Krankheiten

Siehe auch Kapitel Gesundheit.

Krankheitsursachen

Früher dachte ich, es gibt die folgenden drei Ursachen für Erkrankungen. Die drei großen V der Gesundheit und Krankheit:

  1. Verhalten
  2. Vererbung
  3. Verdammtes Pech

Punkt 2 und 3 können wir nicht wirklich beeinflussen. Der Schlüssel zur Gesundheit liegt jedoch häufig in Punkt 1, unserem Verhalten.

Heute behaupte ich, dass die Hauptursache von Krankheiten wir selbst sind! Es sind nicht unsere Gene. Du bist die Ursache deiner Erkrankung! Letztendlich ist es schlechter Stress, der uns krank macht. Und was uns stresst, hängt wiederum von unserer ganz persönlichen Wahrnehmung unserer Umwelt ab. Du musst nämlich wissen, die Welt ist nicht so wie sie ist, sondern wie du sie siehst. Jeder von uns hat seine eigene „Brille“ auf, mit der er auf die Umwelt sieht und sie wahrnimmt. Und hier kommen unsere Gedanken und unsere Gefühle ins Spiel. Und wir denken und fühlen den ganzen Tag. Unsere Gedanken werden unbewusst durch unsere Programmierung unseres Gehirns (siehe Glaubenssätze) gesteuert. Wie das alles zusammenhängt, möchte ich dir gerne im Folgenden etwas ausführlicher erklären.

Wir hatten lange Zeit die Annahme: Die Gene kontrollieren unser Leben. Das ist aber falsch! Nicht die Gene, sondern unsere Umwelt kontrolliert unser Leben. Wir müssen es aber noch präziser formulieren: Nicht die Umwelt, sondern unsere Wahrnehmung unserer Umwelt kontrolliert unser Leben. Und Wahrnehmung ist nicht Wahrnehmung. Wir sehen nicht die Realität. Wir sehen nicht die Welt wie sie ist, sondern wie wir sie wahrnehmen. Unsere Gedanken und Emotionen beeinflussen unsere Wahrnehmung. Unsere Gedanken und Emotionen lassen Stress entstehen. Unsere Gedanken und Emotionen kontrollieren unsere Gene. Unsere Gedanken und Emotionen kontrollieren unser Leben. Wir werden, was wir glauben. Wir werden zu dem, was wir denken.

Abbildung: Das Krankheitsursache-Modell

Wie funktioniert unsere Wahrnehmung der Umwelt?

Signale und Reize aus der Umwelt werden von Rezeptoren auf unsere Körperzellen aufgenommen. Die Rezeptoren sind wie Antennen und rufen in uns ein Bewusstsein für die Umwelt hervor. Diese Rezeptoren auf unseren Zellen steuern, wie wir die Welt wahrnehmen und auf Reize reagieren. Die Wahrnehmung ist wiederum mit Glauben verbunden. Daher wird es für unseren Glauben möglich, zu kontrollieren, was in unseren Zellen vorgeht.

Unsere Wahrnehmung ist nicht so wie die Welt ist, sondern wie wir sie wahrnehmen. Also: wie wir glauben, dass sie ist. Unsere Wahrnehmung ist also Glauben. Und unsere Wahrnehmung, unser Glauben, steuert unser Leben und steuert, was in unseren Zellen geschieht. Es ist unsere Auffassung der Umwelt, die durch unsere Glaubenssätze bestimmt wird, die die Biologie kontrolliert. Und das ist extrem anders, als die bisherige Meinung, dass die DNS unser Leben kontrolliert. Man dachte immer: die Gene kontrollieren das Schicksal der Zellen. Das stimmt aber nicht! Umweltsignale beeinflussen Proteine in den Zellen. In der Wissenschaft wird dieser Prozess als Signaltransduktion bezeichnet. D.h. Umweltsignale steuern unser Verhalten. Durch die Signaltransduktion werden Proteine aktiviert, die das Signal zum Zellkern vermitteln und die Genaktivität steuern, wodurch ein Verhalten hervorgebracht wird. Die Gene werden durch die Signale gesteuert. Dies bezeichnet man als Epigenetik. Die Epigenetik schließt die Umwelt mit ein. Gene verursachen keine Krankheit, sie korrelieren mit Krankheiten. Umweltsignale, unsere Wahrnehmung, unser Glauben entscheidet darüber, welche Gene aktiviert werden. Krebs entsteht nicht aufgrund der Gene. Krebs ist der Ausdruck, wenn ein Individuum und seine Umwelt nicht im Einklang mit dem Leben leben. Dieses Umweltsignal führt dann zur Entstehung von Krebs.

Wir sind unserer Vererbung, unseren Genen, nicht schicksalshaft ausgeliefert sind. Wir können unsere Gene beeinflussen. Unsere Umgebung kontrolliert die Gene. Unser Umfeld beeinflusst unsere Genaktivierung und was wir aus den Genen machen. Und es ist noch krasser! Es ist nicht nur unsere Umgebung, sondern das, wie wir unser Umfeld - unsere Lebenssituation - wahrnehmen!! D.h. wir haben es selbst in der Hand, wie unser Leben verläuft. Das ist fantastisch!

Ein Großteil der körperlichen Verfassung hängt also alleine von deiner Wahrnehmung ab.

Übung: Wie nimmst du dich und deine Lebensphasen gerade wahr? Wie bewertest du aktuell dein Leben?

Wie kann ich meine Genaktivierung verändern?

Wenn ich die Chemie des Blutes ändere, verändere ich auch die Genetik der Zelle. Und wer ändert die Zusammensetzung des Blutes? Das Gehirn! Und zwar bestimmen deine Gedanken im Gehirn die Chemie des Blutes:

Schöne Gedanken verursachen eine schöne Chemie im Blut. Wenn man verliebt ist, werden z.B. Oxytocin und Vasopressin ins Blut gegeben. Hierdurch wird die Verbindung zum Partner hergestellt. Vasopressin macht dich attraktiver für den Partner.

Bei Angst dagegen kommen Stresshormone zur Auslösung. Diese Chemikalien gelangen über das Blut zu den Zellen, in denen dann wiederum die entsprechenden Gene angeschaltet werden.

Die gute Nachricht: du bist kein Opfer deiner Gene! Die Gene kontrollieren nicht dein Leben! Du wirst von den Gedanken in deinem Verstand kontrolliert. Wir werden zu dem, was wir denken. Die Gedanken kontrollieren die Genetik. Wir werden also von den Wachstumshormonen im Blut kontrolliert und diese Blutchemie wird wiederum von unserem Gehirn kontrolliert. Und daher sind unsere Bilder im Geist und unsere Gedanken so entscheidend. Die Gedanken beeinflussen die Gene!

Was sind denn dann die Hauptursachen für Krankheiten?

  1. Krankheiten können genetisch bedingt sein, in Folge von defekten Proteinmolekülen. Da die Gene die Blaupausen für die Schaffung neuer Proteinstränge sind, können Mutationen in diesem System dazu führen, dass sie nicht richtig funktionieren. Tatsächlich sind jedoch weniger als 1% aller Krankheiten durch Gene verursacht werden.
  2. Eine ganz wesentliche Ursache für Krankheiten ist jedoch unsere Umwelt. Umweltsignale können zu Krankheiten führen. Diese negativen Umweltsignale können in Form von toxischen Chemikalien oder als Trauma (Verletzungen) auftreten. Jedes Gift, jedes Trauma, was den Signalfluss behindert, wird zu einer Krankheit führen. Damit die Chemie deines Körpers in guter Form ist, empfehle ich dir etwas ganz wichtiges: Ernähre dich gesund und ohne Gifte.
  3. Der dritte und größte Verursacher von Krankheiten ist folgendes: Gedanken! Aber wie verursachen Gedanken Krankheiten? Deine Gedanken im Gehirn bestimmen die Chemie des Blutes. Schöne Gedanken verursachen eine schöne Chemie im Blut, negative Gedanken schütten im Blut Stresshormone aus. Negatives Denken kann dich zu einer Verschlechterung deiner Gesundheit bringen, es kann dich sogar umbringen. Dagegen beruht der Placebo-Effekt auf positivem Denken und führt so zur Gesundheit.

Stress ist die übergeordnete Hauptursache für Krankheiten

Die wesentlichen Verursacher von Krankheiten sind Trauma (Verletzungen), Giftstoffe und Gedanken sind. Diese drei Faktoren repräsentieren alle Stress. Trauma ist physischer Stress (Unfälle, Verletzungen, Stürze, ...), Gifte sind chemischer Stress (Viren, Bakterien, Giftstoffe, Allergien, Kater, ...) und Gedanken sind emotionaler Stress (Familientragödien, Hypotheken, Erziehung, Finanzen, ...). Stress ist das übergeordnete Problem für Krankheiten. Die Amerikanische Psychologische Assoziation fand heraus, dass 75 bis 90 Prozent aller Arztbesuche aufgrund von stressbedingten Erkrankungen sind. Die WHO sieht Stress als eine der größten Gesundheitsgefahren des 21. Jahrhunderts. Die Mehrheit der Krankheiten kommt also vom Stress, den wir im täglichen Leben erfahren.

Aber nicht jeder Stress ist schlecht. Es gibt zwei Arten von Stress. Psychologen und Mediziner unterscheiden zwischen positivem Stress, dem sogenannten Eustress, und negativem Stress, dem Disstress.

Eustress bereichert unser Leben. Eustress motiviert uns zu neuen Höhenflügen und liefert uns beglückende Erfolgserlebnisse. Eustress bedeutet guter Stress. Wir bekommen diese Art von Stress durch angenehme Tätigkeiten (z.B. Sport), die die Biologie in unserem Körper dazu bringen, ihre Leistung zu verbessern. Dieser Stress gefährdet unseren Körper nicht, führt aber zu einer Leistungssteigerung (z.B. Aufbau der Muskelkraft, Stärkung der Knochen sowie Besserung der Schwingung im gesamten Körper).

Distress ist schlechter Stress. Disstress entsteht, wenn wir uns einfach nur noch überfordert fühlen. Distress ist alles, was zwischen dir und deinen Bestrebungen steht, also alles was sich zwischen dich und deinen Zielen stellt. Das ist schlechter Stress und belastet deinen Körper. Es gibt viele Dinge, die diese Art Stress verursachen können – Termindruck, Beziehungsprobleme und Mobbing sind nur ein paar Beispiele. Hinzu kommt, dass Stress individuell ist. Was manche leicht abtun können, bedeutet für andere bereits starken Stress.

Was bedeutet Stress eigentlich? Was bewirkt Stress? Wie wird Stress verarbeitet?

Gute Signale aus der Umwelt veranlassen biologische Organismen zu Wachstum. Schlechte Signale lösen Schutzreaktionen aus. Stress ist der Versuch, dich vor einer Gefahr zu schützen. Zellen können jedoch nicht gleichzeitig wachsen und sich schützen. Die entscheidende Folge daraus ist, dass wir unser Wachstum hemmen, wenn sich Stress anhäuft, der ja Schutzmechanismen aktiviert. Das ist ein wichtiger Faktor für unsere Krankheiten. Wenn wir wachsen, bewegen wir uns mit offenen Armen auf ein Umweltsignal zu, um aufzunehmen, was es da draussen gibt. Wie nehmen es auf, weil es uns nährt, egal ob es Nahrung oder Liebe ist, weil es uns wachsen läßt. Wenn du dich jedoch schützt, wendest du dich von gefährlichen Signalen weg. Du machst zu und baust eine Mauer um dich herum, um dich vor der Gefahr zu schützen. Fazit: Zellen können nicht gleichzeitig offen und geschlossen sein. Sie können nicht gleichzeitig wachsen und sich schützen, weil sich die beiden Verhaltensweisen gegenseitig ausschliessen.

Stress bremst das Wachstum (Körperregeneration)

Der Mensch hat ein eingebautes System, dass den Stress regelt, wenn wir Stress empfinden. Dieses System heisst die Hypothalamus-Hypophysen-Nebennieren-Achse. Der Hypothalamus ist der Teil im Gehirn, der auslegt, was in deiner Welt vor sich geht. Wenn du also etwas in deiner Welt als stressvoll wahrnimmst, ist es der Hypothalamus, der es als stressvoll und nicht wachstumsvoll einstuft. Der Hypothalamus deutet also die Umwelt, ob sie für dich als Stress wahrgenommen wird oder nicht. Wenn der Hypothalamus die Umgebung als stressvoll einstuft, dann möchte sich der Körper auf diese Situation vorbereiten. Dazu sendet der Hypothalamus ein Signal an die Hirnanhangsdrüse (Hypophyse, „Meisterdrüse“). Die Hypophyse hat die Aufgabe, die Aktivität der 50 Billionen Zellen in deinem Körper zu koordinieren. Hierzu sendet die Hypophyse Signale durch den ganzen Körper und vor allem zu den Nebennieren. Die Nebennieren stehen wiederum in Zusammenhang mit Kampf oder Flucht. Die Nebennieren schütten nämlich Stresshormone in den ganzen Körper aus, wodurch alle Körperzellen kontrolliert werden. Auf diese Weise kann sich der Körper bei einer Stresssituation auf die beiden Optionen Kampf oder Flucht vorbereiten. Stuft der Körper das Problem so ein, dass er es bewältigen kann, wird er sich für Kampf entscheiden. Oder müssen wir vor der stressvollen Situation davonlaufen und die Flucht ergreifen? Hierzu bewirken Stresshormone eine bevorzugte Durchblutung der Arme und Beine, um diese bei Flucht und Kampf vermehrt mit Energie zu versorgen. Zuvor war das Blut bevorzugt im Rumpf und in den inneren Organen. Die Funktion der Eingeweide ist Reinigung, Zellerneuerung und Wachstum. Die Folge ist, dass bei Stress, wenn ich Schutz brauche, das Blut in Arme und Beine abgezogen wird und zu diesem Zeitpunkt das Wachstum gehemmt wird. Das Blut ist entweder in den Armen und Beinen oder in den Eingeweiden, entweder du schützt dich oder du wächst. Wenn das Blut in den Eingeweiden fehlt, macht das übrigens das Gefühl der Schmetterlinge im Bauch. Es ist also Tatsache, dass unsere Umwelt und noch viel spannender, dass unsere Wahrnehmung der Welt also das Wachstum hemmen kann. Und Wachstum ist täglich für unseren Körper notwendig. Wir müssen täglich 100 Milliarden Zellen ersetzten, um unseren Organismus zu erhalten. Dies zeigt, dass die Funktionen unseres Körpers durch die Art, wie wir die Welt wahrnehmen, beeinflusst werden können, und dies hat erhebliche Auswirkungen auf unsere Gesundheit. Hauptursache von Krankheiten sind also unsere Gedanken!

Stress schaltet das Immunsystem ab

Stress beeinflusst das Immunsystem. Stresshormone schalten das Immunsystem ab! Stresshormone wollen dich vor einer gefährlichen Situation in deiner Umwelt schützen. Aber das Immunsystem will dich vor einer gefährlichen Situation im Inneren schützen. Das Immunsystem verbraucht bei der Ausübung seiner Funktion sehr viel Energie. Das ist der Hauptgrund, warum wir uns oft müde und lustlos fühlen, wenn wir krank sind und keine Energie haben, überhaupt nur aufzustehen. Stresshormone hemmen das Immunsystem in seiner Funktion. So werden wir anfälliger für virale oder bakterielle Erkrankungen. In einer Stresssituation in deiner Umwelt, wird dem Immunsystem und damit dem Heilungsprozess Energie entzogen, um den Körper auf eine Kampf- oder Fluchtreaktion vorzubereiten. Vielleicht ist dir schon einmal aufgefallen, dass du am wahrscheinlichsten nach einer stressigen Phase krank wirst.

Stress macht alles noch schlimmer

Stress wird nicht im bewußten Verstand verarbeitet. In stressigen Situationen greift man auf reflexartiges Wissen aus dem Rautenhirn zurück. Verhalten aus dem Rautenhirn ist reaktives Verhalten, kein kreatives Verhalten. Im Stress verschließen die Blutgefäße im Vorderhirn und verhindern so bewußtes, kreatives Denken. Im Bewusstsein liegt unsere Intelligenz. Wenn wir das Bewusstsein abschalten, verlieren wir unsere Denkfähigkeit. Und genau das passiert im Stress. Mit unserem Vorderhirn planen wir voraus und sehen in die Zukunft. Im Stress verschwindet die Aktivität des Vorderhirn und findet nur noch im Rautenhirn statt. Bei Gefahren nutzen wir also nicht mehr die Denkfähigkeiten in unserem Bewusstsein sondern wir nutzen Reflexverhalten. Somit macht uns Stress weniger klug!

Stress kann unser Leben verkürzen

Stress hat Auswirkung auf unsere Telomere. Telomere liegen an den Enden der Chromosomen und verhindern so ein Ausfransen und Auffalten der Doppelstrang-DNS. Stress ist ein wesentlicher Faktor, der das Enzym Telomerase hemmt und dadurch das Leben des Individuum negativ beeinflusst.

Wieso haben wir eine derartige Stressregulation?

Als der Mensch sich vor vielen Millionen Jahren entwickelte, gab es nicht die Belastungen, die wir heute haben. Historisch gesehen wurde der Kampf- oder Fluchtmechanismus von Stress nur für sehr kurze Zeiträume genutzt, insbesondere um gefährlichen Situationen zu entkommen. Stress war nicht für die heutige Welt gedacht, sondern für eine einfachere Zeit. Angst war früher als Höhlenmensch nur für ein paar Minuten nötig. In der heutigen Welt hat Stress eine ganz andere Dimension erreicht. Heute leben wir in Dauerangst und Dauerstress. Heute ist Stress eine Tatsache: 24/7, 365. Das ununterbrochene Ausströmen von Stresshormonen in den Körper schwächt uns chronisch, und deshalb wird die gesamte Bevölkerung jeden Tag kränker und kränker. Und warum? Weil die gesamte Bevölkerung unter Stress steht, um in der Zivilisation, die wir erschaffen haben, zu überleben!

Dadurch leben wir in einem dauerhaften angespannten Schutzmechanismus mit Abschaltung von Wachstum und Störung des Immunsystems. Stress bedeutet, dass der Körper im Kampf- und Überlebensmodus ist. Das kann dauerhaft nicht gut sein. Stress heißt, der Körper ist aus der Balance geraten! Also bedeutet Stress: Krankheit. 99% aller Krankheiten haben mit Stress zu tun. Im Stress benötigt der Körper viel Energie für den Kampf- oder Fluchtmodus, so dass das Wachstum und Immunsystem gestoppt werden. Die Energie wird für den Schutz vor dem aussen benötigt, weil wir Angst vor den Dingen haben, die um uns herum passieren. Wenn wir nur auf die negativen Dinge in unserer Welt fokussieren, wenn wir negativ denken, lösen wir Wachstumshemmung und ein Ausschalten des Immunsystems aus, was uns in Richtung Krankheit transportiert.

Krankheitssymptome

Der menschliche Körper verfügt über mehrere Messgeräte, wie die auf dem Armaturenbrett eines Autos zur Anzeige der Leistung des Fahrzeugs. Unsere Messgeräte basieren jedoch auf sensorischer Wahrnehmung und Emotionen. Zusätzlich zu den Emotionen gibt es eine weitere Form des Feedbacks durch sogenannten Symptome.

Der menschliche Körper gibt uns ständig Rückmeldung, ob alles in Ordnung ist. Im Auto gibt es das Armaturenbrett mit all den Anzeigen und Kontrollleuchten. Die Anzeigen im Auto sagen uns, ob die Leistung des Motors stimmt. Auch wir Menschen haben Anzeigen. Wir haben aber keine physischen Anzeigen, die man sehen kann. Unsere Anzeigen beruhen auf sensorischem Bewusstsein. Unser Körper hat keine Kontrollleuchten, auf die wir den ganzen Tag gucken müssen. Die menschliche Biologie hat es uns einfach gemacht. Sie zeigt uns die Leistung unseres Fahrzeugs durch Empfindungsbewusstsein an. Und das sind die Emotionen, die wir in unserem Körper fühlen, wie Wut und Liebe. Das sind die chemischen Anzeigen über die Leistung deines Vehikels. Wir ignorieren diese Signale meistens und das ist bedauernswert. Das ist, als würdest du die Anzeigen in deinem Auto ignorieren. Wenn im Auto die Temperaturanzeige immer heisser anzeigt, würdest du mit dem Auto rechts ranfahren und das Auto abkühlen lassen. Wenn die Temperatur gesunken ist, kannst du weiterfahren. Vergleichen wir das mal mit Wut! Wut ist wie eine Temperaturanzeige. Wut ist die Rückmeldung, dass dies keine gute Arbeitssituation ist. Aber was tun wir? Wir ignorieren die Wut! Wir treiben das System weiter an und sind kurz davor, eine Dichtung zu sprengen. Wenn wir die Wut ignorieren ist das, als würden wir die Temperaturanzeige nicht beachten. Wenn wir die Anzeige nicht beachten, werden wir wahrscheinlich ein Problem mit dem Fahrzeug bekommen.

Emotionen sind nicht nur ein Nebenprodukt unseres Lebens. Emotionen geben uns Informationen über die Leistung unseres Fahrzeugs. Wir sollten die Gefühle, die wir bekommen, nutzen, um unser Fahrzeug zu steuern.

Übrigens:
Emotionen entstehen dadurch, dass das Gehirn als Reaktion auf eine Erfahrung Stoffe ins Blut ausschüttet. Wir können Emotionen mit Farben vergleichen. Wir haben dann im Körper nicht nur eine einzelne Emotion, sondern wie bei Farben Mischungen aus verschiedenen zusammengesetzten Emotionen. Unser Gehirn schüttet wie ein Farbmischer verschiedene neurochemische Substanzen (Hormone, Wachstumsstoffe, Adrenalin, …) aus, die in einem komplexen Zusammenspiel unsere Emotionen erzeugen.

Zusätzlich zu Emotionen gibt es noch eine zweite Art von Rückmeldung vom Körper: die sogenannten Symptome. Wir haben Symptome, die uns sagen, dass etwas mit unserem Körper nicht stimmt. Etwas in meinem Körper verursacht eine Reaktion. Wir gehen leider meist falsch mit unseren Symptomen um und sagen: Oh mein Gott, diese Symptome nerven mich. Das kann z.B. eine Schwellung, Fieber oder Juckreiz sein. Wir machen dann leider das Symptom für das Problem verantwortlich. Wenn wir Fieber haben, halten wir das Fieber für das Problem. Wenn das Symptom für das Problem gehalten wird, ist die Folge dann, dass wir nur die Symptome lindern wollen. Fieber? Laß uns das Fieber senken! Aber die Symptome sind nicht das Problem, sie lösen das Problem. Das Fieber ist keine Strafe. Das Fieber macht der Körper ja nicht, weil der Körper sauer auf dich ist, sondern weil er mit der erhöhten Temperatur die Krankheitskeime abtöten will. Die Symptome hat der Körper absichtlich entwickelt. Du kannst deinem Körper beim Fieber noch unterstützen, indem du dich in eine Decke einwickelst. Mach es dir so warm, bis du extrem schwitzt. Es ist besser das Symptom zu unterstützen, indem du nicht versuchst, das Symptom zu entfernen. Es gibt natürlich Grenzen bei Symptomen, wann man einschreiten sollte, aber meistens ist das nicht erforderlich.

Symptome sind Teil des Prozesses, der dem Körper hilft, wieder zu heilen. Genauso sind Schmerzen nicht da, um einen zu plagen. Schmerz ist eine Information, eine Rückmeldung vom Körper, eine Anzeige am Armaturenbrett deines Fahrzeuges, dass etwas nicht stimmt und wir diesem Problem Aufmerksamkeit schenken müssen.

Das Problem an der Schulmedizin ist, dass der Arzt immer bemüht ist, sein bestes zu geben, um die Symptome zu beseitigen. Aber die Symptome sind nicht das eigentliche Problem. Es ist, wie wenn der Arzt die Warnleuchten im Auto überklebt, damit man sie nicht mehr sehen kann. Wenn man die Anzeigen des Systems beseitigt, behindert man den Betrieb des Systems. Die Emotionen und Symptome wollen dein Bewusstsein darauf lenken, dass es ein Problem gibt, an dem gearbeitet werden sollte. Das darf nicht mit Medikamenten überdeckt werden. Symptome sind sinnvoll. Sie sollten sie nicht unterdrücken, sondern fördern.

Wir haben Symptome, die uns anzeigen, dass etwas mit unserem Körper nicht in Ordnung ist. Wenn unser Körper im Ungleichgewicht ist, zeigt er Beschwerden (Symptome). Wenn wir diese Symptome ignorieren, werden sie stärker, bis wir anhalten müssen.

Leider sehen wir diese Symptome oft als das Problem selbst an, und dies ist heute die primäre Ansicht der Medizin.

Das bedeutet, dass Empfindungen wie Schmerz eigentlich eine Informationsrückmeldung des Körpers sind. Es sagt uns, dass dieser Bereich des Körpers geschädigt ist. Wir müssen deshalb aufhören, ihn zu unterdrücken und stattdessen den Körper darin unterstützen sich wieder in Ordnung zu bringen. Wenn wir also Schmerzen empfinden, müssen wir uns ein Messgerät vorstellen, das uns sagt, dass mit im Körper etwas vor sich geht, auf das wir achten müssen. Anstatt zu versuchen, die Symptome mit Medikamenten zu unterdrücken, sollten wir versuchen, den Grund für ihr Vorhandensein zu erfahren. Die Symptome sind nicht das Problem, und sie zu ignorieren oder ihre Ursache nicht anzugehen, kann alles nur schlimmer machen.

Der menschliche Körper ist eine einzigartige Maschine mit intuitiven Messgeräten, die wir wieder richtig auszulesen lernen sollten.

Krankheit

Symptome werden als Anzeichen genutzt, um Krankheiten zu erkennen, zu diagnostizieren.  Spezifische Symptome oder Leitsymptome sind Anzeichen, die für ein bestimmtes Krankheitsbild typisch sind. Unspezifische Symptome hingegen weisen nicht auf eine bestimmte Erkrankung hin, sondern können bei verschiedenen Erkrankungen auftreten.

Diagnosen (Krankheitsnamen) versuchen, die Symptome eines individuellen Menschen mit den Symptomen möglichst vieler anderer Menschen in Verbindung zu stellen. Das ist sehr wichtig für die Erforschung von Krankheiten und die Entwicklung von Therapien. Doch letztlich sind die Krankheiten zweier verschiedener Menschen nie dieselben. Diagnosen helfen dem Arzt, die Beschwerden eines Patienten zu systematisieren und in eine übergeordnete Schublade zu stecken. Diagnosen sind aber letztendlich oft überbewertet. Es wäre durchaus legitim, jedem Patienten seine ganz eigene Diagnose oder Syndrom zu widmen.

Gesund sein bedeutet, in der Balance zu sein. Krankheit bedeutet, dass der Körper in Dysbalance ist. Es lohnt sich auf Ursachensuche zu gehen und zu entdecken, worauf uns unser Körper hinweisen möchte, um gesund zu werden.

Bei Krankheiten ist das Thema Selbstliebe und Selbstwert oft ganz entscheidend. Verbreitete Gedanken sind dann: Ich bin nicht gut genug. Ich bin schuld. Folge: wir gehen gegen uns selbst!

Unter den Körpersymptomen liegen meistens Gefühle. Unsere Gedanken lösen Emotionen aus. Werden diese Gefühle unterdrückt, kommt es zum Gefühlsstau. Die Gefühle sind damit nicht weg, es entstehen emotionale Blockaden. Hierdurch entsteht Druck und Stress. Es verändert sich die Chemie deines Blutes, wodurch sich die Aktivierung deiner Gene verändert (Epigenetik). Es kommt zur Auslösung von Krankheiten in deinem Körper.

Daher ist es so wichtig ein falsches Management deiner Gedanken zu bemerken und aus der Opferhaltung herauszutreten. Das Problem ist, dass der Körper sich an seinen Zustand gewöhnt und süchtig danach wird. Auch wenn der Zustand schlecht ist! Der Körper bevorzugt den Zustand, den er hat und lehnt Veränderung ab, die ungewiß ist. Man ist also süchtig nach seinem aktuellen Seinszustand und verharrt darin, auch wenn man diesen Zustand gar nicht mag. Eine Veränderung kann man erreichen, indem man seine Gedanken und seine Gefühle transformiert. Hierzu muss man Ärger in Mitgefühl umwandeln. Schmerz in Freude und Angst in Mut.

Krankheiten können eine organspezifische Bedeutung haben

Hinter verschiedenen Symptomen und Krankheiten kann eine spezifische Bedeutung stecken. Bücher wie „Krankheit als Symbol“ von Rüdiger Dahlke oder „Der Schlüssel zur Selbstbefreiung“ von Christiane Beerlandt geben hier gute Ideen, um auf die Ursachen von Erkrankungen zu kommen und die psychosomatische Bedeutung zu ergründen.

Druck-Krankheiten
Zahlreiche Krankheiten gehen auf Druck zurück, den wir uns machen. Das liegt oft daran, dass wir zu sehr in der Aktionismus-Seite leben und viel weniger entspannen, als es nötig ist bei unserem Pensum. Wir missachten das Prinzip von Anspannung und Entspannung. Auch Ärger schlucken wir oft herunter. Viele Menschen reagieren damit mit einem unausgeglichenen Säure-Basen-Haushalt - der Körper ist übersäuert. Sinnvoller ist es, Ärger anzusprechen - und zwar in Ruhe. Nimm wahr, was dich ärgert, spür deine Gefühle, die es auslöst (Angst, Wut, Trauer und ähnliches), und sprich dann genau über diese Gefühle. So kannst du über Gefühle sprechen, ohne in deren Zustand zu sein. Das gilt für Gespräche mit anderen und auch für Gespräche mit dir selbst. Hinter Schmerzen verstecken sich meistens emotionale Blockaden.

Hautkrankheiten
Die Haut will uns sagen, dass etwas nicht stimmt. Die Haut zeigt uns, dass es uns zu viel ist. Die Haut sagt: ich brauche Schutz. Ich will mich abgrenzen. Hautveränderungen kommen häufig dann, wenn uns etwas zu viel ist.
Ein Weg zur Lösung der Hautkrankheit ist es, in die Beschwerden hineinzufühlen und das darunterliegende Gefühl wahrzunehmen. Dieses Gefühl will gefühlt werden, es will bejahend gefühlt werden (Coaching-Sitzung). Wenn du Emotionen nicht durchfühlst, richten sie sich gegen dich selbst und führen zu Krankheiten. Eine Entzündung ist immer ein Zeichen für unterdrückte Wut. Es ist daher so wichtig, Emotionen, insbesondere eine Aggression, nicht gegen sich zu richten oder unterdrücken, sondern sie wahrzunehmen, da sein zu lassen und zu durchfühlen.
Es ist eigentlich ganz einfach aber natürlich nicht immer leicht :-) Man muss einmal gezeigt bekommen, wie es geht und dann ist es Übungssache.

Verdauungsprobleme
Verdauungsprobleme können darauf hinweisen, dass man die Dinge in der Umgebung nicht verdauen kann. Es ist zu viel für dich. Du musst dich entlasten. Durchfall und Verstopfung hängen oft mit Ängsten zusammen.

Fettleibigkeit (Adipositas)
Hier haben wir ein fettes Problem. Die Adipositas-Pandemie ist ein größeres und schlechter gelöstes Problem als die Covid-Pandemie. Böse Menschen sagen: Je größer der Bauch, desto kleiner das Hirn. Der Schlaf ist bei Übergewicht zu verbessern. Hier helfen häufig Glutenverzicht und körperliche Bewegung.

Krebs (z.B. Prostatakrebs)
30% der Krebsursachen sind weitgehend unbeeinflussbar. 70% sind aber sehr wohl über Ernährung, Bewegung, Rauchen, Alkohol und Drogen zu beeinflussen. Eine Änderung des Lebensstils, seiner Gedanken und Wahrnehmung der Umwelt können hier viel bewirken.

Burn-out
Burn-out ist nicht gleichbedeutend mit Überarbeitung. Die einfache Formel „Zu viel Arbeit gleich zu viel Stress gleich Burn-out“ reicht nicht aus, um der Komplexität des Syndroms gerecht zu werden. Denn oftmals hat ein Burn-out nichts mit dem Job zu tun. Vielmehr liegen die Ursachen in unseren schlechten Beziehungen - in der Beziehung zu uns selbst, zu unserem Lebenspartner oder eben den Vorgesetzten. Hier schwelen verdrängte, ungelöste und gefährliche Konflikte. Und die machen uns krank. Oft erleiden Menschen einen Burn-out, die unbewusst einen inneren Konflikt zwischen ihrer eigenen Identität und den Erwartungen ihrer Eltern austragen. So führen viele Menschen vor einem Burn-out ein Leben, das nicht ihrer eigentlichen Identität entspricht. In jungen Jahren machen sie Karriere, und erst später, wenn der Erfolgswille nachlässt, beginnen sie, ernsthaft über ihre Situation nachzudenken und an sich zu zweifeln. Die meisten Burn-out-Patienten erkranken daher im mittleren Lebensalter, mit etwa vierzig Jahren. 

Es gibt auch Krankheiten, die sich innerhalb einer Familie in den unterschiedlichen Generationen wiederholen. Darunter könnte ein Familienthema liegen und es lohnt sich herauszufinden, welches Lebensprinzip unter der Symptomatik liegt, z.B. Was hat dazu geführt, dass immer die gleichen weiblichen Organe mit Krebs erkranken?
Welches Lebensgefühl liegt in deiner Familie oder bei dir vor? Fühlst du dich frei, ruhig, vertrauensvoll, sicher oder dominieren Druck, Stress, Anspannung, Angst, Ohnmacht?
Die Ursache kann sehr weit zurückliegen. Durch die Übertragung von Energiewolken kann es durchaus passieren, dass immer die gleichen Krankheiten entwickelt werden. Aus diesem System kann der Betroffene dann aussteigen, wenn er sich bewusst macht, welche Glaubenssätze schon sehr lange in ihm wirken, welche Emotionen darunter liegen und welche emotionalen Muster sich vielleicht über viele Generationen so verfestigt haben, dass es zu dieser Erkrankung gekommen ist. 

Therapie

Gesunde haben viele Wünsche, der Kranke nur einen!

Unsere Gesundheit ist ein Spiegelbild unserer Umwelt.

Die Umwelt steuert unser Leben. Unsere Wahrnehmung interpretiert gemäß unserem Glauben die Signale aus der Umwelt. Das bedeutet: Unsere Ernährung und unsere Gedanken steuern unser Leben und unsere Gesundheit!

Um wieder gesund zu werden, brauchen wir nicht unbedingt Medikamente. Wir können unseren Körper vielmehr aus seiner krankmachenden suboptimalen Umgebung wieder in eine optimale Umgebung bringen. Die Gesundheit unseres Körpers spiegelt wieder, was in der Umgebung unseres Körpers vor sich geht.

Wenn unsere Zellen krank werden, kann ein Arzt uns Medikamente verschreiben, damit es uns besser geht. Aber das ist nur eine Möglichkeit, das Problem anzugehen. Die weitere Möglichkeit ist, uns wieder in den Zustand zu versetzen, in dem wir waren, bevor wir krank geworden sind. Das sagt uns, dass Gesundheit ein Spiegelbild der Umwelt ist.

In diesem Abschnitt werde ich betonen und erläutern, dass die richtige Ernährung und die richtigen Gedanken die wesentlichen Säulen einer ganzheitlichen Therapie sind.

Unsere Umwelt beeinflußt uns durch Signale in Form von Ernährung und unserer individuellen Wahrnehmung der Umwelt. Auf diese Weise führen alle Umweltsignale zu einer bestimmten Zusammensetzung unserer Blutchemie, wodurch die epigenetische Aktivität unserer Körperzellen und schließlich unser Verhalten kontrolliert wird.

Um unseren Körperzellen optimale Nährwerte zu geben, ist eine gesunde natürliche Ernährung fundamental. Hierdurch verbessern wir die Zusammensetzung unseres Nährbodens also unseres Blutes (siehe Ernährung).

Die Funktion des Gehirns ist die Wahrnehmung der Umwelt. Das Gehirn sendet dann Signale in den Körper, die wiederum unsere Körperzellen beeinflussen. Hierzu schüttet das Gehirn Botenstoffe ins Blut aus, die die Körperzellen und Organe kontrollieren. Diese Stoffe beeinflussen die Gesundheit und das Verhalten der Zellen und eben auch die epigenetische Aktivität der Zellen. Im Grunde kontrolliert die Umwelt das Verhalten der Gene. Und das wird vom Nervensystem gesteuert.

Wenn eine Information zum Gehirn kommt, kann sie reflexartig einfach direkt in den Körper gehen. Dies ist eine reflexive Handlung unserer Biologie, die durch unsere Reaktion auf die Signale der Umwelt gesteuert wird. Diese Handlung geschieht automatisch. Wenn es z.B. draussen heiss ist, beginnt der Körper zu schwitzen, um sich abzukühlen.

Die Information aus der Umwelt kann aber auch zuerst über den Verstand gehen. Der Verstand interpretiert die Wahrnehmung des Gehirns. Und diese Interpretation wird dann vom Gehirn in chemische Prozesse übersetzt. Viele Handlungen in unserem Leben werden also nicht direkt von Umweltsignalen gesteuert, sondern von der Interpretation der Umweltsignale! Und dann stellt sich die Frage: Ist ihre Interpretation der Umwelt richtig oder ist sie falsch? Wenn du etwas falsch interpretierst, werden Stoffe vom Gehirn ausgeschüttet, durch die wir unseren Gleichklang mit der Umwelt verlieren. Daher sind Interpretationen und Verstand so wichtig, weil sie unsere Biologie kontrollieren. Interpretationen sind Glaubenssätze. Unsere Wahrnehmung wird durch unsere Glaubenssätze reguliert. Glaubenssätze regulieren also unser Verhalten und unsere Gene. Je nach Wahrnehmung und Interpretation unseres Verstandes schüttet unser Gehirn Chemikalien in den Blutkreislauf aus und stellt damit den Nährboden für unsere 50 Billionen Körperzellen her:

Zum Beispiel Adrenalin in Zeiten von Gefahr und Oxytocin, wenn wir Liebe empfinden. Wenn wir ständig mit Angst und Stress konfrontiert sind, setzt das Gehirn Stresshormone und Entzündungsstoffe frei, die unser Immunsystem abschalten und uns krank machen können. Der Verstand kann aktiv steuern, welche Chemikalien das Gehirn in den Blutkreislauf abgeben soll. Durch die Blutchemie sind unsere Gedanken und Überzeugungen direkt mit unseren Genen verbunden.

Wenn man die Welt wahrnimmt und mit seinen Glaubenssätzen interpretiert, schüttet man Stoffe aus, die zu diesen Wahrnehmungen passen. Wenn diese Stoffe nun mit dem Blut in den Körper gelangen, kontrollieren wir damit das Wachstum die Regulation der Gene in den Körperzellen. Deine Gedanken und deine Glaubenssätze sind also direkt mit der Genetik deiner Zellen verbunden. Der Verstand bestimmt, was das Gehirn tun soll, also welche Stoffe, es ins Blut ausschütten soll. Der Verstand ist der Hauptkontrolleur, der reguliert, welche Botenstoffe ausgeschüttet werden. Die Funktion des Verstandes ist es, einen Zusammenhang zwischen deinem Glauben (Glaubenssätzen) und der Realität zu erschaffen. Der Verstand hat letztlich die Aufgabe, deine Glaubenssätze Wirklichkeit werden zu lassen!!! Der Verstand ist so mächtig, dass er alleine durch den Glauben an die Wirkung von Medikamenten heilen kann (Placebo-Effekt!). Positive Glaubenssätze führen zur Genesung des Körpers. Negative Glaubenssätze führt zur Ausschüttung von Botenstoffen, die die Gesundheit gefährden. Das ist so wichtig, weil du allein durch das Ändern deiner Glaubenssätze dein Leben verändern kannst. Das zeigt wiederum die Macht unserer Glaubenssätze. Wir sind, was wir denken. Hast du schöne Bilder im Kopf, hast du wunderbare Chancen im Leben und ein starkes Immunsystem. Leider gilt aber auch der Umkehrschluss mit negativen Glaubenssätzen. Die meisten Programmierungen, die in den ersten sieben Lebensjahren im Unterbewusstsein gespeichert sind, sind negative, entmächtigende und einschränkende Programme (siehe: Mindset, Persönlichkeitsentwicklung, Call for action: Ändere deine Glaubenssätze durch ein Coaching).

Die Art, wie wir erzogen wurden, kontrolliert unser Verhalten, das wiederum die Epigenetik kontrolliert. Die Programmierungen unserer Glaubenssätze erwerben wir von anderen aus unserem Umfeld, die dazu beitragen können, unsere Wahrnehmungen auf das Leben zu verändern. Der Mensch startet bereits im Bauch der Mutter seine Programmierungen, die hier von der Mutter auf das Kind übertragen werden. So erlernt ein Fötus neue Verhaltensweisen, noch bevor er geboren wird, indem er das Verhalten der Mutter aufzeichnet. Nach der Geburt wird das Baby durch Ereignisse aus der Umwelt programmiert. Zwischen dem zweiten und siebten Lebensjahr befindet sich das Gehirn in der Theta Hirnschwingung, wodurch das kindliche Gehirn alles, was er erlebt, wie ein Schwamm aufsaugt. Das bedeutet, dass das Gehirn in den ersten sieben Lebensjahren eines Kindes durch Hypnose programmiert wird. Die Natur hilft uns so, Verhaltensweisen, die für Familie und Gemeinschaft erforderlich sind, durch Beobachtung zu erlernen.

Wie sich ein Kind verhält, wird daher von der Mutter, dem Vater, den Geschwistern und der Gemeinschaft bestimmt. Wenn sie mit negativen oder überflüssigen Programmen in Kontakt kommen, kann dies ihre Gesundheit beeinflussen und die Keime für die Probleme schaffen, mit denen wir im Alter konfrontiert sind, wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Krebs und Diabetes.
Die Probleme und auch Krankheiten, mit denen wir als Erwachsene zu kämpfen haben, begannen nicht erst, als wir erwachsen waren, sondern mit den Programmierungen, die in den ersten sieben Jahren unseres Lebens stattfanden.

Die Änderung unserer Glaubenssätze über die Art und Weise, wie wir leben ist die Chance für eine besseres und gesünderes Leben.

Viele Ärzte sehen sich selbst gern als Heiler. Dummerweise lassen sich viele Krankheiten nicht komplett beheben bzw. beseitigen. Für diverse Infektionserkrankungen mag es eine Heilung geben: durch eine Antibiotikagabe bei einer Nierenbeckenentzündung kann diese abheilen, weil die Erkrankung danach beseitigt ist und im Normalfall auch nicht wieder kommt.

Leider sehen Ärzte in der Praxis aber deutlich mehr Krankheitsbilder, die sie nicht mehr „heilen“ können, sondern nur noch managen oder verwalten. Die Ärzte schauen, dass die Erkrankung, wenn möglich, nicht völlig aus dem Ruder läuft und zu viele Folgeschäden hinterlässt, aber „Heilen“, im Sinne von Beseitigen, schaffen sie nicht.

Neben der klassischen Schulmedizin lohnt es sich dann auch mal die psychische Seite, die emotionale Seite zu betrachten. Wir sollten die Schulmedizin schätzen und offenbleiben für alternative Wege zum Heilerfolg. 

Die traditionellen Heilkünste haben schon lange erkannt, dass sich Körper und Psyche gegenseitig beeinflussen.

Therapietechniken wie Tai-Chi, Qigong oder Meditation sind daher auf beide Seiten (Körper und Geist) gleichermaßen ausgerichtet. Nach ayurvedischem Verständnis ist der Mensch erst dann gesund, wenn Körper und Geist in einem dauerhaften Zustand inneren Glücks sind.

Zentral dafür ist auch die Selbstliebe: „Nur wer sich selbst liebt und achtet, mit sich im Reinen ist, dem kann auch durch die Ärzte letztendlich heilend geholfen werden.“

Die Lehre des Yoga ist eng mit dem Ayurveda verwandt. Ursprünglich war Yoga ein rein spiritueller Weg, der die Suche nach Erleuchtung durch Meditation zum Ziel hatte. Nach und nach bemerkte man jedoch auch immer mehr die positive Wirkung der körperlichen Übungen auf das gesamte Wohlbefinden des Menschen. Sowohl Ayurveda als auch Yoga empfehlen Achtsamkeit gegenüber Mitmenschen und Natur zu zeigen. Beide predigen den Grundsatz eines einfachen Lebens.

Der Geist spielt eine wichtige Rolle bei der Aufrechterhaltung unseres körperlichen und geistigen Wohlbefindens.

„Mens sana in corpore sano“, sagten die alten Römer: In einem gesunden Körper wohnt ein gesunder Geist. Das kann man natürlich so sehen. Aber wie wäre es denn, wenn es anders herum wäre? Wenn deine körperliche Gesundheit vor allem von deiner seelischen Gesundheit abhängt?

Körper und Seele haben eine Menge miteinander zu tun. Es gibt nicht nur den physischen Körper, sondern auch einen unsichtbaren Körper. Die Seele (die Psyche) ist unser unsichtbares Organ. Man kann sie weder messen noch erfassen und dennoch wohnt sie uns inne. Was wäre unser Körper ohne sie? Was wären wir ohne Fühlen und Denken? Die Psyche steht für die seelische, geistige und emotionale Seite unseres Lebens und sie ist doch untrennbar mit unserer körperlichen Verfassung verbunden. Dieser unsichtbare Körper ist unser feinstoffliche Körper. Er besteht aus Energie, aus Emotionen, Gedanken und Impulsen deines Herzens. Das ist „feiner Stoff“. Jeder, der seinem Körper hin und wieder etwas Gutes tut, weiß, dass das auch immer Balsam für die Seele ist. Materie dagegen – also Haut, Haare und andere Kombinationen aus Eiweiß und Wasser, sind Grobstoff. Chemie.

Die Lösung vieler Probleme ist in dir selbst.

Die Ursache deiner Erkrankung bist du selbst. Deine Emotionen und deine Gedanken können dich krank machen.

Gedanken sind die Sprache deines Gehirns, Emotionen sind die Sprache deines Körpers. Deine Gedanken und deine Emotionen ergeben zusammen deinen Seinszustand. Deine Gedanken und Emotionen bestimmen deine Energiewolke und damit deine Ausstrahlung nach außen und innen. Frage dich: Hast du eine positive, lebensbejahende Energiewolke oder eine negative, destruktive, gegen dich gerichtete Energiewolke?

Wir denken und fühlen den ganzen Tag. Wir denken und fühlen und fühlen und denken und fühlen wie wir denken und denken wie wir fühlen und das über Jahre. Das ist dein Seinszustand. Geist und Körper arbeiten zusammen. Deine Gedanken und Gefühle sind auf eine Bestimmung ausgerichtet. Zu 90% haben wir jeden Tag die gleichen Gedanken und leider haben wir alle im Unterbewusstsein viele destruktive und sabotierende Gedanken. Für unsere Gesundheit und ein glückliches und zufriedenes Leben ist es aber ganz wichtig, diese falschen oder unwahren Gedanken zu entdecken.

Durch das Ändern der Energiewolke können wir auch Krankheiten verändern oder abwehren. Gedanken können krank machen, genauso können Gedanken aber auch gesund machen. Das tolle dabei: wir sind nicht ausgeliefert, wir können es selbst ändern. Wir sind Schöpfer, keine Opfer. Unsere Chance ist es, sich die richtigen Gedanken zu machen. Wir sollten unseren Fokus auf Gesundheit, Ganzheit und Fülle lenken. Fange an anders zu fühlen, zu denken und zu handeln und du erschafft eine neue Persönlichkeit. Krankheiten lassen sich behandeln, indem wir zu einer neuen Person werden. Wir müssen eine neue Persönlichkeit werden. Du wirst dich nur ändern, wenn du eine andere Persönlichkeit wirst. Wenn du deine alte Persönlichkeit verläßt, verlierst du quasi auch deine alte Krankheit. Die Krankheit hat dann zur alten Person gehört. Die ist jetzt Vergangenheit. Jetzt ist man eine neue Persönlichkeit und zu dieser passt die Krankheit nicht mehr. Du mußt dich letztendlich selbst überwinden, dass du in dem Augenblick mit dir so glücklich und zufrieden bist, dass es dir völlig egal ist, ob du nun krank bist oder nicht. Und genau in diesem Moment verschwindet die Krankheit. Du musst ganz sein und Verbindung zu deiner Vision in der Zukunft haben, dann geschieht es. Dann sendest du deinen Genen neue Signale.

Die Schwierigkeit dabei ist: Der Mensch will in seiner gewohnten Verfassung bleiben, in seinem Seinszustand. Dieser Zustand ist ihm vertraut und fühlt sich gewohnt an. Das Gehirn meldet dann, alles ist wie immer, es ist gut so. Du kannst regelrecht süchtig werden nach deinen alten Gedanken, Gefühlen und nach Stress. Du brauchst dann den Stress und das Drama. Dann fühlst du wenigstens etwas. Der Körper kann teilweise mit Leiden besser umgehen als mit Zufriedenheit. D.h., du wirst süchtig nach einem Leben, das du nicht einmal willst. Und deshalb fällt Veränderung so schwer.

Coaching kann hierbei erheblich deine Lebenszufriedenheit und Gesundheit verbessern. Erlange mehr Kraft, Energie und ein neues Selbstbewusstsein. Durch Coaching erhältst du Klarheit über deine persönlichen Wünsche und Ziele. So kannst du neue kräftige Entscheidungen für dein Leben treffen. Durch Coaching kannst du ein biologisches Upgrade in deinem Gehirn erreichen.

Die Lösung von Krankheiten läuft dann so ab, dass du zuerst deine Körpersymptome ergründest und die darunterliegenden Emotionen fühlst. Diese Behandlungsform können wir dir in einer Coaching-Sitzung nach dem Modell der liegenden Acht anbieten. Die Schritte der „Herzöffnung“ und der „Selbstliebe“ sind dabei ganz entscheidend. Limitierende Glaubenssätze können wir unter anderem mit „The Work“ von Byron Katie entlarven und umprogrammieren.

Emotionale Medizin - Lebe deine Gefühle, liebe deine Gefühle!

Gefühle sind keine Krankheit, aber unterdrückte Gefühle machen krank.

Wir machen den ganzen Tag Erfahrungen und die sind mit Emotionen verbunden. Täglich erleben wir Situationen, die uns emotional bewegen. Wir denken und fühlen den ganzen Tag. Ein wichtiger Grund für Krankheiten sind Emotionen, auf die du nicht richtig oder nicht angemessen reagierst. Gefühle wollen aber gefühlt werden. Menschen können ihre Emotionen nicht ignorieren.

Als Ursache von Erkrankungen kann man ungeheilte Emotionen ansehen.

Fühlst du dich in deiner Umgebung wohl und sicher? Oder herrschen Druck, Angst, Stress, Anspannung und Ohnmacht vor?

Fazit Nr. 1: Lerne dich um deine Emotionen zu kümmern! Unser emotionales Umfeld beeinflusst uns am meisten. Mehr als Ernährung.

Unsere emotionale Gesundheit ist mangelhaft, das heißt, dass die meisten Menschen bis oben hin voll sind mit verdrängten Emotionen, an deren obersten Stelle die Ängste stehen. Hiermit verbunden sind Trauer, Wut, Ohnmacht, Schuld- und Schamgefühle, Einsamkeit, Neid, Eifersucht und andere. Die Menschheit kann zwar zum Mars fliegen, aber wie man Ängste verwandelt und wie man mit seinem Nachbarn Frieden schließt, das ist vielen ein Rätsel.

Emotionen sind in der Öffentlichkeit weitestgehend unerwünscht, daher haben wir den Umgang mit ihnen verlernt.

Es ist ungesund, seine Emotionen ständig zu verbergen. Es ist aber sehr heilsam, offen und ehrlich mit ihnen umzugehen.

Wie du mit Gefühlen umgehst und welche Gefühle du dir wünscht, hängt davon ab, wie dein Gehirn verschaltet ist.

Emotionen sind das Endprodukt vergangener Erfahrungen. Deshalb assoziierst du mit allem Bekannten jeweils ein Gefühl. Wie sich Gefühle für einen Menschen anfühlen, hängt von der individuellen Beschaffenheit seines Gehirns ab und an welche Gefühle die Person gewohnt ist. Das Gehirn wünscht sich dann immer wieder diese Gefühle, auch wenn man sie eigentlich gar nicht haben will. Das Gehirn ist daran gewöhnt und will seinen Seinszustand haben. Dieser Zustand, auch wenn er schlecht ist, kommt ihm vertraut vor und wird angestrebt.

Die prägenden Erfahrungen eines jungen Menschen führen zur individuellen neuronalen Struktur des „emotionalen Gehirns“. Sie entscheiden nahezu unumkehrbar über seine Emotionalität und sein Temperament.

Wir bringen schon unseren Kindern bei, dass im echten Leben nur Leistung zählt. Gute Noten, gute Berufschancen und gutes Geld sind die einzig wahren Gradmesser für Erfolg. Da ist wenig Platz für Gefühle und Introspektive. Wer das ein Leben lang verinnerlicht und nie anders lernt, nimmt seine Emotionen im Extremfall irgendwann nicht einmal mehr wahr.

Manche Menschen lassen ihren Gefühlen nicht einmal im Privatleben freien Lauf. Ehrgeizige Menschen neigen dazu, sich ähnlich ambitionierte Partner zu suchen. Da spielen sich die Partner dann gegenseitig Stärke vor, statt sich nach einer ohnehin stressigen Woche fallenzulassen. Doch all die hohen Ansprüche und unterdrückten Gefühle sind eine ungute, ungesunde Mischung.

Der therapeutische Ansatz ist es dann, die Emotionen in Ordnung bringen und Traumata aus der Kindheit zu heilen. Das nennen wir emotionale Medizin. Frühkindliche Traumata führen zu einem instabilen Gefühlshaushalt. So können beispielsweise Hänseleien in der Kindheit tiefe Spuren hinterlassen. Menschen können ihre Emotionen nicht ignorieren. Seit unserer Kindheit haben wir eine Vielzahl von Emotionen. Kaum jemand von uns wurde jedoch als Kind mit diesen Emotionen (z.B. Wut, Ärger, ...) geliebt und angenommen. Also haben wir gelernt, sie zu verstecken und sie zu hassen. Oder liebst du deine Wut und deine Angst? Daher haben wir immer mehr gelernt, sie zu unterdrücken. Es nützt nur nichts, Gefühle gewaltsam zu unterdrücken. Damit sind die Gefühle nicht weg. Diese emotionale Energie steckt weiter in uns und belastet uns. Es entstehen emotionale Blockaden (Gefühlsstau, unterdrückte Gefühle, emotionale Verstopfung). Diese machen uns schwer, eng, verspannt, unfrei und verhindern, dass wir die Geschenke des Lebens annehmen können. Irgendwann bahnen sich die gestauten Emotionen ihren Weg zurück an die Oberfläche. Und wenn man sie nicht nach außen durchlässt, verursachen sie wie eingesperrte Querschläger physische und psychosomatische Leiden. Ohne emotionales Ventil steigt der emotionale Stress, bis irgendwann im wahrsten Sinne die Sicherung rausfliegt. Das Problem wandert vom Kopf in den Körper. Der Körper gerät in Dysbalance. Es bilden sich Körpersymptome und Krankheiten. Daher ist es so sinnvoll, sich liebevoll und klug um seine Emotionen zu kümmern. Je mehr du mit dir selbst und der Welt im Gleichgewicht bist, desto besser bist du vor Krankheiten geschützt.

In einem Gesundheits-Coaching (Anfrage erstellen) kannst du den Auslöser für deine Krankheit finden. Willst du deiner Seele auf die Spur kommen? Das ist ein wunderbarer Ausgleich zum Intellekt - und Voraussetzung für eine ganzheitliche Heilung.

Wir werden deine Krankheit genau hinterfragen. Wir wollen herausbekommen, was die Ursache deiner Erkrankung ist.

Mache folgende Übung und stelle dir diese 3 Fragen!
Was war zur der Zeit oder kurz bevor die Krankheit auftrat? Wie war deine Energiewolke?
Was bringt dir die Krankheit? Wovor will dich deine Krankheit schützen?
Woran hindert dich die Krankheit?

Beim emotionalen Therapieansatz wollen wir raus aus dem Kopf, raus aus dem bewußten Verstand. Wir wollen rein ins Gefühl! Gefühle wollen gefühlt werden. Folgende Schritte helfen dir dabei:

Schritt 1: Gefühle wahrnehmen
Emotionen sind die Sprache deiner Seele. Emotionen sind Signale. Emotionen wollen uns immer etwas sagen. Wenn wir sie genauer betrachten, können wir lernen unseren Zustand zu verbessern. Deshalb wollen wir das Gefühl wahrnehmen - wir wollen immer ins Gefühl!
Geh mit Deiner ganzen Aufmerksamkeit zu deiner Krankheit bzw. zu deiner betroffenen Körperstelle. Wie fühlst Du Dich jetzt emotional? Wie fühlst du dich in dieser Situation? Was möchte sich da zeigen?
Tritt in Kontakt mit dem erkrankten Organ. Geh mit deiner Aufmerksamkeit genau dort hin. Wenn das Organ gesehen, wahrgenommen, seine Botschaft gehört wurde und die darunter liegenden Emotionen gefühlt werden, kann sich das Organ entlasten.
Wir ergründen also deinen Körper, der eine emotionale Reaktion zeigt. Und weil wir die Emotionen nicht frei fliessen lassen können, weil wir es nicht gelernt haben, zeigt sich immer erst ein Körpersymptom. Nämlich der Widerstand gegen diese Emotion zeigt sich in dem Körpersymptom.

Schritt 2: Den inneren Widerstand gegen die Gefühle „da sein“ lassen
Ein wichtiger Grund für Krankheiten sind Emotionen, auf die du nicht richtig oder nicht angemessen reagierst. Du reagierst auf deine Gefühle mit Widerstand. Der Widerstand hat seine Berechtigung. Er hat eine Schutzfunktion, die verhindert, dich mit schmerzhaften Gefühlen zu konfrontieren. Auf Druck entsteht aber Gegendruck. Deshalb wächst Widerstand immer weiter, je mehr du ihn wegdrückst, ablehnst und verdrängst. Das Gefühl Widerstand wünscht sich Aufmerksamkeit – so wie alles in uns. In dem Moment, in dem wir unseren Gefühlen Aufmerksamkeit und Liebe schenken, wird es ruhiger in uns.

Schritt 3: Gefühle bejahen
Gefühle wollen
aber gefühlt werden. Also solltest du Gefühle unbedingt bejahen. Nimm sie an, damit du mit ihnen umgehen kannst. Hör auf Gefühle zu unterdrücken, indem du so tust, als wären sie nicht da. Sie sind da. Und sie sind wichtig, weil sie dir eine Menge über dich sagen. Dein unterbewußter Verstand signalisiert dir damit, was ihm fehlt. Dein Körper kennt deine tiefste Wahrheit. Also: Emotionen sind wichtig. Sie sind Signale. Nimm sie wahr und akzeptiere sie.

Diese Annahme bedeutet Liebe. Etwas nicht anzunehmen, bewirkt Energieblockaden und macht dich anfällig für Krankheiten. Gerade wenn du ständig gegen dein inneres Wesen handelst, gibt dir dein Körper Signale – zum Beispiel Bauchschmerzen, obwohl deine inneren Organe vollkommen in Ordnung sind. Hör auf diese Dinge und sag zu ihnen Ja. Dieses Ja bringt Neues in dein Leben, weil du fortan auf diese Signale reagierst und dein Verhalten anpassen kannst.

Lebe deine Gefühle, liebe deine Gefühle!!!!
Emotionen sollten nicht unterdrückt werden. Wichtig ist, dass du deine Gefühle wahrnimmst. Wichtig ist, dass du deine Gefühle zulässt. Gefühle müssen nicht nur toll sein. Du musst nicht immer glücklich und strahlend durch die Gegend laufen. Das Leben wäre eintönig und kaum ertragbar, wenn wir immer nur gute Laune hätten. Negative Gefühle gehören genauso zum Alltag dazu. Trauer und Angst sind ganz normale Gefühle. Trauer und Verzweiflung sind große Gefühle. Sie brauchen Raum, damit wir sie verarbeiten können. Das ist ein ganz natürlicher Vorgang. Gefühle sind keine Krankheit. Bleibe gesund, indem du deinen Gefühlen Raum gibst.

Trauer muss nicht per se schlecht sein. Wer das Gefühl voll und ganz auslebt,

  • ist voll und ganz bei sich,
  • fühlt sich zwar elend, aber lebendig,
  • spürt sich als Mensch, während die Trauer die Seele reinigt.

Phasen von Traurigkeit und gedrückter Stimmung sind Teil des Lebens, gerade wenn es um die Bewältigung von Krisen geht. Wenn uns der Verlust eines geliebten Menschen oder ein Misserfolg im Beruf erschüttern, ich es wichtig, auch die schweren Gefühle zuzulassen. 

Ähnliches gilt für die Angst. Auch Angst hat eine grundlegend nützliche Funktion. Immerhin hat uns die Natur aus gutem Grund mit diesem Instinkt ausgestattet.

Auch Wut ist ein natürliches Gefühl wie jedes andere auch. Sie hilft uns, Eindrücke und Erlebnisse zu verarbeiten. Sie zu verleugnen, macht meist alles nur noch schlimmer.

Die Meisteraufgabe ist es, deine Gefühle zu lieben - egal ob es schöne, freudige Gefühle sind oder eben auch die Gefühle der Trauer, Angst, Scham, Schuld und ähnliches.
Deine Aufgabe lautet also: Liebe es, wie es ist. Dabei musst Du nicht gleich deine negativen Gefühle oder deine Krankheit lieben, aber du kannst lieben, wie du damit umgehst! Du kannst lieben, wie du es machst! Und wenn du nicht weißt wie du es machen sollst, dann frage dich ganz einfach: Ich weiß nicht, wie ich meine Angst etc. lieben soll? Und das tolle ist, du brauchst nur die Frage zu stellen, du brauchst selbst gar nicht die Antwort wissen. Dein Gehirn bekommt Lust die Aufgabe zu lösen und dein emotionales Gehirn weiß die Antwort sowieso schon.

Abbildung: Krankheitsursache-Therapie-Modell

Die Abbildung zeigt, an welchen Stellen wir therapeutisch ansetzen müssen, um Krankheiten zu heilen. Wir wissen, dass unsere Gedanken und Emotionen unser Leben kontrollieren. Wir werden, was wir glauben. Wir werden zu dem, was wir denken. Krankheiten heilen wir, indem wir anders denken und fühlen:

  • Hierzu benötigen wir ein Update unserer Gehirn-Software. Wir müssen unsere Glaubenssätze erkennen und umprogrammieren. Arbeite an deinen Glaubenssätzen!
  • Wir müssen unsere Gefühle wahrnehmen und bejahen. Liebe deine Gefühle!

 

In einem Coaching kann durch Rückblicke in die Vergangenheit eine Situation aus der Kindheit auftauchen, die dir wiederum das Grundmuster, die Grundangst oder den Grundglaubenssatz zeigt, die unter deiner Krankheit liegt. Das stellt die Verbindung zur heutigen eskalierten Körperempfindung her, die sich jetzt als Krankheit zeigt. 

Anschliessend können wir gemeinsam durch eine sogenannte “Herzöffnung“ die warme, weiche Energie des geöffneten Herzens dem erkrankten Organ schenken. Auch dadurch kann Heilung begünstigt werden. 
 

Die Herz-Hirn-Kohärenz als Schlüssel zur Gesundheit

Wir besitzen nicht die Macht, die Welt und das, was um uns herum passiert zu verändern und zu kontrollieren, aber wir haben die Macht, unsere Reaktion darauf zu ändern.

Anders formuliert: Wir können geschehene Ereignisse nicht beeinflussen, aber wir können beeinflussen, wie wir sie wahrnehmen.

Anders formuliert: Wir können nicht die Realität kontrollieren. Wir können nicht die Ergebnisse in unserem Leben beeinflussen. Aber uns wird die Wahl gegeben, die Qualität meines Erlebnisses zu bestimmen.

Alles was du erlebst, erlebst du an zwei Orten: im Gehirn und im Herz. Jedes Ereignis und jede Emotion. Nutze deine Herz-Intelligenz. Wir haben ein neuronales Netzwerk im Gehirn und im Herz. Zwei separate Organe. Wir haben die Möglichkeit, beide Organe in Einklang zu bringen. Das nennt man Herz-Hirn-Kohärenz. Alles wird in Einklang gebracht. Dadurch ist Heilung möglich.

Das Gehirn und das Herz beeinflussen sich gegenseitig. Die Fachrichtung, die sich mit der Herz-Hirn-Verbindung beschäftigt, ist als Neurokardiologie bekannt geworden. Hier werden die (patho)physiologischen Wechselwirkungen des Nerven- und Herz-Kreislauf-Systems erforscht.

Herz und Hirn kommunizieren über verschiedene Kanäle miteinander. Den bekanntesten Kommunikationsweg bilden die sympathischen und parasympathischen Nervenfasern des vegetativen Nervensystems. Neben dieser neuro-elektrischen Interaktion gibt es ferner die neuro-chemische: Hormone und Neurotransmitter übermitteln bspw. Signale und regulieren den Blutdruck. Auf diese Weise wirkt die Herzaktion tiefgreifend auf die Hirnfunktion ein sowie auf die Funktion der meisten Körperorgane, wodurch sie maßgeblich unseren inneren Zustand und letztlich unsere Lebensqualität beeinflusst.

Übungen, die dich in Herz-Hirn-Kohärenz bringen, helfen dir im Einklang zu sein. Diese Übungen helfen dir auch als schnelle Anti-Stresshilfe.

Hierzu schließt du die Augen und atmest tief ein und aus. Deine Konzentration soll auf der Atmung sein. Dies beruhigt dein Herz und dein Hirn. Es kommt zum Wechsel von Sympathikus zum Parasympathikus. Dein Körper kann sich wieder der Regeneration, Wiederherstellung und dem Stoffwechsel widmen. Im Gehirn kommt es zum Wechsel ins Alpha-Gehirnwellenmuster. Das gibt dir Energie zum Träumen und zum Kreieren.

Rufe nun positive Emotionen hervor. Denke an etwas, mit dem du Wertschätzung, Dankbarkeit, Fürsorge, Güte, Liebe zum Leben oder Lebensfreude verbindest. Damit erhöhst du die Frequenz deiner Emotionen.

Atme und fühle. Bleibe in diesen höheren Emotionen und lass deine Aufmerksamkeit auf dem Herzen ruhen. Öffne dein Herz. Fühle es in dir und auch um dich herum. Wichtig ist es, nicht mit dem Gehirn zu fühlen sondern mit dem Herzen.

 

John Strelecky, der Autor von „Das Cafe am Rande der Welt“ praktiziert gerne eine Schnellvariante zum Herunterfahren des Gehirn. Seine Übung funktioniert so: Mach die Augen zu und denke 60 Sekunden an etwas, was dich zum Lächeln bringt. Das beruhigt dein Herz und dein Gehirn.

 

Weisheitscodes

Und wenn dein Gehirn und dein Herz schon mal gerade im Einklang sind, kannst du die Situation dafür nutzen, Kraftwörter und Kraftsätze auf dein Unterbewusstsein wirken zu lassen.

Ein einziges Wort hat die Macht, die Gene in deinem Körper zu verändern. Unsere Vorfahren verstanden diesen Zusammenhang intuitiv und schufen bestimmte Wortmuster, die in schwierigen Zeiten Trost, Heilung, Kraft und innere Stärke vermitteln sollten. Sie verschlüsselten diese kraftvollen Worte in Gebeten, Gesängen, Mantras, Hymnen und heiligen Schriften, um sie für zukünftige Generationen zu bewahren. Auf diese Weise haben es unsere Vorfahren geschafft, die großen Herausforderungen des Lebens intuitiv zu bewältigen. Diese Weisheitscodes verraten dir, wie die Kraftwörter unsere Wahrnehmung verändern und uns eine neue Sichtweise ermöglichen können, wenn wir mit belastenden Emotionen konfrontiert werden.

Mit der Kohärenztechnik, die dein Herz und dein Gehirn in Einklang bringen, bist du in der Lage, diese Kraftwörter in nur wenigen Minuten abzurufen und anzuwenden, egal wo du bist.

Die Worte, die wir denken und sprechen, können die Art und Weise verändern, wie sich die Neuronen in unseren Gehirnen und Herzen verbinden und verhalten.

Diese intuitive Verbindung ermöglicht es dir, bestimmte Codes - Schlüsselwörter, Phrasen oder Gebete - in Zeiten der Not zu verwenden, ob emotional oder physisch. So können die Weisheitscodes dir Trost und Kraft geben, wenn das Leben herausfordernd wird. Eine genaue Anleitung findest du in Gregg Bradens Buch „Weisheitscodes“.

Worte helfen uns also dabei, Krankheiten zu besiegen. Worte haben eine nachgewiesene therapeutische Wirkung. Es gibt auch die sogenannte Schreibtherapie, die von James Pennebaker entwickelt wurde. Er wies in verschiedenen Experimenten nach, dass Menschen, die sich ihren Kummer von der Seele schreiben, auch seltener an Grippe und anderen Infekten erkranken. Mittlerweile wird auch vermutet, dass die Schreibtherapie Wunden schneller heilen lässt und Impfungen wirksamer macht. Herzinfarktpatienten erholen sich schneller, Asthma und Arthritis werden gelindert. Sie zeigt auch psychisch große Wirkung: Sie kann Jugendliche vor Depressionen schützen und hilft dabei, Suchterkrankungen zu überwinden. Das Benennen der Dinge kann uns dabei helfen, die Emotionen besser zu verarbeiten.
 

Heilung durch Selbstliebe

Um die Herausforderungen des Lebens zu überleben, um Streit zu vermeiden, gehen wir Kompromisse ein. Wir geben nach, wir halten den Mund und wir lassen uns auf Sachen ein, die unseren tiefsten Instinkten zufolge nicht gut für uns sind. Wir unterdrücken unsere Emotionen. Sooft wir das tun, geben wir uns ein Stück auf und verlieren kostbare Teile in uns selbst. Wir verlieren unser Selbstwertgefühl und unsere Selbstachtung sowie unser Vertrauen darauf, unsere Meinung und Gefühle sicher anderen Menschen mitteilen zu können. Hinzu kommt, dass wir als Kinder oft von den Eltern und von unserem engen Umfeld kritisiert werden. Irgendwann übernehmen wir das Kritisieren selbst und werden zu unserem stärksten Selbstkritiker.

Bei Krankheiten ist das Thema der fehlenden Selbstliebe und Selbstwert oft sehr verbreitet bzw. das Hauptthema. Es sind die Gedanken „Ich bin nicht gut genug“ und „Ich bin schuld“, die zur Folge haben, dass wir gegen uns selbst vorgehen! Das trifft insbesondere auf Autoimmunkrankheiten zu. Der Körper richtet sein Immunsystem dabei gegen sich selbst.

Die gute Nachricht ist, dass unsere Liebe zu uns selbst, die scheinbar abhanden gekommen ist, niemals wirklich verschwunden ist. Wir haben sie nur in Sicherheit gebracht und versteckt. Unser wahres Wesen geht niemals verloren.

Durch das Ändern der Energiewolke können wir auch Krankheiten verändern oder abwehren. Gedanken können krank machen, genauso können Gedanken aber auch gesund machen. Das tolle dabei: wir sind nicht ausgeliefert, wir können es selbst ändern. Wir sind Schöpfer, keine Opfer.

Oft hören wir den Ratschlag: Akzeptiere, was ist. Liebe, was ist. Das soll uns nicht auffordern zu resignieren. Es soll auch nicht bedeuten, dass wir Sachen lieben müssen, die wir bedauern oder uns leiden lassen. Es geht darum die Gefühle, die wir damit empfinden, zu zulassen und zu lieben. Genauso gilt es für Krankheiten. Wir müssen nicht die Krankheit lieben, aber die erkrankte Person bzw. uns umso mehr lieben. Du kannst lieben, wie du mit dir und deiner Krankheit umgehst. Du kannst deine Gefühle lieben, die du mit der Krankheit verbindest.

Selbstliebe ist wichtig. Kümmere dich um dich selbst. Selbstliebe und Selbsthass können ganz unterschiedliche Gene aktivieren. Frage dich mal ganz ehrlich: Liebst du dich, so wie du bist, oder kritisierst du dich vielmehr? Das einzige, was heilt, ist die Liebe zu dir selbst!!!!

Manche Krankheiten kann man auch als Bestandteil deines Lebenswegs betrachten (z.B. auch angeborene Behinderungen). Diese Krankheiten wollen dich als Herausforderung in deiner Persönlichkeit wachsen lassen. Das Universum testet uns immer wieder. Wir können nicht alles kontrollieren oder perfekt machen, aber wir können mitgestalten. Auch bei derartigen ausweglosen Situationen gilt es, nicht in die Opferrolle zu geraten, sondern Gestalter und Schöpfer zu werden.

Wir sollten unseren Körper anerkennen, so wie er ist. Unser Körper sind nicht wir. Es ist unser Fahrzeug, unser Mietwagen. Und so braucht auch unsere Körper Pflege und Aufmerksamkeit (insbesondere energetische Aufmerksamkeit z.B. im Rahmen von Meditationen).

Es gilt auch hier das universelle Grundgesetz: Alles will gesehen und beachtet werden. Auch Krankheiten! Manchmal ist es dann der letzte oder einzige Ausweg, die Krankheit anzunehmen und die Wunde mit Liebe heilen.
 

So wirst du gesund - Gesundheit mal spirituell betrachtet

Wir haben ein grobstofflichen Körper (Materie: Muskeln, Haut, Knochen, Organe) und einen feinstofflichen Körper (Energie: unser Geist, unsere Aura, unsere Energiewolke). Unsere beiden Körper brauchen Pflege, Liebe und gute Ernährung.

Es lohnt sich, den feinstofflichen Körper genauer anzuschauen. Wie gehst du um mit deinem Körper? Wie erwähnt: Das Denken in solchen Kategorien ist ein Denken, das vielen Menschen neu ist. Wir sind es nicht gewohnt, an unseren feinstofflichen Körper zu denken, weil wir meist sehr materialistisch erzogen worden sind. Aber zum Glück kannst du entscheiden, ob du einen Gedanken weiterdenken willst! Das ist dein gutes Recht.

Also: Liebst du deinen Körper? Übrigens: Viele Frauen sind ihrem Körper gegenüber skeptischer als Männer. Denn viele Frauen haben gelernt, ihren Selbstwert über ihr Aussehen zu beziehen. Männer dagegen beziehen ihren Selbstwert eher über ihren Erfolg.

Die 4 feinstofflichen Nährstoffe
Dein feinstofflicher Körper braucht vier Nährstoffe:

  • Ein klares Ja zu dir und zu diesem deinem Leben. Nimm es an und geh aktiv damit um. Betrachte dich als Schöpferin oder Schöpfer deines Lebens.
  • Freude. Du selbst kannst dir Freude bereiten. Identifiziere negative Gefühle und frag dich: Wo kämpfst du, wo leidest du? Wo denkst du, die anderen seien schuld? Wo erlebst du Leid, Schuld und Scham? Welches Gefühl entspricht nicht der Freude?
  • Negatives erkennen und transformieren. Du nimmst das Negative an, erkennst, was es in dir bewirkt, und siehst die Entwicklungschancen darin.
  • Dankbarkeit. Sei dankbar für dieses wunderbare Leben. Sag danke für den neuen Tag, dass du lebst, dass du fühlen kannst.

Männliches und weibliches Prinzip
Stell dir einfach vor, dass es ein männliches und ein weibliches Prinzip gibt. Wir sagen auch, das männliche Prinzip sei rechts, das weibliche links.
Männlich“ heißt: Machen, tun, denken, einatmen, kämpfen, Ziele verfolgen.
Weiblich“ heißt: Entspannen, annehmen, sich fallen lassen, ausatmen.
Damit soll nicht gesagt sein, dass Frauen faul sind. Natürlich nicht! Die Modelle beziehen sich auf das Archetypische unserer Geschlechter: Der Mann jagt, die Frau sammelt. Wie in „Caveman“, dem berühmten Theaterstück. Der Mann ist das Gebende, die Frau das Nehmende. Oder lies nach über Carl Gustav Jung (1875–1961) und sein Animus-Anima-Prinzip.
Krankheiten, die die linke Körperseite betreffen, stehen eher für Probleme mit deiner weiblichen Seite. Rechts steht für die männliche Seite.

Bring dich hier ins Gleichgewicht! Generell haben wir alle Animus und Anima in uns. Da Gefühle in der männlichen Kindheit oft tabuisiert waren und Frauen lernen mussten, sich durchzusetzen, ignorieren viele Männer ihre Gefühle, und manche Frauen verhärten sich. Wir alle neigen am Ende dazu, uns zu überanstrengen. Die Menschen denken, sie müssten irgendwelchen Mustern ihrer Kindheit gerecht werden, oder zumindest reagieren sie darauf. Was hier wirklich hilft, sind Selbstzentriertheit und sehr bewusste Pausen.

Die männliche (rechte) und weibliche (linke) Seite sehen im feinstofflichen Bereich beide sehr unterschiedlich aus. Um gesund zu sein, ist es wichtig, dass du deine weibliche Seite entdeckst. Sobald du anfängst zu genießen, bist du raus aus dem Tun.

Verbring mal einen Tag mit dir selbst. Kannst du mit dir alleine sein? Findest du Zeit, um zur Besinnung zu kommen und innere Klarheit zu schaffen?

Alles im Körper strebt nach Balance. Du solltest schauen, dass du einen Ausgleich zwischen der linken und der rechten Seite findest.

Wie oft im Alltag bist du im männlichen Prinzip? Wie oft erlaubst du dir, nichts zu tun? Wie oft wagst du es, mit dir alleine zu sein? Reflektier intensiv, wie du dir selbst dabei helfen kannst, mehr Ausgleich zu finden und so in Balance zu kommen.

Dein Raum
Schaff dir deinen eigenen Raum! Vielleicht gehst du ab jetzt in euer Gästezimmer zum Lesen – weil du dort alleine und ungestört sein kannst. In welchem Raum hast du Platz für dich?

Langeweile ist ein Tor zur Selbstliebe
Raus aus dem Aktionismus – raus aus der Sucht, ständig etwas zu tun. Menschen, die ständig in Aktion sind, wollen sich ablenken vom Befassen mit sich selbst. Also empfinde Langeweile nicht als etwas Negatives. Im Grunde ist Langeweile Entspannung und eine Gelegenheit, dich auf dich selbst zu fokussieren.

In sich hinein fühlen. D. h. die Aufmerksamkeit von außen in sich hinein lenken. Den Fokus auf das Organ, Symptom lenken. Das ist Meditation. Nimm einmal wahr: „Wie geht es mir eigentlich? Wie gehe ich mit mir um?“ Schließe die Augen und gucke nach innen.
 

Nicht der Arzt heilt uns, sondern unser Körper

Über unseren Lebensstil lassen sich viele Krankheiten der heutigen Zeit behandeln oder gar verhindern. Das Problem dabei: die Veränderung des Lebensstils ist eine der Therapien, die am schwersten durchzuführen ist. Denn unser Verhalten lässt sich nicht so einfach heute auf morgen ändern.

Es lohnt sich aber tatsächlich über die Ernährung nachzudenken. Ich gebe dir folgenden praktischen Tipp. Frage dich bei deiner Nahrungsaufnahme ab jetzt immer: Möchte ich wirklich daraus bestehen? Stell dir diese einfache Frage, bevor du etwas herunterschluckst. Denn letztlich bestehen wir aus dem, was wir essen.
 

Ernährungsmedizin

Die Ernährungsmedizin versucht, Krankheiten durch eine Umstellung der Nahrungsgewohnheiten zu heilen oder zu lindern. Bei schweren Krankheiten ist die ernährungsmedizinische Diät, also die Befolgung eines bestimmten Speiseplans, meist unterstützender Baustein einer Gesamttherapie.

Auch Hippokrates pflegte bereits den Spruch „Deine Nahrung soll deine Medizin sein“.

Folgende Lebensmittel können eine heilende Wirkung haben:

Hafer liefert wertvolles Eisen und kann die Behandlung von Diabetes unterstützen.

Hafer besitzt zahlreiche positive Eigenschaften: Er kann Entzündungswerte lindern und sowohl den Blutdruck als auch den Cholesterinspiegel senken. Er kann die Wundheilung und Verdauung fördern und sogar Darmkrebs vorbeugen.

Honig hilft gegen Blasenentzündung und Hämorrhoiden. Honig hat eine antiseptische Wirkung. Honig bekämpft Viren und Bakterien und fördert die Wundheilung. Besonders effektiv sind Cranberry-Honig und eine Honig-Olivenöl-Bienenwachs-Salbe.

Ingwer liefert schnelle Hilfe bei Entzündungen im Mund- und Rachenraum, zum Beispiel bei Aphthen und Herpes. Ingwer hilft außerdem bei Kopfschmerzen und der Reisekrankheit.

Sehr lecker ist heißer Tee mit Ingwer und Zitrone oder schneide einfach eine Scheibe frischen Ingwer ab und kaue ein bis zwei Minuten darauf herum, sodass sich der Ingwersaft im Mund verteilt. Wiederhole das Ganze, wenn die Schmerzen wiederkommen. Beuge Herpesbläschen vor, indem du regelmäßig Ingwerwasser trinkst. Falls die Bläschen schon da sind, verdünne kalt gepresstes Ingweröl im gleichen Verhältnis mit Wasser und tupfe die Stellen vorsichtig mit der Mischung ab. Die Tinktur trocknet die Bläschen sukzessive aus.

Kartoffeln helfen gegen Mückenstiche, geschwollene Augen sowie andere Schwellungen und Verspannungen. Sie senken den Blutdruck, hemmen Entzündungen, lösen Krämpfe und unterstützen die Regulierung des Stoffwechsels. Heiße Kartoffelauflagen speichern die Hitze besonders lang und eignen sich dadurch perfekt, um Nacken- oder Rückenschmerzen zu lösen.

Kohl lindert Krampfadern, Neurodermitis, Arthrose und Verstopfungen. Kohl wirkt entzündungshemmend und desinfizierend. Er leitet Giftstoffe aus der Haut und beruhigt gereiztes Gewebe. Darum eignet er sich hervorragend als Naturheilmittel bei Neurodermitis, Krampfadern und chronischen Gelenkentzündungen wie Rheuma oder Gicht. Lege doch einmal in der Woche einen Sauerkrauttag ein.

Kurkuma unterstützt die Heilung von Atemwegserkrankungen. Als Kurkumamilch, auch goldene Milch genannt, hilft Kurkuma bei Asthma und akuten Atemwegserkrankungen wie Erkältungen oder grippalen Infekten. Auch bei Fußpilz hilft Kurkuma. Er bekämpft die Pilzinfektion von innen und außen (z.B. als Kurkuma-Fußbad).

Öle helfen bei Wadenkrämpfen, Muskelverhärtungen (Öl-Salz-Massage), Wechseljahrsbeschwerden und Bronchitis. Wenn du mit den Herausforderungen der Wechseljahre zu kämpfen hast - Hitzewallungen, Schlafprobleme oder Hormonchaos - kannst du dir mit Leinöl behelfen.

Bei einer Bronchitis helfen Thymianwickel.

Salze lindern Allergien und Fieber. Salzlösungen werden für Sole-Spülungen gegen Infektionen und allergische Reaktionen der Atemwege verwendet. Probier mal eine Nasendusche aus. Die Augen kann man mit Sole behandeln. Salz hilft auch im Kampf gegen Fieberschübe (Wadenwickel).

Zitrone hilft bei Kopfschmerzen, Migräne oder Nasenbluten. Tränke ein Stück Watte mit Zitronensaft und stecke es dir in die blutende Nase. Die heiße Zitrone ist auch ein weiterer Klassiker im Kampf gegen Erkältungen. Der Spruch „sauer macht lustig“ bedeutet eigentlich: Sauer macht Lust aufs Essen. Zitronen waren früher ein beliebter Appetitanreger.

Knoblauch und Zwiebelschalen senken den Blutdruck. Je mehr Knoblauch du isst, desto unwahrscheinlicher sind Probleme mit dem Blutdruck. Zwiebelschalen haben eine ganz ähnliche Wirkung. Gleiche die Knoblauchfahne mit Ingwer aus.

Zwiebeln helfen zusätzlich gegen Ohrenschmerzen. Zwiebel in Würfel und erwärme sie so lange im Wasserbad, bis sie ihr Aroma entfaltet. Fülle die Würfel dann in ein Stofftuch oder eine dünne Baumwollsocke und fixiere das Säckchen mit einem Stirnband am schmerzenden Ohr. Nimm lieber rote oder braune Zwiebeln als weiße.

Kombiniere fünf der gesündesten Lebensmittel in einer Superpaste. Die nordafrikanische Würzpaste Chermoula schmeckt hervorragend zu Fleisch und Fisch oder als Brotaufstrich. So stellst du dein eigenes Gläschen her: Hacke eine Zwiebel und presse drei Knoblauchzehen dazu. Würze das Ganze mit Paprikapulver, Kreuzkümmel, Kurkumapulver, Zitronensaft, Salz, Pfeffer und sechs Esslöffeln Olivenöl.

 

Tod

Das Leben ist irgendwann vorbei. Das ist jetzt keine so große neue Erkenntnis von mir. Aber es ist die Wahrheit. Momento mori - Bedenke, dass du sterben musst. Wir müssen uns daher immer wieder klar machen, dass es vor dem Tod so viele Stunden gibt, die wir uns schön machen sollten. Überlege dir einmal, was du in deinem Leben alles noch unbedingt mal machen und erleben willst. Was sind deine Wünsche? Mach dir eine Liste, die Liste vor der Kiste.

John Strelecky spricht von den »Big Five for Life«. Jeder Mensch sollte wissen, welche fünf Ziele er im Leben erreichen will. Diese Ideen helfen einem, seine Wünsche zu verwirklichen.

Versuche dein Leben mit dem höchsten Anteil von Momenten zu füllen, die dir gute Energie geben.

Erstelle eine Liste mit Orten, die dich aus tiefstem Herzen glücklich machen. Bei welchen Menschen freust du dich darauf, Zeit mit ihnen zu verbringen? Welche Aktivitäten machen dich glücklich? Bei welchen Aktivitäten fühlst du dich danach stärker und mehr im Einklang mit dir und deinem Körper? Mach dir Gedanken über das, was wirklich zählt. Und zwar jetzt – und nicht erst morgen.

Dein Lebensmuseum
Wie wäre es, wenn jeder Tag unseres Lebens katalogisiert würde? Die Gefühle, die Menschen, mit denen wir zu tun haben, die Dinge, mit denen wir unsere Zeit verbringen. Und wenn am Ende unseres Lebens ein Museum eingerichtet würde, in dem genau das zu sehen würde? Für jeden einzelnen Tag in deinem Leben gibt es ein Ausstellungsstück oder ein Foto, das diesen Tag repräsentiert. Das sind Museumstage. Insgesamt werden am Ende bei einer durchschnittlichen Lebenserwartung von achtzig Jahren um die 29.000 Fotos dort hängen.
Wenn wir 80% unserer Zeit mit einem Job verbrächten, der uns nicht gefällt, dann wären auch 80% des Museums damit gefüllt. Wenn 90% der Menschen, mit denen wir zu tun haben, freundliche wären, würde das abgebildet. Aber wenn wir ständig ungehalten und misslaunig wären oder 90% der Menschen in unserem Umfeld anschreien würden, könnte man das auch sehen. Wenn wir gerne draußen in der Natur wären, oder gerne das Leben mit unserem Partner, den Kindern oder Freunden genießen würde, aber alldem nur 2% unseres Lebens widmen, dann wären auch nur 2% unseres Museums damit gefüllt – so sehr wir uns vielleicht etwas anders wünschen würden. 
Wie wäre es am Ende unseres Lebens durch das Museum zu gehen? Wie würden wir uns dabei fühlen? Wie würden wir uns fühlen, wenn wir wüssten, dass uns das Museum für immer und ewig so zeigen würde, wie man sich an uns erinnert? Alle Besucher würden uns genauso kennenlernen, wie wir tatsächlich waren. Die Erinnerung an uns würde nicht auf dem Leben basieren, das wir uns erträumt hatten, sondern darauf, wie wir tatsächlich gelebt haben.

Falls du willst, dass dein Museum voller glücklicher, spannender und schöner Erinnerungen ist, musst du jeden einzelnen Tag etwas dafür tun. Vor allem heute! Und deswegen sollte jeder Tag ein guter Museumstag sein. Stell dir täglich die Frage: Ist heute ein guter Museumstag?

Worauf kommt es im Leben wirklich an?
Warum wollen wir alle unbedingt jung bleiben? Wozu? Wieso wehren wir uns mit Händen und Füßen und allerlei vermeintlichen Zaubermittelchen gegen das Altern?
Womöglich rührt dieser ganze Jugendwahn, daher, dass so viele von uns nicht zu sich selbst finden, aus welchen Gründen auch immer? Weil alles und jeder unsere Aufmerksamkeit verlangt? Weil wir vor lauter Lärm um uns herum uns selbst nicht mehr hören? Weil wir zu sehr von uns selbst ab- und weggelenkt werden?
Wer hat wohl mehr Angst vor dem Tod: ein Mensch, der ein erfülltes, glückliches Leben führt oder einer, der unzufrieden ist, weil er vor lauter Geschäftigkeit nicht zu dem Leben gekommen ist, das er eigentlich hatte leben wollen?
Seneca hat diese Frage so beantwortet: Der Mensch, der sich seinen Lebenstraum erfüllt hat, kann mit einer gewissen Befriedigung feststellen, dass er zu dem gekommen ist, was ihm wirklich am Herzen lag. Er hat sein Leben gelebt. Er braucht es nicht künstlich in die Länge zu ziehen. Während umgekehrt der chronisch Unzufriedene auf ein ungelebtes Leben zurückblickt und immerzu darauf wartet, dass es endlich losgeht. Er wartet und wartet, aber da er auf das Falsche fokussiert, lebt er andauernd an sich selbst vorbei.
Wem es aber umgekehrt gelingt, zum Wesentlichen vorzudringen und sein innerstes Ich gewissermaßen auszuleben, der hat womöglich gar nicht mehr so sehr das Bedürfnis, Alter und Tod zu besiegen. Und damit wird klar, worauf es im Leben ankommt: Erkenne, wer du vom Kern deines Wesens her bist, und dann werde es! Alles andere wird sich daraus ergeben.
Binde den Tod von Anfang an mit in den Lebensentwurf ein. Statt ihn als Feind zu sehen und ihn zu bekämpfen. Wenn du das Leben vom Ende her betrachtest, verlierst du dich im Leben nicht auf Nebensächlichkeiten. Die Menschen sind andauernd in Eile, sie sind rastlos, hetzen von einer Tätigkeit zur anderen und finden doch nicht das Glück. Obwohl es den Menschen so gut wie nie zuvor geht und sie alles haben, bleibt doch diese ewige Unruhe, diese Unzufriedenheit. Als fehle immer noch etwas. Als läge das entscheidende Ereignis chronisch in der Zukunft. Als sei das Leben eine Reise mit irgendeinem erlösenden Ziel, aber dieses Ziel verschiebt sich kontinuierlich nach hinten.

Werde, der du bist
Wie findet man heraus, wer man ist, wer man werden will?
Nimm dir Zeit für dich selbst. Mach Pausen. Unterbrich mal den Alltagstrott. Horche in dich hinein.
Verwendest du deine Zeit so, wie du sie verwenden willst?
Machst du, was du willst, oder machst du, was andere (Familie, Schule, Arbeitswelt) von dir wollen?

Und dann sollte man bedenken: Am Ende müssen ja nicht die anderen dein Leben leben, sondern du. Und so musst du auch die volle Verantwortung und damit zugleich das volle Risiko für deine Träume und dein Leben übernehmen.

Überlege dir: Was ist für dich das Wichtigste in deinem Leben? Eine mögliche Antwort könnte sein: die Familie. Das Glück mit den Menschen, die ich liebe. Und dann richte dein Leben danach aus.

 

Zusammenfassung

Wer im ärztlichen Beruf vor allem die Verschreibung von Medikamenten versteht, der hat diesen Beruf nicht verstanden. Es braucht engagierte Ärzte und mündige Patienten, die sich mit ihrer Gesundheit beschäftigen und auf die Signale ihres Körpers hören. Diese Art der Eigenverantwortung kann kein Arzt verschreiben und kein Apotheker verkaufen.

Eine moderne Medizin muss ganzheitlich sein und auch unsere Emotionen berücksichtigen.

Wenn wir gesund und glücklich sein wollen, müssen wir das Zusammenspiel von Körper und Seele beachten. Die Natur strebt wie von selbst zum Gleichgewicht innerhalb einzelner Zellen, Organe und Organismen: Selbst ein bis zum Umkippen verschmutzter Fluss kann sich selbst heilen, wenn er nur ab einem gewissen Punkt nicht weiter verschmutzt wird. Genau wie die Natur hast du die Aufgabe und Chance, durch innere Prozesse ein Gleichgewicht zwischen deinem Körper und deinem Geist herzustellen. Und zwischen dir und deiner Umwelt.

Gute Gedanken, gute Ernährung und ausreichend Bewegung unterstützen dieses Gleichgewicht.

Unglaublich wichtig sind Liebe, Nähe und Gemeinschaft. Zuwendung, soziale Zugehörigkeit und Selbstlosigkeit sind das Lebenselixier deines emotionalen Gehirns. Das sind die Zutaten, die uns am Leben halten und unserem Dasein Sinn geben. Unser Organismus ist kein autonomes, abgeschottetes System: Wir existieren, um in körperlicher und geistiger Beziehung mit anderen Menschen zu leben. Es ist unsere Aufgabe, diese Beziehungen durch Achtsamkeit zu pflegen.

Zum Abschluss dieses Kapitels möchte ich dir noch ein wichtiges allgemeingültiges Grundgesetz mitgeben:

Alles möchte Anerkennung! Alles!

Du,
deine Mitmenschen und
alles in der Natur

(auch Krankheiten)!

Die Schlussfolgerung daraus kann nur sein: Gehe liebevoll um mit dir, deinen Mitmenschen und der Natur.

Das gelingt dir vielleicht leichter mit dem Kraftsatz, den du dir immer wieder bewußt machen kannst: Alles hat mehr Liebe verdient, nicht weniger.  Egal was du denkst, was du fühlst, was du erlebst oder wie du handelst. Du hast mehr Liebe verdient, nicht weniger. Auch alle deine Mitmenschen und alles in der Natur hat mehr Liebe verdient, nicht weniger.

Die Liebe zu geben gelingt dir wiederum vielleicht leichter mit dem Naturgesetz der Schönheit. Bedenke: In allem ist Schönheit. Entdecke die Schönheit in dir, in deinen Mitmenschen und in der Natur.

Abbildung: Universelles Grundgesetz der Anerkennung mit der Schlussfolgerung der Liebe