben, schon da zu sein!  Stell dir vor, das Geld beginnt zu dir zu fließen.

Mach dir keinen Kopf darüber, wie das ganze Wirklichkeit werden soll. Das tolle ist, dein Gehirn macht keinen Unterschied, ob du es „tatsächlich erlebst“ oder dir „nur vorstellst“. Es ist nicht wichtig, wie es geschieht, wie sich deine Vision erfüllen kann, denn der Kopf kennt die Wege nicht und kann es sich auch nicht vorstellen. Lass das “wie” los. Öffne dich dafür und glaube daran, dass es möglich ist.

Unser Gehirn kann nicht unterscheiden, was real oder nur gedacht ist. Nutze deine positiven Gedanken. Eine Grundvoraussetzung für Erfolg ist, sich selbst als erfolgreichen Mensch zu sehen. Ein möglicher Trick ist: Fahre ab jetzt im Zug erste Klasse. Auf diese Weise wird es selbstverständlich für dich und du fühlst dich hier richtig.

Gedanken sind extrem machtvoll. Nutze ihre Kraft zu deinen Gunsten: Fake it ‘til you make it! Wenn du dich verhältst, als seien deine Träume und Wünsche längst Realität, kann dich nichts mehr aufhalten. Das bringt dich zum Erfolg.

Sind Ziele vielleicht auch etwas Schlechtes?
Man kann Ziele aber auch völlig anders betrachten: Ziele sind dann eigentlich schlecht. Die kann man erreichen!

Besser ist ein gemeinsames Anliegen. Was will eine Gruppe, eine Firma, eine Familie?

Wenn man das herausgefunden hat, halten alle wunderbar zusammen und arbeiten an einem Strang. Dann entsteht eine wunderbare Potentialentfaltungsgemeinschaft. Hierzu muss man jeden in der Gruppe fragen, was er eigentlich will? Dann kann man gemeinsam darauf hinarbeiten und hoffen, dass man dieses Ziel nie ganz erreicht. Dann bleibt der Ansporn erhalten :-)

Treffe Entscheidungen
Man hat viele Wünsche, Ziele und Illusionen bezüglich Job, Partner Gesundheit. Aber eigentlich geht es gar nicht darum, was man genau wird, sondern darum, überhaupt etwas zu werden. Treffe eine Entscheidung. Man kann sich eigentlich für alles begeistern und dann auch sein Umfeld begeistern. Wenn man sich auskennt, wenn man gut ist, wenn man Experte in seinem Gebiet wird. Egal ob Professor oder Verkäufer oder Gärtner. Wenn du dein Ding ernst nimmst und es mit Liebe machst, wird es immer erfolgreich sein und dich glücklich machen. Achte auch darauf, dass Herz und Geist zusammenpassen. Mach das, was Sinn für dich macht. Das wird dich befriedigen. Werde der du bist!

Wer ein Gewinner werden will, muss mutige Entscheidungen treffen und stetig wachsen.

Gewinner sind zu schnellen Entschlüssen bereit, weil sie wissen, dass eine schlechte Entscheidung immer besser ist als gar keine. Auch die beste Entscheidung hilft nicht, wenn sie zu spät getroffen wird. Wenn du erfolgreich sein willst, musst du aktiv werden und dein Schicksal selbst in die Hand nehmen.

Da das Leben nur rückblickend verstanden werden kann, aber nach vorne blickend gelebt werden muss, können wir keine richtigen oder falschen Entscheidungen treffen - immer nur Entscheidungen. Zum Zeitpunkt, an dem wir eine Entscheidung treffen, wissen wir die langfristigen Folgen noch nicht. Also: niemand weiß, was falsch und richtig ist.

Der Partner, mit dem du Zusammen bist, ist nicht der richtige und es ist auch nicht der falsche Partner. Es ist der Mensch, mit dem du jetzt lebst. Also steh dazu!  Das Auto, das du besitzt, ist nicht das richtige Auto für dich und auch nicht das falsche. Es ist das Auto, das du derzeit fährst. Also, steh dazu. Der Beruf, den du machst, ist nicht der richtige und auch nicht der falsche. Es ist der Job, den du gerade ausübst. Steh dazu!

Wir müssen Entscheidungen treffen. Aber durch Entscheidungen kontrollieren wir nicht den Verlauf der Dinge oder unseres Lebens. Durch Entscheidungen verändern wir aber die Qualität unseres Lebens beziehungsweise der Wahrnehmung der Ereignisse.

Tu es. Pack es an!
Sei ein Unternehmer, kein Unterlasser. Sei ein Adler, kein Hühnchen. Verstecke dich nicht hinter Ausreden. Packe Sachen an, triff Entscheidungen und tue es einfach!

Sei kein Opfer, das nur klagt und meckert. Sei ein Gestalter deines Lebens. Verlasse deine Komfortzone und gehe in die Macherzone. Finde deinen für dich richtigen Glaubenssatz und deine Vision.

Tu es, aber tue es bewußt!
Was immer du tust, tue es bewußt und sei achtsam! D.h. tu es konzentriert, sei bei der Sache. Multitasking funktioniert nicht: Statt ständig alles gleichzeitig im Kopf zu haben, kann man viel besser konzentriert an einer einzigen Sache arbeiten. Sobald du im Kopf bei mehreren Sachen bist, schaltet dein Verstand auf Autopilot. Das bedeutet wiederum, dein Unterbewusstsein steuert alles und du bist nicht mehr Herr der Dinge. Es laufen alte, unschöne Programme (gemäß deiner Glaubenssätze) ab. Du handelst dann nicht mehr nach deinen Wünschen und Vorstellungen, sondern nach Automatismen, die zu 80% selbstsabotierend sind.

Tu es, aber beachte das Paretoprinzip.
Für echte Produktivität gilt: Weniger ist mehr. Gemäß dem Paretoprinzip (auch als 80/20-Regel bekannt) lassen sich bei jeder Art von Arbeit 80% der Resultate mit nur 20% Aufwand erreichen. Um die restlichen 20% des Ergebnisses zu erreichen, müßte man nochmal 80% Anstrengung investieren. Grundsätzlich gilt auch: Arbeite zügig, aber gehe einen Schritt nach dem nächsten!

Tu es und stelle dich neuen Herausforderungen und Rückschlägen.
Wenn du etwas neues machst, wenn du deine Komfortzone verlässt, dann sagt dein Gehirn dir Gefahr Gefahr Gefahr. Wenn du es trotzdem machst, dann hast du die Chance zu merken: Wow es funktioniert ja. Ich lebe immer noch. Wie geil ist das denn!

Natürlich werden werden auch Rückschläge kommen. Betrachte Rückschläge als Chancen für deine persönliche Weiterentwicklung. Höre nie auf zu lernen. Wenn du etwas erreichen willst, benötigst du Fleiß und Besessenheit. Manche sagen: Wer den einfachen Weg wählt, hat ein hartes Leben. Wer den harten Weg wählt, hat ein einfaches Leben.

Der richtige Umgang mit dem Scheitern und Fehlern
Es läuft im Leben nicht immer glatt. Ja, Scheitern passiert. Aber du hast nicht immer Schuld daran. Das ist ganz wichtig. Man denkt viel zu schnell: Habe ich jetzt etwas falsch gemacht? Habe ich versagt? Nein: Das Leben ist manchmal ein Arschloch. Es gibt gute Zeiten und schlechte Zeiten. Manchmal bist Du die Taube manchmal bist Du das Denkmal. Scheisse passiert halt. Und dann kommt es darauf an, wie wir damit umgehen. Das nennt man Resilienz. Die Widerstandsfähigkeit unserer Seele. Wie geht man damit um, wenn man dann mal scheitert?

Ein Baby das Laufen lernt und auf den Po fällt, bleibt auch nicht sitzen und gibt gleich auf und denkt sich dann: Das Laufding ist nichts für mich. Nein, das macht das Baby nicht. Und wir auch nicht! Das Leben ist zu 10% das, was passiert und 90% das, was du daraus machst. Wir können die Situation nicht ändern, aber wir können unsere Wahrnehmung der Situation steuern.

Du darfst scheitern, das ist nicht schlimm. Es dürfen dir Fehler passieren, du darfst nur nicht an ihnen zugrunde gehen. Jetzt kommt es darauf an, wie du mit deinen Fehlern umgehst. Thomas Edison hat gesagt, ich bin nicht gescheitert, ich habe nur 10.000 Wege gefunden, wie es nicht funktioniert. Nach einem Fehler hast du die Möglichkeit, dich neu zu orientieren, neue Wege zu gehen. Dazu musst du die Situation akzeptieren und deinen Kopf ändern und du musst Eigenverantwortung übernehmen. Umwege erweitern deinen Horizont. Wir brauchen Frustrationstoleranz. Jedes Scheitern macht dich stärker. Jedes Scheitern bringt dich nach vorne.

Sei offen für neue Aufgaben und orientiere dich an den Profis
Hole mit neuen Herausforderungen Schwung und lerne von den Meistern. Eine neue Situation bringt immer Ungewissheit mit sich. Erfinde das Rad nicht neu, sondern lerne von den „Radexperten“. Damit ist gemeint, dass du angesichts einer neuen und anfangs komplexen Aufgabe am meisten und schnellsten von denen lernst, die sich bereits auskennen. Orientiere dich lieber an den Profis auf dem Gebiet, das du als Neuland betrittst.

Je mehr du insbesondere am Anfang über die Grundlagen lernst, desto befriedigender und spannender wird die Arbeit. Ich liebe es, mit Profis zusammen zu arbeiten, es funktioniert einfach gut und bereichert. Ich bin ein Freund der Qualität.

Bilde dich weiter
Bilde dich weiter, besuche Seminare und knüpfe Kontakte zu Menschen, die dich inspirieren. Suche neuen Input, lies Bücher und bleib am Ball, um immer weiter zu wachsen.

Baue dir ein Umfeld auf, das dich mitzieht
Das Geheimnis des Erfolgs: du musst dich mit Menschen umgeben, die so sind, wie du sein willst. Umgib dich mit den Menschen, die das haben, was du haben möchtest. Baue dir ein Umfeld auf, das dich mitzieht. Sei es im Sport, bei der Ernährung oder im Beruf. Ein Umfeld, das deinen Zielen entspricht. Beneide nicht andere, sondern sei du selbst und umgib dich mit Menschen, die so sind, wie du sein willst.

Freue dich mit den anderen.
Wenn andere Erfolg haben, freue dich mit Ihnen. So kannst du dein Gehirn austricksen. Wenn du dich freust, will dein Gehirn noch mehr davon haben.

Vertrauen in andere Menschen vereinfacht unser Leben.
Wäre es nicht einfacher, wenn es jemanden gäbe, der deinen Geschmack genau kennt und die Wahl für dich trifft? Vertraue auf jemandes Können und Wissen. Tatsächlich wird das Leben einfacher und unkomplizierter, wenn du Kontrolle und Entscheidungen an jemanden oder etwas abgibst, dem du vertraust.

Bring Einfachheit in dein Leben
Das Leben wird bekanntlich immer komplexer und schnelllebiger. Daher ist es Zeit, wieder mehr Einfachheit in dein Leben zu bringen. Einfachheit ist die höchste Form der Vollendung (Leonardo da Vinci).

Mit einer guten Organisation deiner Aufgaben erreichst du mehr Einfachheit. Die richtige Organisation beginnt mit der Kategorisierung von Aufgaben. Notiere beispielsweise alle Erledigungen, die nächste Woche anliegen, auf einem Zettel und ordne die Aufgaben anschließend verschiedenen Gruppen zu. Anschließend priorisierst du die gruppierten Aufgaben.

Nutze deine Zeit weise, um dein Leben zu vereinfachen.
Wer mehr Zeit hat, spürt auch mehr Einfachheit. Zeit gibt einem das Gefühl für mehr Einfachheit. Nutze Leerläufe sinnvoll. Nutze deine Zeit beim Warten für sinnvolle Tätigkeiten oder Gedanken. Genauso kannst du Leerläufe bewußt Pausen sinnvoll nutzen.

Ora et labora.
Bete und arbeite. Lege deine Aufmerksamkeit auf die Arbeit und das Gebet. Letzteres können wir auch als Meditation begreifen oder als Bei-sich-sein. Gönne dir Pausen beim Arbeiten. Wir hecheln durch den ganzen Tag. Es ist keine Zeit zum Innehalten, Nachdenken, Reflektieren. Das kann nicht gut sein. Mach Pausen.

Fernseher aus. Handy weg.
Wer sich auf eine Informationsdiät setzt und Zeitdiebe eliminiert, spart viel Zeit. Es lohnt sich außerdem, sich einer strikten Informationsdiät zu unterziehen, denn der Konsum von Medien raubt viel Zeit und lenkt zudem ab. Daher solltest du selektive Ignoranz üben: Das bedeutet, dass du keine Informationen konsumierst, die für deine Arbeit irrelevant sind oder mit denen du nichts anfangen kannst.

Plane Lücken im Terminkalender ein
Gönne dir Lücken im Terminkalender. Lass am besten ein paar Stellen im Terminkalender komplett frei. Wenn es soweit ist, entscheide spontan, worauf du Lust hast. Du kannst z.B. zur Entspannung spazieren gehen, ein Buch lesen – oder tatsächlich einfach nur faul herumliegen. All das aktiviert den Parasympathikus und entspannt dich. Lerne deine Träume, Werte und Talente kennen. Gönne dir daher hin und wieder eine Auszeit, in der du mindestens eine halbe Stunde lang über deine Träume nachdenkst.

Träumst du schon vom Ruhestand?
Verabschiede dich von der Idee, dass erst die Rente oder der Ruhestand die Erlösung von der Arbeit bringt. Setze dir lieber zum Ziel, in deinem jetzigen Leben zwischen intensiveren Arbeitsphasen und Mini-Ruheständen zu wechseln.

Habitus und Energiewolke entscheiden über deinen Erfolg im Leben
Es gibt eine unsichtbare Kraft, die unser gesamtes Leben untermalt. Sie kann darüber entscheiden, ob wir bei Vorstellungsgesprächen brillieren, einen Kita-Platz ergattern, ohne Reservierung einen Tisch im Restaurant bekommen oder zur Grillparty des Chefs eingeladen werden. Die Rede ist vom Habitus – also der Gesamtheit unseres Auftretens, einer Mischung aus Denk- und Verhaltensgewohnheiten, Stil und Persönlichkeit. Der Habitus entscheidet über unseren Erfolg im Leben. Du kannst dir den Habitus als eine Summe aus sieben Kapitaltöpfen vorstellen: Es gibt materielles, soziales, kulturelles, sprachliches, psychologisches und physisches Kapital sowie Wissenskapital. Je mehr du alle diese Töpfe füllst, desto höher kannst du dich in der sozialen Pyramide positionieren.

Der Umgang mit Wissen ist wichtiger als das Wissen selbst (sogenanntes angewandtes Wissen).

In Gesellschaftsclubs wie Lions oder Rotary halten Mitglieder regelmäßig kurze Vorträge, sodass die Teilnehmer über die Jahre Einblicke in viele fachliche Disziplinen gewinnen. Die Schlüsselkompetenz liegt also weniger im Lerneifer, als vielmehr in der Kreativität und dem Mut, das Gelernte zu seinem Vorteil zu nutzen. Das persönliche Umfeld kann uns beim sozialen Aufstieg entweder hindern oder helfen. Es ist hilfreich, wenn wir uns vermehrt unter Menschen begeben, die bereits da sind, wo wir hinwollen. Baue tragfähige Verbindungen zu Menschen auf.

Ein gehobener Körperhabitus verschafft Ansehen.

Wer attraktiv ist, verkörpert Status, Leistungsbereitschaft, Gesundheit und Sexappeal. Noch wichtiger als Jugendlichkeit sind Haltung, Persönlichkeit und Charakter. Dabei ist Haltung ganz buchstäblich zu verstehen. Eine offene Körperhaltung stärkt zudem die Ausstrahlung. Wer sich den Habitus ranghöherer Menschen aneignen will, sollte darauf achten, seinen Kopf erhoben zu tragen und lange, bewusste Schritte zu setzen. Hektische Bewegungen vermitteln inneren Druck und Übereifer, wohingegen ein ruhiges Auftreten Erhabenheit kommuniziert. Never explain, never complain. Wenn du im Leben weiterkommen willst, suche nicht nach Entschuldigungen und beschuldige nicht andere. Eliten stehen zu ihren Fehlern und lernen aus ihnen.

Anstatt dir mühsam alle diese Kompetenzen anzueignen, kannst du auch an deiner Energiewolke arbeiten, die wiederum deine Strahlkraft auf dein Umfeld ausmacht (siehe Kapitel Krankheiten -> Therapie -> Die Lösung vieler Probleme ist in dir selbst). Jeder Mensch ist mehr als nur sein Körper. Ein Mensch ist ein wandelndes Energiefeld. Diese Energie drückt sich in Schwingungen aus. Bestimmt hast auch du die Erfahrung gemacht, dass ein fremder Mensch in den Raum trat und du dir dachtest: „Wow, das ist aber eine tolle Person. Die würde ich gerne näher kennenlernen.“ Das Gegenteil kann natürlich auch der Fall sein. Du lernst jemand Neues kennen und denkst dir: „Uh, ne mit dem möchte ich auf keine Art und Weise was zu tun haben.“

Glück ist demnach kein Zufallsprodukt. Das heißt: Du kannst Glück anziehen, indem du Einfluss auf dein Energiefeld nimmst und so die Dinge in dein Leben lenkst, nach denen du dich sehnst. Ursache hierfür sind Erfahrungen aus der Kindheit, die sich tief in unserem Unterbewusstsein eingeprägt haben. Diese wirken sich letztendlich wieder auf unser Energiefeld aus. Vor allem positive Erfahrungen tragen dazu bei, dass du Glück anziehen und dein Leben nach deinen Vorstellungen gestalten kannst. Wenn du dagegen voll mit negativen Gedanken bist, die dich lenken, kannst du kein Glück anziehen. Deine Energie kann sich in den verschiedenen Lebensbereichen massiv unterscheiden. Im Beruf kannst du dich selbstbewusst fühlen und dieses Selbstbewusstsein nach Außen ausstrahlen. Im Privaten bist du eher schüchtern, unsicher und zurückhaltend. Diese Verhaltensweisen können sich wiederum negativ auf dein Liebesleben auswirken. Hierbei spielt unser Mindest eine tragende Rolle. Wie steht es um dein Mindest in den großen Lebensbereichen wie Karriere, Partnerschaft, Gesundheit und Freundschaft? Um Glück anzuziehen, musst du dich auf Glück ausrichten. Das tolle ist, dass du dein Energiefeld selbst beeinflussen kannst. Hierbei können wir dir in einem Coaching erfolgreich weiterhelfen.

 

Erfolg

Wenn wir über den Beruf reden, können wir das Thema Erfolg nicht unbehandelt lassen.

Was bedeutet eigentlich Erfolg?

Erfolg ist ein Wort, dem wir eine Bedeutung geben. Wir müssen Erfolg für uns erst einmal definieren. In den westlichen Kulturnationen hat sich dabei eine Sichtweise auf Erfolg im Leben herausgebildet, die von diesen Faktoren abhängt:

  • etwas darstellen
  • Anerkennung erhalten
  • Einfluss haben
  • mächtig sein
  • Geld und Besitztümer haben

Und da stellt sich gleich mal die Frage: Ist Erfolg überhaupt das Ziel? Ist der Erfolg das, worauf es im Leben ankommt?
Vielleicht gibt es eine bessere Variante als Erfolg im Leben anzustreben. Und zwar: Das Leben soll uns gelingen. Wir wollen das Leben ja nicht nur irgendwie durchwursteln oder meistern, sondern es soll ja auch immer mal wieder Freude machen.

Wäre es nicht einfach schön, wenn uns das Leben gelingt. Wir beschreiben damit einen komplexen Prozess. Wir können lediglich Rahmenbedingungen schaffen, innerhalb derer es hoch wahrscheinlich wird, dass das Leben gelingt.

Es gibt einen großen Unterschied zwischen den Wörtern Gelingen und Erfolg. Wer Erfolg haben will, arbeitet auf ein Ziel hin. Diese Denkweise findet sich zum Beispiel im Sprichwort: Jeder ist seines eigenen Glückes Schmied. Gelingen drückt hingegen Demut aus. Es sagt eher: Wenn die Bedingungen stimmen, kann man ein guter Schmied werden.

Erster Hauptsatz der Erfolgstheorie: Erfolg ist unsexy, Scheisse und anstrengend. 
Also überlege dir das mit dem Erfolg nochmal. Bist du noch interessiert? Dann lies weiter.

Im Wesentlichen gibt es zwei Wege zum Erfolg:

  1. Sich anstrengen, durchhalten, sich zwingen – und Ersatzhandlungen entwickeln, die wir brauchen, um uns zu spüren. So handeln die meisten Menschen.
  2. In seiner Mitte sein und nicht zusammenbrechen, wenn die Arbeit erledigt ist. So leben die wenigsten Menschen.

Arbeits- und Erfolgssucht ist eine der größten unerkannten Süchte, die Menschen haben können.

Also überleg: Was ist dein Motiv? Weißt du, was du wirklich willst?

HÖHERSCHNELLERWEITER oder TIEFERLANGSAMERNÄHER

Du kannst es dir ja mal überlegen. Wofür willst du dich entscheiden?

„Höher, schneller, weiter!“ oder vielleicht stattdessen: „Tiefer, langsamer, näher.“

Warum suchen Menschen nach Erfolg?
Erfolg steht zweifellos im Zusammenhang mit Glück, Zufriedenheit, Geborgenheit, Sicherheit, Wohlstand, Anerkennung, Bewunderung, ja sogar mit Liebe und schließlich mit Einfluss und Macht. All das läßt sich dann für unseren Verstand zusammenfassen unter dem Stichwort: Überleben.

Wieviel Erfolg braucht man zum Glücklichsein? Wann bin ich angekommen? Auch noch so rekordverdächtige Leistungen können uns aber leider nicht zu langfristiger Zufriedenheit verhelfen.  Es ist noch nie jemand angekommen. Nichts und niemand kann uns glücklich machen - außer wir uns selbst. Allein schon unser Dasein reicht aus, um glücklich zu sein. Erfolg ist kein Glück. Und Glück braucht keinen Erfolg.

Erfolgreich ganz oben - und nun was? Dann geht’s weiter! Jedes Ziel ist immer nur ein Etappenziel! Was man für einen Gipfel hält, ist nur eine weitere Stufe. Danach kommt immer ein neuer Gipfel, eine neue Herausforderung. Und dazwischen liegt ein Tal, eine Niederlage. Also, auf die Frage, was passiert wenn du ganz oben angekommen bist? Was dann? Die Antwort lautet: Von hier oben gibt es nur eine Richtung - abwärts. Aber der nächste Aufstieg kommt bestimmt.

Was sind ganz häufige Gedanken von echten Erfolgsmenschen, die vielbewundert und beneidet werden, von denen man denkt: Die haben es nun wirklich geschafft! Sogar diese Menschen fragen sich: Warum bin ich immer noch so unzufrieden?

Auch wenn Erfolg von der Umgebung wohlwollend und bewundernd zur Kenntnis genommen wird, sind diese Menschen selbst oft nicht dauerhaft zufrieden. Genauer betrachtet macht also nicht mal Erfolg per se glücklich. Erfolg macht sogar letzten Endes sogar traurig, was sich an der Fallhöhe erklären lässt. Nach dem Motto: Jetzt kann es ja nur noch bergab gehen! Bsp: Warum weinen Bräute auf ihrer Hochzeitsfeier? Dies ist der schönste Tag in ihrem Leben! Sie spüren, dass es schon morgen nicht mehr so perfekt sein wird. Nach der Hoch-zeit folgt auch eine Tief-zeit.

Erfolg - sprachlich betrachtet
Erfolg ist das, was folgt, wenn du dir selbst folgst. Das heißt, um erfolgreich zu sein, musst du dir selbst treu bleiben. Wir erreichen die Erfolge in unserem Leben nach und nach, allmählich, sukzessiv (= success = Erfolg). Das heißt mit anderen Worten, dass Erfolg sich nie in einem einzigen Moment findet, sondern in der Ganzheit unseres Lebensweges.

Wenn wir in einer Sache erfolgreich sein wollen, gilt es, nicht aus den Augen zu verlieren, wie wir spielen, damit uns langfristig nicht die Freude am Spiel verlorengeht. Erfolgreich zu sein bedeutet vor allem, dir selbst zu folgen. Genieße deinen Weg. Das Wie ist wichtiger als das Was. Wie du deinen Weg gehst, ist entscheidender als das Ziel, das du erreichen möchtest. Wenn du wahrnimmst, wie du deine Ziele erreichst, bist erfolgreicher und glücklicher, als wenn du nur betrachtest, was du erreicht hast.

Um auf die Frage nach der Zufriedenheit zurückzukommen, müssen wir uns bewußt machen, dass Empfindungen wie Freude, Liebe und Glück nicht von unseren Erfolgen bzw. Misserfolgen abhängen. Und: dass noch niemand angekommen ist. Deshalb kann es auf Dauer gar nicht glücklich machen, sich die Freude immer erst für das Ende eines Weges aufheben zu wollen. Die Freude sollte auf dem Weg liegen. Der Weg ist das Ziel. Denn er führt nicht zum Glück, er ist das Glück. Oder nach Buddha: Es gibt keinen Weg zum Glück. Glücklichsein ist der Weg. There is no road to happiness.

Beispiele für „der Weg ist das Ziel“: Wenn wir Ski fahren, rasen wir ja auch nicht die Piste hinunter, nur damit wir so bald wie möglich wieder am Lift ankommen. Nach dem Motto: Oh toll, schon wieder Schlepplift fahren, super! Nein wir fahren aus Freude am Skifahren.

Wie werde ich erfolgreich?
Hier findest du einen Überblick über die 30 „Gesetze der Gewinner“ von Bodo Schäfer. Es sind die Gesetze, die für Erfolg wichtig sind. Wenn dir Erfolg wichtig ist, hast du hier konkrete Tipps, um ihm näher zu kommen. Wähle ein Gesetz aus, das zu deiner aktuellen Situation passt, und folge ihm ein paar Wochen oder Monate.

1. Gesetz: Triff Entscheidungen

2. Gesetz: Lerne und wachse konstant

3. Gesetz: Erlebe den heutigen Tag bewusst

4. Gesetz: Konzentriere dich auf deine einkommensproduzierenden Aktivitäten

5. Gesetz: Werde zu einer Persönlichkeit

6. Gesetz: Tu es einfach

7. Gesetz: Gehe richtig mit Stress um

8. Gesetz: Lerne Schwierigkeiten zu meistern

9. Gesetz: Erfinde das Rad nicht neu

10. Gesetz: Entwickle Momentum

11. Gesetz: Träume und lebe deinen Traum

12. Gesetz: Achte auf deinen Körper

13. Gesetz: Lass dich von Ablehnung nicht entmutigen

14. Gesetz: Gib 110 Prozent

15. Gesetz: Wachse an deinen Problemen

16. Gesetz: Sei Chef und Angestellter in einer Person

17. Gesetz: Setze dir große Ziele

18. Gesetz: Gib anderen, was sie brauchen

19. Gesetz: Lass dich nicht ablenken

20. Gesetz: Sei ein produktives Vorbild

21. Gesetz: Beginne alles Wichtige so schnell wie möglich

22. Gesetz: Übernimm die volle Verantwortung

23. Gesetz: Lerne, mit Angst umzugehen

24. Gesetz: Konzentriere dich auf deine Stärken

25. Gesetz: Gib und vergib

26. Gesetz: Gehe klug mit deinem Geld um

27. Gesetz: Errichte geduldig dein Fundament

28. Gesetz: Umgib dich mit Vorbildern

29. Gesetz: Akzeptiere Unzufriedenheit als treibende Kraft

30. Gesetz: Sei ein Adler und keine Ente

 

Charakteristika von Supererfolgreichen

Vier Eigenschaften bringt man typischerweise mit erfolgreichen Menschen in Verbindung bringt: schnelles Denken, schnelles Lernen, die Fähigkeit, Aufgaben vorausschauend zu planen und zu revidieren, und ein angemessener Leistungseinsatz bei verschiedenen Tätigkeiten.

Supererfolgreiche halten sich hartnäckig an ihren Zielen. Sie erreichen die gesetzten Ziele immer – ungeachtet der äußeren Umstände. Beim Zwanzig-Meilen-Marsch gilt: Das Ziel muss in schlechten Zeiten erreicht und darf auch in guten Zeiten nicht übertroffen werden. Das mag kontraintuitiv sein, ist aber ausschlaggebend für den Erfolg – und erfordert Selbstdisziplin.

Die Supererfolgreichen sind wagemutig und innovativ, gehen aber erst aufs Ganze, wenn der Erfolg ihrer Strategie bewiesen ist. „Erst kleine Geschosse, dann Kanonenkugeln“.

Innovation ist nicht alles, Innovation allein ist keine Garantie für Erfolg. Sie muss mit Disziplin und Aufmerksamkeit in der Geschäftspraxis einhergehen.

Supererfolgreiche leiden an produktiver Paranoia – sie befürchten das Schlimmste und bereiten sich zwanghaft darauf vor. Supererfolgreiche machen es sich nie bequem. Sie sorgen sich unentwegt um ihre Zukunft. Doch diese Paranoia nimmt bei ihnen produktive Dimensionen an, denn sie treibt sie dazu, sich gegen jede Eventualität abzusichern.

Nicht Glück und Zufall, sondern eine Mischung aus Ehrgeiz und harte Arbeit, die sie von der Masse abhebt, erklären den Erfolg von supererfolgreichen Personen. Die wirklich erfolgreichen Menschen überlassen ihr Schicksal nicht dem Zufall.

Führe ein Erfolgstagebuch.

Wichtig für deinen Erfolg ist es auch, Buch zu führen. Notiere dir in deinem Erfolgstagebuch regelmäßig fünf Dinge, die dir richtig gut gelungen sind. Führe Buch über deine Erfolge. Notiere dir auch all deine Träume, Talente, Werte, Ziele und v.a. das, was dich begeistert. Lege eine Art Traumalbum an, in das du alles einklebst oder hineinschreibst, was du dir für deine Zukunft wünschst. Nutze deine Unzufriedenheit als Motivation, um deine Träume zu erreichen. Momente der Unzufriedenheit sind völlig normal – die Frage ist nur, ob du dich von ihnen unterkriegen lässt. Nutze deine Unzufriedenheit als Energiequelle und Antrieb für Veränderung! Jeder, der heute erfolgreich ist, war irgendwann mal unzufrieden. Stecke dir daher in deiner Unzufriedenheit Ziele, die dir den Weg hinaus weisen. Diese Notizen werden dir einen guten Überblick über all deine Fortschritte geben.

Erfolgsrituale

Wie kannst du noch mehr schaffen, ohne geschafft zu sein. Wie werde ich ein High Performance Mensch? Ohne Struktur geht’s nicht. Hier bieten sich Erfolgsrituale an. Es könnte so aussehen:

Als Morgenritual stehe 1 Stunde vor deinem Tag auf. Mache 20 min Meditation, 20 min Sport und  20 min Bildung. Sei tagsüber strukturiert. Habe einen Fokus auf die Dinge, die du machst. Disziplin und Fleiß werden dich zum Erfolg führen! Im Abendritual reflektierst du, was hat heute Spaß gemacht? Was hat gut geklappt? Übe dich in Dankbarkeit. Für was warst du heute dankbar? Finde mindestens 3 Punkte. Mach dieses Ritual für 66 Tage oder einfach ab jetzt gleich für immer.

Unser Gehirn kann nicht unterscheiden, was real oder nur gedacht ist. Nutze deine positiven Gedanken. Eine Grundvoraussetzung für Erfolg ist, sich selbst als erfolgreichen Mensch zu sehen.