Persönlichkeitsentwicklung

Der Weg zur Weisheit

Persönlichkeitsentwicklung ist der Weg zur Selbstverwirklichung. Diesen Weg muss man nicht gehen. Aber persönliches Wachstum ist großartig. Willst du nur funktionieren oder dich entfalten und entwickeln?

Es hilft dir zu werden, wer du bist. Es macht dich glücklicher und deine Umgebung auch. Schließlich kann dieser Weg zu mehr Liebe und Frieden in der Welt führen.

Bist du neugierig geworden? Dann wünsche ich dir viel Spaß mit diesem Kapitel.

Dr. Oppels 13 Top-Regeln zur Persönlichkeitsentwicklung

  1. Es gibt keine perfekte Persönlichkeit. Es gibt nicht richtig oder falsch. Jeder Charakter hat seine Daseinsberechtigung.
  2. Das Leben, das wir führen, rührt nicht aus dem, was wir wollen und uns wünschen, sondern unser Leben kommt aus dem Unterbewussten.
  3. Wir können Programme in unser Unterbewusstsein schreiben, die wir wollen, die uns glücklich machen. Dann macht dein Autopilot automatisch lauter tolle Programme. Dann kommt stillschweigend der Himmel auf Erden und zwar ständig und völlig automatisch und unbewusst.
  4. Jeder hat es selbst in der Hand, ein erfülltes Leben zu führen. Du selbst bist verantwortlich, sonst niemand!
  5. Dein Herz ist dein Kompass. Auf viele Fragen in deinem Leben findest du die Antwort nur in deinem Herzen. Finde heraus, was dein Herz will. Hör auf die Stimme deines Herzens!
  6. Krisen sind Herausforderungen, die dich wachsen lassen. Alles im Universum hat einen Sinn. Akzeptiere, was ist. Liebe, was ist. Alles ist perfekt, wie es ist!
  7. Jeder möchte einfach nur glücklich sein.
  8. Lächle, sei begeistert und höre zu!
  9. Jeder und alles braucht Anerkennung. Lerne Selbstliebe
  10. Erkenne, wer du vom Kern deines Wesens her bist, und dann werde es!
  11. Das Leben passiert nicht einfach. Das Leben antwortet dir. Du erschaffst dein Leben, ob du möchtest oder nicht. Wir holen nicht das in unser Leben, was wir wollen, sondern was wir glauben.
  12. Jeder hat sein inneres Programm. Die Programmiersprache unseres Gehirns sind unsere Glaubenssätze. Unsere Glaubenssätze bestimmen unterbewusst alles. Wir können unser Verhalten nicht ändern, ohne zuerst an unseren Glaubenssätzen zu arbeiten.
  13. Wir allein sind in der Lage, unser Leben zu verändern - niemand sonst.

Dein persönliches Wachstum: Was ist deine Vision?

Bring durch eine Vision in diesen Lebensbereich mehr Klarheit und Fokus.

Das Finden deiner Vision ist der Weg in ein zufriedeneres und entspannteres Leben.

Willst du dein Leben nicht dem Zufall überlassen und unbewußt dein Leben gestalten sondern die Dinge aktiv steuern? Dann brauchen wir dafür eine Vision. Die Taten folgen deinen Gedanken. Daher ist es so wichtig für jeden Bereich im Leben eine Vision zu entwickeln und diese am besten mit einem positiven Glaubenssatz zu verbinden. Ein Beispiel hierfür kann lauten:

Ich bin auf der Welt um Erfahrungen zu machen. Dabei möchte ich möglichst viele schöne Erinnerungen und Momente sammeln. Ich möchte mein Leben möglichst bewußt leben. Ich möchte mich immer weiterentwickeln. Ich möchte mich dabei ertappen, wenn ich in meine alten Verhaltensmuster verfalle und umschalten in mein neues Ich. Meine Emotionen und Herzenswünsche will ich wahrnehmen und sollen mich leiten. Selbstverantwortung und Selbstwirksamkeit sollen mir helfen, den richtigen Weg im Leben einzuschlagen. Ich bin kein Opfer sondern Gestalter meines Lebens. Ich wünsche mir Liebe für mich und meine Umwelt.

Überlege dir eine eigene Vision und einen positiven Glaubenssatz, der genau zu dir passt. Lass dich dazu von meinem Kapitel zum Persönlichkeitsentwicklung inspirieren.

Unsere Persönlichkeit

Warum sind unterschiedliche Persönlichkeiten wichtig?

Es gibt nicht richtig oder falsch. Jeder Charakter hat seine Daseinsberechtigung.

Es gibt keine perfekte Persönlichkeit, nach der wir alle streben sollten.

Unsere Persönlichkeit beeinflußt unsere Entscheidungen.

Unsere Entscheidungen gestalten wiederum unser Leben.

Unsere Persönlichkeit wird gleichermaßen durch unser Erbgut und unsere Umwelt geformt. Unsere Umgebung hat einen Einfluss auf unsere Persönlichkeit. In unserer Kindheit lernen wir von Eltern, Großeltern, Geschwistern, Lehrern und Freunden, wie wir uns in bestimmten Situationen zu verhalten haben. Was uns anerzogen wird, beeinflusst und formt unsere Persönlichkeit also zu einem ebenso großen Teil wie es unsere Gene tun.

Unsere Persönlichkeit ist beständig und beeinflusst die Entscheidungen, die wir treffen.

Wenn sich unsere Persönlichkeit einmal herausgebildet hat, verändert sie sich so gut wie nicht mehr.

Deshalb schlagen wir auf unserem Lebensweg meist Pfade ein, die unserem Charakter gerecht werden. Diejenigen, die genetisch auf Vorsicht programmiert sind oder als Kind zu übermäßiger Vorsicht erzogen wurden und nie allein eine Straße überqueren durften, haben auch als Erwachsene ständig Angst, dass etwas passieren könnte. Geborene Draufgängerkinder hingegen, die schon mit vier Jahren alleine zum Brötchen holen geschickt wurden, bleiben auch als Erwachsene wagemutiger

Wenn wir nun einen Schritt weiter denken, können wir verstehen, warum unsere Persönlichkeit so wichtig ist: Wir gestalten unser Leben mittels Entscheidungen, die wir treffen, und diese wiederum sind stark von unserer Persönlichkeit beeinflusst.

Unterschiedliche Persönlichkeiten sind wichtig, um unsere Spezies am Leben zu erhalten (Darwins Evolutionstheorie).

Müsste sich dann nicht auch eine optimale Persönlichkeit herausgebildet haben, die allen anderen überlegen ist? Nein.

Im Gegensatz zum eindeutigen Vorteil, den der Pfau mit dem imposantesten Rad hat, ist die starke Ausprägung einer Charaktereigenschaft nicht pauschal in jeder Situation günstig: Ein bestimmtes Persönlichkeitsmerkmal kann im einen Moment sehr hilfreich, im nächsten wiederum eher hinderlich sein.

Aufgrund der vielen verschiedenen Situationen in der komplexen Menschenwelt wird es wohl nie eine Persönlichkeit geben, die die anderen dominiert, sondern Menschen werden sich immer ergänzen und kooperieren müssen.

Jede starke Ausprägung eines Charaktermerkmals bringt Vor- und Nachteile mit sich.

Manche Charaktermerkmale scheinen ein bisschen besser zu sein als andere. Das stimmt aber nicht – es gibt keine bessere oder schlechtere Persönlichkeit und jeder Charakter hat seine Daseinsberechtigung.

Folglich kann es keine perfekte Persönlichkeit geben, nach der wir alle streben sollten.

Wir müssen nur lernen, unsere Persönlichkeit richtig zu bewerten und unsere jeweiligen Stärken optimal zu nutzen. Du musst deine Persönlichkeit nicht ändern, aber übe, besser mit ihr umzugehen.

Persönlichkeitsentwicklung

Du willst dich verändern? Du willst wachsen? Deine Anleitung zu einem neuen Ich

Das Leben der allermeisten Menschen in der westlichen Welt, des „Normal-Menschen“, ist ein Leben im Mangel.

Das ist erstaunlich, da wir hier seit dem Ende des zweiten Weltkrieges in der materiellen Fülle leben. Unsere Wohnungen und Keller sind voll mit den vielen angenehmen Lebenshilfen und Gütern, die uns das Leben erleichtern sollen. Doch diese materielle Fülle hat uns nicht glücklicher gemacht.

Wir erleben Mangel im Bereich emotionaler Gesundheit, das heißt, dass die meisten Menschen bis oben hin voll sind mit verdrängten Emotionen, an deren obersten Stelle die Ängste stehen. Hiermit verbunden sind Trauer, Wut, Ohnmacht, Schuld- und Schamgefühle, Einsamkeit, Neid, Eifersucht und andere. Die Menschheit kann zwar zum Mars fliegen, aber wie man Ängste verwandelt und wie man mit seinem Nachbarn Frieden schließt, das ist vielen ein Rätsel.

Die wichtigste Person in deinem Leben bist du! Und genauso wie du bist, bist du richtig. Passe dich nicht an, nur weil du das Gefühl hast, du musst es dem anderen gegenüber so sagen oder tun. Sei, wie du bist. Und du hast immer Recht und machst es richtig. Schaue dir an, was du den ganzen Tag so tust, wie du handelst und wie du denkst. Entscheide dich dann, will ich so weiter denken oder will ich anders denken. Du musst die Entscheidung treffen. Denn am Ende bereuen wir nicht die Dinge die wir gemacht haben, sondern die Dinge, die wir nicht gemacht haben.

Wenn du Veränderung in deinem Leben willst, ist das immer möglich. Nichts ist endgültig vorgegeben. Prinzipiell stehen uns alle Möglichkeiten des Universums zur Verfügung. Du kannst dein Leben verändern, aber nur indem du dich veränderst! Solche Veränderungen, Schritte raus aus der Komfortzone und Wechsel in dein Neues Ich, lassen sich nicht allein über unseren Verstand bewirken. Die Schutzschichten, die sich unser Ego über die Jahre um unser Selbst herum gebaut hat, lassen sich nicht so einfach „weganalysieren“.  Unsere schlechten Angewohnheiten können sehr hartnäckig sein. Es ist nicht leicht ist, aus seiner Haut herauszugehen. Und da weiß ich Bescheid. Ich bin Hautarzt :-)

95% unserer Handlungen läuft unterbewußt nach automatischen Programmen ab, nur 5% entscheiden wir bewußt. Deshalb schaffen wir eine Veränderung nicht mit dem Verstand alleine, wir müssen mit dem Unterbewusstsein arbeiten. Wie das funktioniert, erfährst du noch in diesem Kapitel der Persönlichkeitsentwicklung.

Warum wir nicht das Leben leben, das wir uns eigentlich wünschen und wollen?

oder: Fuck Unterbewusstsein!

Unser Gesamtbewusstsein hat zwei Verstande: den bewussten und den unbewussten Verstand (Bruce Lipton). Und um es gleich vorwegzunehmen: Nur 5% deines Lebens entscheidest du, wo es langgeht, aber 95% deines Lebens kommt aus Programmen aus dem Unterbewussten, die dich kaputt machen, ohne dass du es merkst.

Dein bewusster Verstand hat Wünsche und Sehnsüchte. Er ist der schöpferische Verstand. Er bestimmt deine Individualität.

Der unterbewusste Verstand ist der Verstand unter deinem Bewusstsein. Es ist ein Gewohnheitsverstand. Dieser Verstand arbeitet immer dann, wenn wir nicht aufmerksam sind. Das ist ein sehr wichtiger Verstand und sehr hilfreich für automatische Programmabläufe (Autopilot) ohne über jeden Schritt nachdenken zu müssen (z.B beim Autofahren und anderen Gewohnheiten).

Nur 5% des Tages operieren wir mit unserem bewussten Verstand. Deine Wünsche und Vorstellungen zum Leben (z.B in den Bereichen Partnerschaft, Beruf, …) kommen aus dem bewussten Verstand. Wenn du diese Ziele für deine verschiedenen Lebensbereiche erreichen willst, sind das die Wünsche aus deinem bewußten Verstand mit den schöpferischen Ideen. Wir leben aber nur zu 5% bewußt. Zu 95% des Tages operieren wir aus den Programmen und Automatismen des unterbewussten Verstandes. Das Problem ist nun, dass das grundlegende Verhalten im unterbewußten Leben so in unseren Verstand programmiert ist, bevor wir 7 Jahre alt waren (als wir noch Kinder waren). Der Verstand nimmt in den ersten 7 Lebensjahren wie ein Schwamm Verhaltensweisen durch die Beobachtung anderer (Eltern, Geschwister und andere Bezugspersonen) auf. In dieser Zeit werden wir alle programmiert. Jetzt ist das Problem, dass alle Verhaltensweisen, die in deinem unterbewussten Verstand abgespeichert sind, nicht aus deinen Wünschen und Bedürfnissen kommt, d.h. dein Verhalten aus dem Unterbewussten gibt gar nicht das wieder, was du willst, sondern, was du gelernt hast von anderen. Und jetzt kommt noch dazu, dass 70% oder noch mehr der Programme in unserem unterbewussten Verstand negativ sind. Diese Programme rauben uns Kraft, sabotieren und begrenzen uns.

Kurzum: 5% deines Lebens entscheidest du, wo es langgeht, aber 95% deines Lebens kommt aus den furchtbaren Programmen aus dem Unterbewussten. Leider merkt man diese schlechten Programme selber gar nicht. Man sieht nicht, wenn der unterbewusste Verstand seine Programme ausrollt. Wir haben unsere blinden Flecken. Z.B. bemerken alle Freunde oft die Ähnlichkeit im Verhalten zu den Eltern, man selbst dagegen nicht!

Das Leben, dass wir führen, rührt nicht aus dem, was wir wollen und uns wünschen, sondern unser Leben kommt aus dem Unterbewussten. Wenn wir uns dabei selbst sabotieren, sehen wir es nicht, wir sehen nur die Ergebnisse davon (z.B. ich habe heute nicht die Liebe meines Lebens gefunden, ich habe nicht die beste Arbeit, ich bin nicht erfolgreich). Wir fühlen uns dann wie ein Opfer. Unser Verhalten sabotiert uns, aber wir sehen es nicht.

Wie kann man aus seinem Programm herauskommen?

Durch Verliebtsein erschaffst du z.B. ein Leben ausserhalb der Programme. Das Leben verändert sich sofort in ein glückliches Leben und kannst den Himmel auf Erden kreieren.

Sobald man aber wieder anfängt zu denken, läßt der bewußte Verstand, die Achtsamkeit, die Präsenz wieder nach, und die unbewußten Programme übernehmen die Regie. Du kommst wieder in die negativen Programme und der Honeymoon-Effekt verschwindet.

Den Himmel auf Erden kannst du erschaffen, wenn du bewusst bleibst. Und das ist sehr schwierig, denn wir müssen soviel denken. Aber wir können auch die unterbewußten Programme verändern. Wir können neue Programme schreiben. Wir können Programme in unser Unterbewußtsein schreiben, die wir wollen, die uns glücklich machen. Dann macht dein Autopilot automatisch lauter tolle Programme. Dann kommt stillschweigend der Himmel auf Erden und zwar ständig und völlig automatisch und unbewußt. Du hast die Chance und die Freiheit, deinen Verstand zu verändern.

Wie verändert man das Programm im Unterbewusstsein? Es geschieht nicht, indem man dem bewussten Verstand die neuen Regeln beibringt. Das überträgt sich nicht auf das Unterbewusstsein. Die beiden Verstande lernen auf unterschiedliche Weise. Den unterbewußten Verstand kannst du auf drei Weisen verändern:

  1. durch Hypnose. Höre die z.B. deine neuen Glaubenssätze mit dem Kopfhörer zum Einschlafen an.
  2. durch ständiges Wiederholen. Wenn du dir ständig vorsagst „Ich bin froh, ich bin glücklich“, kannst du eine neue Gewohnheit etablieren. Tu einfach so, bis du es wirklich richtig machst, fake it till you make it. Führe etwas neues in deinen Alltag ein. Dann übe, übe und übe. Verzweifle nicht, wenn es beim 1000. Mal noch nicht funktioniert hat. Ich verspreche dir, danach wirst du ein Meister sein.
  3. Energiepsychologie: Superlearning. Hiermit kannst du in 5-10min ein neues Glaubenssystem einspielen. Dadurch ist es ganz schnell möglich, Programme zu verändern.

Anleitung für ein erfülltes Leben

Mach eine Inventur von deinem Lebens. Überprüfe deine Lebensbereiche. Triff klare Entscheidungen und finde deine Vision!

Jeder hat es selbst in der Hand, ein erfülltes Leben zu führen. Du selbst bist verantwortlich, sonst niemand!

Wer nicht seinem wahren Lebenszweck folgt, wird gegen eine unsichtbare Strömung ankämpfen. Und irgendwann ist man dann so erschöpft, dass man dann weder Zeit noch Kraft hat, seine wahren Wünsche zu verfolgen. 

Wer dagegen seinem Lebenszweck nachgeht, zieht das Glück magisch an. Das Prinzip der exponentiellen Steigerung funktioniert wie ein Kettenbrief: Wenn jemand das tut, was er will und was ihn erfüllt, dann verändert sich seine ganze Ausstrahlung. Seine Augen blitzen auf, wenn er nur davon erzählt. Die Energie ist so ansteckend, dass man gerne bereit ist zu helfen und es auch anderen Leuten weiter zu erzählen, die sich nun von deiner Leidenschaft für das Thema infizieren lassen und es ihrerseits weitererzählen – ein Stein kommt ins Rollen.

Ein Leben im Einklang mit deinen eigenen Bedürfnissen garantiert keine Millionen. Aber es bringt eine Lebensqualität, die mit keinem Geld der Welt zu kaufen ist.

Wofür Du Deine Zeit verwendest, entscheidet über Deine Lebensqualität. Wir haben unendlich viele Möglichkeiten in unserem Leben, aber nur begrenzt Zeit. Damit wir nicht wie kopflose Hühner herumrennen und auf unserem Sterbebett bereuen, die wirklich wichtigen Dinge nicht getan zu haben, müssen wir unsere Zeit intelligent einsetzen. Du solltest Deine Zeit gleichmäßig auf sechs verschiedene Lebensbereiche verteilen. Die Lebensbereiche sind die eigene Gesundheit, die Partnerschaft und Familie und die Freunde als soziales Umfeld, Beruf und Geld sowie unsere Freizeit. Ein weiterer Lebensbereich ist die eigene Individualität (Ich mit mir) mit der Aufgabe, persönlich zu wachsen. 

Ein harmonisches Leben braucht einigermaßen ausgeglichene Lebensbereiche.

Die 6 Lebensbereiche

  1. Gesundheit (Körperpflege, Ernährung, Sport, Krankheit)
  2. Familie (Partner, Kinder, Eltern)
  3. Freunde (Freundeskreis, soziales Umfeld)
  4. Beruf (Ausbildung, Arbeit, Ruhestand, Geld)
  5. Freizeit (Erholung, Entspannung, Recreation, Retreat)
  6. Persönliches Wachstum (Eigene Individualität, Spiritualität, Meditation, Mindest)

Wir können uns die 6 Lebensbereiche wie die sechs Beinen eines Käfers vorstellen. Humpelt der Käfer mit einem Bein, werden die anderen stärker belastet. Und so wirken sich Konflikte in einem Lebensbereich umso schwerer auf die anderen aus.

Geh in die Inventur mit deinem Leben und entwickle zu jedem dieser Lebensbereiche deine Vision!

Wie zufrieden bist du aktuell mit deiner Situation in den verschiedenen Lebensbereichen? Was genau wünschst du dir in den einzelnen Bereichen?

Bist du im einen oder anderen Bereich des Lebens noch nicht zufrieden, dann verhilft dir eine Vision, deine Blockaden zu lösen und diesen Lebensbereich mit mehr Klarheit und Fokus zu verbessern.

Das Finden deiner Vision ist der Weg in ein zufriedeneres und entspannteres Leben.

Willst du dein Leben nicht dem Zufall überlassen und unbewußt dein Leben gestalten sondern die Dinge aktiv steuern? Dann brauchen wir dafür eine Vision. Die Taten folgen deinen Gedanken. Daher ist es so wichtig für jeden Bereich im Leben eine Vision zu entwickeln und diese am besten mit einem positiven Glaubenssatz zu verbinden. Überlege dir für jeden der 6 Lebensbereiche eine eigene Vision und einen positiven Glaubenssatz, der genau zu dir passt. Gerne helfen wir dir dabei mit unserem Coaching.

Eine kurze Anleitung findest du aber gleich hier:

Deine Neuausrichtung

Triff eine neue Entscheidung

Du willst dich verändern, alte Muster verlassen, dein Leben bewusst gestalten und nicht deinem Unterbewusstsein überlassen? Du willst deine Persönlichkeit weiter entwickeln?

Dann ist es an der Zeit eine neue Entscheidung zu treffen. Löse alte Muster auf. Dies ist essenziell, damit du dich neu ausrichten kannst. Du brauchst eine ganz kraftvolle Entscheidung. Lass sie kurz, prägnant und klar sein. Intensiv soll sie sein. Die neue Entscheidung soll Kraft und Wucht haben. Richtigen Wumms!

Überlege dir:

  • Wer willst du sein?
  • Wie willst du dich neu ausrichten?
  • Was willst du jetzt?
  • Was will dein Herz?
  • Welche Eigenschaften willst du in Zukunft haben?
  • Welche Werte willst du in Zukunft leben?
  • Welche neue Entscheidung möchtest du heute treffen?
  • Welchen Sinn möchtest du deinem Leben geben?

Dann sprich laut:

  • Ich entscheide mich …
  • Ich öffne mich …

Nimm dir Zeit und überlege dir deine Entscheidung. Es geht um eine Neuausrichtung, wie du dein Leben leben möchtest. Wie möchtest du dich in der Zukunft sehen? Die Entscheidung ist bereits in dir. Du wirst sie finden. Wie fühlt sich diese Entscheidung für dich an? Ist sie kraftvoll? Spürst du sie in jeder deiner Zellen? Macht sie dich glücklich?

Merke: Alles beginnt mit einer Entscheidung! Glück ist eine Entscheidung!

Gehe in deine Vision, in dein Neues Ich

Nachdem du die neue Entscheidung getroffen hat, kannst du jetzt den wunderbaren Schritt hinein in die Vision machen: Bist du bereit, jetzt mal in deine neue Entscheidung hinein zu gehen?

Wie würde sich das anfühlen, wenn du schon dort wärst? Stell dir vor, wie du in dein neues Ich gewechselt bist, wie du mit deiner neuen Entscheidung im Leben stehst. Versuch so intensiv wie möglich die Freude und Begeisterung darüber zu spüren, es geschafft zu haben, schon da zu sein! Anstatt deinem Unterbewusstsein zu überlassen, welche Möglichkeit es auswählt, wählst du jetzt ganz bewußt, wer du in diesem Lebensbereich sein willst.

Du machst jetzt einen Zeitsprung, du gehst in die Zukunft und fühlst es, als ob es jetzt wäre.

Fühle es so, als wärst du jetzt schon voll und ganz in deiner neuen Zukunft angekommen. 

Stell dir vor, du wärst glücklich, zufrieden, erfüllt. Stell dir mal für einen kleinen Moment vor, du machst einen Sprung in deine Zukunft hinein und erlebst jetzt, wie sich dieser Lebensbereich positiv verändert hat. Du hast vielleicht ein besseres Verhältnis zu deinem Körper, du bist gesund, kraftvoll, du bist in einer glücklichen Partnerschaft oder das Geld beginnt zu dir zu fließen.

Tauche ein in deine Vision, in dein neues Lebens, das du dir wünscht. Und tauch ein so intensiv und so real wie möglich, denn dein Gehirn macht keinen Unterschied, ob du es erlebst oder dir vorstellst. Du bist jetzt da!

Fühle die Dankbarkeit

Nachdem du intensiv deine Vision erlebt und gefühlt hast, ist Dankbarkeit der ultimative Magnet für die Zukunft. Dankbarkeit transformiert dein Leben.

Es ist nicht wichtig, wie sich deine Vision erfüllen kann, denn der Kopf kennt die Wege nicht und kann es sich auch nicht vorstellen, weil es außerhalb des Vorstellbaren liegt und aus dem Unbekannten kommt. Lass das “wie” los. Öffne dich dafür und glaube daran, dass es möglich ist. Fühl mal die Dankbarkeit für all das, was du bereits hast. Nimm mal wahr, was schon alles da ist in deinem Leben, zum Beispiel der Partner, der Job, etc. Nimm mal diese Fülle an Momenten und an Gefühlen wahr, die du in der Lage bist, zu fühlen. Und dann fühl mal, wie sich das anfühlt, dass du wirklich dort angekommen bist, dass du das alles in dein Leben gezogen hast. Nimm es mal wahr, wie glücklich du darüber sein kannst, dass das alles gekommen ist. Stell dir für einen kleinen Moment vor, du bist jetzt schon da! Du brauchst dich nicht darum zu kümmern, wie das in dein Leben kommt. Es wird kommen.

Dankbarkeit ist ultimative Signal - für deinen Körper, aber auch für das gesamte Universum - das Signal dafür: es ist passiert. Und du strahlst es nach draussen aus.

Täglich sollten wir Dankbarkeit üben, indem wir uns z.B. ein Dankbarkeitstagebuch anlegen, abends die “5 Guten” aufzählen oder am Tag immer mal wieder innehalten und reflektieren, was gerade gut ist und was man schönes erlebt hat. Dankbarkeit wirkt weniger durch das Sagen, sondern vielmehr durch das Fühlen der Dankbarkeit.

Der Sinn des Lebens

Das ganze Leben ist ein Spiel.
Warum wir die Spiele des Lebens nur spielen, aber nicht gewinnen können?

Was genau willst du wirklich?

Den meisten Menschen ist völlig unklar, was sie hier in diesem Leben sollen oder wollen, was der Sinn ihres Lebens ist. Wir müssen diese Frage auch nicht beantworten und niemand anders als du selbst kannst die Frage beantworten. Aber solange wir die Frage nach dem Sinn unseres Lebens nicht beantworten, herrschen Unklarheit und Widersprüchlichkeit in uns. Und so fühlt sich dann auch unser Leben an.

Folgende Ideen können dir vielleicht weiterhelfen:

Der Sinn deines Lebens ist der, den du ihm gibst. Sage dir: Ich lebe, um zu …

Die Antwort auf die Frage, was du wirklich in diesem Leben willst, kannst du nur tief in dir selbst finden. Mit deinem Verstand und mithilfe des Denkens wirst du sie nicht finden können. Die Antwort findest du nur in deinem Herzen. Finde heraus, was dein Herz will. Hierzu gibt es verschiedene Übungen. Gehe zum Beispiel in Gedanken an das Ende deines Lebens. Was sollte dann auf meinem Grabstein stehen? Z.B.: Sie hat nichts ausgelassen und mit Begeisterung gelebt. Oder etwa: Er hat sein Thema nicht gefunden. Oder: Sie hat sich mit vielen Aktivitäten von sich selbst abgelenkt.

Je klarer du weißt, was du willst in diesem Leben, desto schneller wirst du dein Lebensglück verwirklichen.

Man kann das ganze Leben auch als ein Spiel betrachten. Der Begriff Spiel ist hierbei eine Metapher für unsere Arbeit, unsere Hobbys, unsere Beziehung zu anderen Menschen, Partnern, Freunden und unserer Familie. Eigentlich können wir alles in unserem Leben als ein Spiel betrachten. Nach dem Polaritätsgesetz sind Erfolg und Niederlage gleichgültig und haben beide ihre Berechtigung.

Man kann die Spiele des Lebens daher weder beruflich noch privat endgültig gewinnen, wir können sie nur spielen. Sinn unseres Lebensspiels liegt nicht darin, am Ende den Sieg davon zu tragen, sondern in der Tätigkeit des Spielens selbst. Im Spiel haben wir - genau wie ein 5 jähriges Kind - die Möglichkeit zu lernen, zu wachsen und uns weiterzuentwickeln. Unsere eigentliche Herausforderung ist es, Leidenschaft für das zu empfinden, was wir jetzt gerade tun - egal, ob wir unseren Urlaub planen oder die Garage aufräumen.

Was ist beim Spielen zu beachten:

  • Entscheide dich klar für oder gegen ein bestimmtes Spiel und tue dann das, was du tust, auch mit aller Kraft und Leidenschaft. Teilnehmen und rumnölen zerstört das schönste Spiel.
  • Jedes Spiel hat bestimmte Regeln. Ein Spiel sollte spannend und herausfordernd sein. Wenn Langeweile aufkommt und das Spiel für uns uninteressant wird, können wir Dinge verändern und uns neue Herausforderungen innerhalb oder außerhalb des Spielfelds suchen. Hierzu schaffen wir entweder neue Spielregeln oder wir steigen aus. Manchmal ist es einfach an der Zeit, die Zelte abzubrechen, weiterzuziehen und woanders weiterzulernen.
  • Wir sollten uns bemühen, stets fair und für alle (auch für uns selbst) eindeutig und konsequent zu handeln. Spielregeln zu verletzen ist niemals eine Lösung. Denn in jedem Spiel gibt es auch Mitspieler, die mit Respekt behandelt werden sollen. Mit jedem Regelbruch betrügst du letztlich nur dich selbst.

Also: Love it, change it or leave it - but never break the rules. Dann ist jedes Spiel eine echte Chance für Wachstum. Nur spannend muss es sein.

Love it, change it oder leave it! Die Alternative wäre Jammern, Schuldzuweisung und Selbstmitleid. Hypothetische Paralleluniversen bringen nichts.

Es geht im Leben nicht um Spiel und Macht. Die Spiele des Lebens kann man letztlich nie endgültig gewinnen - nur spielen. Du bekommst den einen Pol nicht ohne den anderen. Zum Beispiel ist Krankheit die Abwesenheit von Gesundheit. Das ist das Prinzip der Polarität: niemals kommt dies ohne das andere. Es gibt nichts zu erreichen im Leben, wo willst du denn ankommen? Genau das ist die Basis meines Glückes. Wenn man das erst einmal akzeptiert hat, wird alles relativ. Was zählt, ist, was wir tatsächlich mit unserem Leben anfangen, wie wir es leben, wie wir unser Spiel spielen, wie wir mit unseren Mitmenschen umgehen und ob wir glücklich und zufrieden dabei sind.

Möglicherweise liegt der Grund für unser Dasein auf der Erde in der Aufgabe, einerseits anderen Menschen und der Erde etwas Gutes zu tun und andererseits selber zu lernen und zu wachsen.

Herausforderungen des Lebens

Krisen, Probleme und Stress lassen uns persönlich wachsen.
Lieben statt kämpfen. Liebe, was ist!

Wir alle stehen vor Herausforderungen. Die Frage ist nur, wie gehen wir damit um? Leben ist 10%, was passiert und 90%, was du daraus machst.

Es läuft im Leben nicht immer glatt. Ja, Scheitern passiert. Aber du hast nicht immer schuld daran. Das ist ganz wichtig. Man denkt viel zu schnell, hab ich jetzt was falsch gemacht, hab ich versagt. Nein: Das Leben ist manchmal ein Arschloch. Es gibt gute Zeiten und schlechte Zeiten. Manchmal bist du die Taube, manchmal bist du das Denkmal. Scheisse passiert halt. Du darfst scheitern, das ist nicht schlimm. Es dürfen dir Fehler passieren, du darfst nur nicht an ihnen zugrunde gehen. Jetzt kommt es darauf an, wie du mit deinen Fehlern umgehst. Das nennt man Resilienz. Die Widerstandsfähigkeit unserer Seele. Wie gehst du damit um, wenn du dann mal scheiterst?

Ein Baby, das Laufen lernt und auf den Po fällt, bleibt auch nicht sitzen und gibt gleich auf und denkt sich: Das Laufding ist nichts für mich. Nein, macht das Baby nicht. Und wir auch nicht!

Thomas Edison hat gesagt, ich bin nicht gescheitert, ich habe nur 1000 Wege gefunden, wie es nicht funktioniert. Nach einem Fehler hast du die Möglichkeit, dich neu zu orientieren, neue Wege zu gehen. Du brauchst Akzeptanz. Dazu musst du die Situation akzeptieren. Übernimm Eigenverantwortung. Umwege erweitern deinen Horizont. Wir brauchen Frustrationstoleranz. Jedes Scheitern macht dich stärker. Jedes Scheitern bringt dich nach vorne.

Krisen können dich stärker und sogar glücklicher machen. Die Forschung zeigt, dass die meisten Menschen langfristig Vorteile aus schlimmen Ereignissen ziehen.

Laura Malina Seiler vergleicht Krisensituationen mit einem Geschenk. Das Leben hat dir nur ein Geschenk in Form einer Herausforderung gegeben. Um zu schauen, ob du bereit bist für die nächste Stufe. Das Leben würde dir niemals eine Herausforderung geben, für die du noch nicht bereit wärst, sie zu lösen. Verbeuge dich vor dir selbst. Verbeuge dich vor dem Leben, das durch dich fließt. Bedanke dich bei dir selbst. Wende den Blick nach innen und verbinde dich mit deiner inneren Weisheit und mit deiner inneren Kraft. Verbinde dich mit deinem Herzen. Wie das geht, kannst du bei uns lernen.

Wenn also eine blöde Sache passiert, ärgere dich nicht!  Denke um: daran kann ich wachsen. Hier kann ich mein Neues Ich trainieren. Wenn etwas schief läuft bzw. nicht klappt, übe dich in Demut.

Sage dir: Wer weiß, was sich das Universum dabei gedacht hat? Vielleicht passiert dir es auch genau deshalb, dass du dich daran persönlich weiterentwickeln kannst. Damit du diese Situation lösen kannst.

Bleib in Krisen gelassen.

Nichts und niemand kann uns Stress machen. Wir reagieren bloss mit Stress.

Es ist nicht das Ereignis, sondern unsere Wahrnehmung, also unsere Reaktion auf das Geschehene. In fast allen Fällen sind es unsere Gedanken und die damit verbundenen Erwartungen, Hoffnungen und Wünsche, die für eine gefärbte Wahrnehmung sorgen und ein Ereignis daraus stressig machen. Erst unser Verstand macht aus dem bloß Vorhandenen unsere Wirklichkeit. Auch wenn ich das Ereignis nicht ändern kann, kann ich meine Wahrnehmung für die Situation ändern.

Genauso kann nichts und niemand uns glücklich machen (außer du selbst). Demzufolge kann uns aber auch nichts und niemand unglücklich machen. Das gilt für jede Emotion, für jedes Gefühl. Unsere Gedanken, unsere Erwartungen, unser Verstand macht aus der Situation unsere Wirklichkeit.

Was tue ich, wenn ich einmal ganz am Ende bin? Tipp: Schreibe einen Zettel mit folgenden 4 Worten, den du in verzweifelten Situationen hervorholst und liest: „Auch dies wird vorübergehen.“ Aber merke dir: Gleichgültig, ob du im Leben oben oder unten bist, vergiss nie: Auch dies wird vorübergehen.

Jede Frustration ist immer nur das Ergebnis unserer falsch angesetzten Erwartung. Ein Problem ist letztlich immer eine nicht erfüllte Erwartung. Erkenne, dass deine Probleme selbstgeschaffen sind. Der Mensch kreiert sich immer wieder neue Probleme, egal wie gut es ihm geht. Keine Probleme (=Herausforderungen), keine Wachstumsmöglichkeiten.

Was machen wir, wenn wir ein Problem haben? Wir versuchen es zu lösen. Ganz nach dem Motto: Wenn du ein Problem hast, löse es. Wenn du es nicht lösen kannst, ist es kein Problem.

Man kann aber auch aus Hollywood lernen: The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem. Do you understand?”  (Captain Jack Sparrow. Fluch der Karibik). Fix your attitude before you try to fix the problem.

Matt Kahn geht an Probleme mit folgender Strategie heran: Bei einem Problem, einer Krise oder anderen stressigen Situation kämpfen wir normalerweise wir. Wir suchen nach einer Lösung. Kahn gibt dir den Tipp: Bekenne, was du nicht kannst. Versuche anstelle nach einer Lösung zu ringen mal zuzugeben, was man nicht kann oder weiß. Das kann ein tiefes Maß an Entspannung und Weite geben. Das kann nur durch die Gnade deiner Ehrlichkeit dich zu bekennen, entstehen. Finde also den Mut, es zuzugeben, dass wir nicht wissen wie es geht. Liebe, was kommt. So kann uns das Leben in eine neue Richtung führen. Lieben statt kämpfen. Das ist deine spirituelle Verantwortung. Das ist die Liebesrevolution. Willkommen zuhause schönes Wesen.

Du kannst dann beispielsweise Mantra-artig wiederholend vorsagen: „Ich weiß nicht, wie ich die Wut lieben kann, die ich fühle.“ Oder: „Ich weiß nicht, wie ich Menschen lieben kann, die immer mehr wollen“.

Du kannst den Verlauf deines Lebens nicht kontrollieren, aber die Art und Weise, wie du darauf reagierst. Außerdem können wir unsere Reaktionen so gestalten, dass du deine Vision immer mehr in dein Leben ziehst. Fange an, dein Glück zu finden. Finde es in dir selbst! Es ist ein einfacher, geradliniger Weg, der nichtsdestotrotz schwer zu gehen ist. Es handelt sich schlichtweg um eine lebenslange Aufgabe. Sie lautet: Akzeptiere, was ist. Sag zu allem Ja!, zu allem! Auch wenn du den Sinn dahinter nicht verstehst, das Universum hat sich etwas dabei gedacht. Glück ist allein eine Frage der Akzeptanz dessen, was ist. Akzeptiere, was ist. Noch besser: Liebe, was ist!

Und jetzt packen wir noch eine Steigerung zu „Es ist, wie es ist“ oder „Liebe, was ist.“ drauf:

Alles ist perfekt, wie es ist. Wow. Das fällt dem Verstand schwer und er bombardiert dich gleich mit einer Reihe von Gegenbeispielen.

Um es einmal klar zu stellen: man kann auch schwierigen und schwersten Situationen versuchen irgendetwas Positives abzugewinnen. Aber du musst z.B. eine schwere Krankheit bei dir nicht gut finden. Liebe, was ist, bedeutet nicht dass wir Sachen lieben müssen, die wir bedauern oder uns leiden lassen. Du kannst aber sehr wohl die betroffene Person und deren Gefühle akzeptieren und lieben. Es geht darum die Gefühle, die wir damit empfinden zu zu lassen und zu lieben. Das gilt auch für Krankheiten. Wir müssen nicht die Krankheit lieben, aber die Person bzw. uns umso mehr lieben. Die damit verbundenen Gefühle.

Fühle deine Gefühle in der Problemsituation. Nimm mal deine Gefühle wahr und erlaube dir, dieses Gefühl da sein zu lassen. Alles darf sich zeigen. Alles darf sein. Lass das Gefühl da sein und entspanne. Normalerweise sind wir mit dem Gefühl angespannt, wir halten es fest, wir wehren uns, wir wollen kontrollieren! Jetzt mal entspannen und loslassen. Wenn du bereit bist, der Emotion Raum zu geben, läßt der Druck nach. Die Methode nennen wir Bejahendes Fühlen.

Mit dieser Methode alles bejahend anzunehmen, anzuerkennen, da sein zu lassen, zu durchfühlen und damit auch loszulassen hast du eine bewährte Grundeinstellung zum Leben an der Hand. Die alternative Reaktion wäre, die Gefühle nur zu betäuben und zu unterdrücken, aber dann zeigen sie sich an anderer Stelle. Die Gefühle sind ja deshalb nicht weg. Also: akzeptieren, annehmen und in Ruhe dahinterschauen! Widerstand kostet nur Kraft und Energie!

Solltest du in einer Krise eine Panikattacke verspüren. Mache folgende Übung: Aufrecht hinsetzen, Füsse auf den Boden und Erden. Mach dir bewusst, es ist nur eine Kinderangst.

Wenn es dir schwer fällt, eine Situation zu akzeptieren, versuche es mal mit Lachyoga. Herzhaftes und tiefes Lachen befördert viel Sauerstoff ins Gehirn, die Atmung wird vertieft und so Stress und Traurigkeit gemildert. Gleichzeitig werden beim Lachen jede Menge Endorphine, also Glückshormone, ausgeschüttet und Stresshormone reduziert. Wirkung des Lachens ist dabei unabhängig vom Grund des Lachens. Es sei daher nicht notwendig, Humor zu haben. Beim Lachyoga gilt: Wir lachen nicht, weil wir glücklich sind – wir sind glücklich, weil wir lachen!

Glück und Zufriedenheit

Jeder möchte einfach nur glücklich sein.

Glück findest du in deinem Inneren

Die einen denken, dass sie glücklich werden, wenn sie sich beruflich selbständig machen, die anderen, wenn sie Kinder bekommen und die dritten, wenn sie nichts von beidem müssen und mehr Freizeit haben.

Wir alle haben ganz unterschiedliche Vorstellungen davon, was wir im Aussen tun müssen, um innerlich glücklich zu sein.

Doch das Verrückte dabei ist: Ganz gleich wie unterschiedlich unsere Vorstellungen sind, wir alle suchen am falschen Ort!

Es ist nicht der nächste Erfolg, den du erreichst. Nicht der nächste Berg oder Karrierestep, den du überwindest. Nicht das, wofür du Applaus, Anerkennung und Bewunderung erwartest. Der äußere Erfolg und die Bewunderung von aussen bringen dich nicht weiter.

Du kannst nur glücklich sein, wenn du von innen heraus glücklich bist! Und das ist nicht so leicht, denn wir sind unsere stärksten eigenen Kritiker. Du musst mit dir zufrieden sein.

Deshalb lade ich dich zu einer kleinen Übung ein!

Ganz gleich ob du angestellt bist und einen Job machst, der dir nicht gefällt oder ob du Kinder hast oder du zu viel freie Zeit hast und nicht weisst, was mit ihr anfangen. Ganz gleich wie angenehm, stressig oder langweilig deine momentane Lebenssituation ist, frage dich:

"Was kann ich tun (oder lassen), um mich ein bisschen besser zu fühlen?"

Genau jetzt und innerhalb den Umständen, in denen du momentan gerade bist.

Oder wenn es dir ganz schlecht geht, dann frage dich: "Was würde mein Leiden wenigstens ein bisschen mildern - nur gerade jetzt?"

Wenn du das eine Zeitlang mehrmals täglich tust, passieren diese drei Dinge:

  • Du lernst deine Bedürfnisse besser kennen und entdeckst, was dir gut tut.
  • Du wirst glücklicher (oder weniger unglücklich).
  • Deine äussere Umgebung fängt sich an zum Besseren zu verändern, weil du deinen inneren Zustand geändert hast.

Was wir alle wollen, ist erfüllt und glücklich zu sein. Nur leider suchen wir meistens am falschen Ort. So wie es uns beigebracht wurde, versuchen wir fleissig das Aussen zu verändern in der Hoffnung, dass uns das innerlich glücklicher macht. Das funktioniert entweder nur kurzfristig - oder gar nicht. Aber umgekehrt klappt's :-) immer!

Die entscheidenden Faktoren für dein Glück liegen in deiner Hand.

Natürlich gibt es auch äußere Umstände und Ereignisse, die uns glücklich oder unglücklich machen. Allerdings hat sich gezeigt, dass dieser Einfluss nicht sehr langfristig ist, und das liegt daran, dass wir uns sehr schnell an neue Umstände gewöhnen.

Kurzum: Nichts und niemand kann dich glücklich machen. Nur du selbst (Dieter Lange).

Selbstverantwortung

Wir entscheiden, was uns das Leben gibt. Das Leben ist wie ein Spiegel. Je mehr Verantwortung wir übernehmen, desto besser geht es uns. Suche keine Ausreden, suche Lösungen. Ausreden halten uns gefangen. Schiebe keine Schuld zu. Opfer machen sich selber klein, Opfer machen sich selber schwach, Opfer machen sich selber unglücklich. Deshalb: Sei kein Opfer. Benutze deine Umstände nicht als Ausreden, sondern betrachte sie als Motivation, benutze sie für deinen Erfolg! Verantwortung macht uns frei. Handle selbstbestimmt.

There is no road to happiness. Happiness is the road. Der Weg ist das Ziel.

Erfolg ist kein Glück. Und Glück braucht keinen Erfolg. Damit will ich sagen: Genieße deinen Weg.

Du fährst ja auch nicht Ski, um wieder am Lift zu stehen. Die Freude liegt im Tun an sich.

Krisen können dich stärker und sogar glücklicher machen.

Die Forschung zeigt, dass die meisten Menschen langfristig Vorteile aus schlimmen Ereignissen ziehen. Außerdem bringen uns Krisensituationen manchmal dazu, uns selbst realistischer einzuschätzen.

Die Gene spielen eine Rolle für dein Glücklichsein.

Wie glücklich ein Mensch ist, hängt von zwei Faktoren ab: seinen Genen und seiner Art zu denken. Es sollen 50–80% des durchschnittlichen Glücksniveaus einer Person von den Genen bestimmt werden. Erfreulicherweise zeigen neueste Erkenntnisse aus der Epigenetik, dass nicht die Gene unser Leben bestimmen, sondern unsere Gedanken bestimmen unsere Gene. Wir sind also nicht hilflos und schicksalshaft unseren Genen ausgeliefert. Jeder kann glücklich sein.

Wichtige Elemente für ein glückliches und sinnvolles Leben

Einfachheit macht glücklich.

Jeder Mensch strebt nach einem unkomplizierten und klaren Leben, denn erst in der Einfachheit sind wir richtig glücklich. Einfachheit ist die höchste Stufe der Vollendung (Leonardo da Vinci).

Innerer Frieden

Mit den richtigen Prioritäten und der richtigen Balance findest du inneren Frieden.

Falls du nicht zufrieden oder ruhelos bist, verhindern wahrscheinlich eine der drei folgenden Gründe deinen inneren Frieden: Enttäuschung, Stolz und falsche Erwartungen.

Der größte Schlüssel inneren Frieden zu finden, ist der „Weg zum Wesentlichen“. Eine gute Metapher für dein Leben ist ein Krug, der mit Steinen, Sand und Wasser gefüllt ist.

Dankbarkeit

Nicht die glücklichen Menschen sind dankbar, sondern die dankbaren Menschen sind glücklich. Denke dankbar. Gehe mit diesem Mindset der Dankbarkeit durch den ganzen Tag, von morgens bis abends. Dankbar sein, dass man am Leben ist. Dann kannst du nicht unglücklich sein. Sage dir nicht nur die Dankbarkeit, du musst sie fühlen, damit sie wirkt.

Sei dankbar. Liebe, was ist. Wenn ich liebe, was ist, dann liebe ich mich und dann liebe ich euch.

Eine schöne Methode, wenn du bei negativen Gedanken hängen bleibst, ist „The Work“ von Byron Katie. Damit arbeitest du an den Gedanken, denn sonst arbeiten die Gedanken an dir.

Brauche nichts

Die Gedanken viele Menschen kreisen ständig um das „Brauchen“. Das Wort Brauchen ist ein Schlüsselwort des Mangel-Bewusstseins. Wer dieses Wort benutzt im Denken oder Sprechen, der verstärkt die Mangelzustände seines Lebens. Der strahlt ins Universum aus: ich habe nicht genug! Wer also glaubt, etwas zu brauchen, ist nicht auf dem Weg in die Fülle. Was du nicht hast, brauchst du auch nicht. Wenn kein Geld da ist, sollst du es auch nicht haben. Was nicht da ist, soll nicht da sein. Was da ist, soll da sein. Das ist die Sprache des Lebens. Das ist die demütige Anerkennung dessen, was jetzt ist oder was jetzt nicht ist.

Höre also in deinen Gedanken auf zu brauchen. Die Wahrheit heißt stets: ich habe immer genug und es gibt von allem genug. Richte deine Aufmerksamkeit immer auf das, was du hast und was du in Wirklichkeit bist. Und richte sie immer mehr auf das jetzt, auf diesen Augenblick.

Neale Walsch sagt: Brauche nichts, wünsche alles und wähle, was sich zeigt!

Was immer sich zeigt in deinem Leben, muss einen Sinn haben. Sage ja dazu und erkenne es an.

Byron Katie sagt: Entscheide dich, zum Liebhaber dessen zu werden, was jetzt ist, was sich jetzt in deinem Leben zeigt. Liebe, was ist.

Genieße alles, aber klebe nicht daran

Die materielle Welt ist dazu da, sie in vollen Zügen zu genießen. Einer der schnellsten Wege zur Fülle ist der, sofort mit dem Genießen zu beginnen! Genieße das, was du gerade tust. Genieße geboren zu sein. Genieße jede Begegnung, genieße die Sonnenstrahlen. Werde zum ständigen und dankbaren Genießer des Lebens. Mache jeden Tag und dein ganzes Leben zu einem Genuss (siehe auch Dankbarkeit).

Die äußere, materielle Welt ist nicht zu trennen von unserer inneren Welt. Genieße deine materiellen Güter und höre auf, etwas davon zu verurteilen. Wenn du glaubst, diese Welt würde besser, weil du oder andere auf dieses oder jenes verzichten, irrst du.

Aber halte dich nicht krampfhaft fest an Dingen. Konzentriere dich nicht auf das Haben, sondern auf das Sein.

Sei mit den schönen Dingen des Lebens, aber klebe dich daran. Beachte: Die Dinge des Lebens sind nur geliehen (z.B. Macht, Geld) (Seneca). Alle materiellen Dinge werden vergehen. Aber das, was du mit ihnen erlebt hast und die Liebe, die du ihnen entgegengebracht hast, all das wird dir bleiben. Sammle Erlebnisse, nicht Dinge. Wir können nur das wirklich besitzen, was wir geliebt haben. D.h., das Ausmaß unserer Liebe und unseres Lebens bestimmt, wie reich wir in Wirklichkeit sind. Die Anziehungskräfte deines Herzens bestimmen, was dir wirklich gehört.

Frage dich: Liebe ich alle das, was ich da besitze und habe? Trenne dich immer wieder von materiellen Dingen, die keine besondere Bedeutung mehr für dich haben. Wer krampfhaft an Dingen von gestern festhält, hat die Hände nicht frei, um die Geschenke des Lebens heute zu empfangen.

Das Leben ist wie ein ständiger Fluss: es bleibt nicht stehen. Geld oder materielle Güter – alles will fließen. Heiße die Geschenke des Lebens herzlich willkommen, genieße sie und dann lass sie wieder ziehen. Sei dir dabei bewusst, dass neue Geschenke auf dich warten.

Genießen statt tun. Wenn du geniest, tust du nicht mehr.

Darfst du das Leben genießen, obwohl es anderen nicht so gut geht oder an anderen Stellen der Welt bittere Armut herrscht?

Ja, das darf du! Wer sich das nicht gönnt, der tut den Armen damit keinen Gefallen und lügt sich selbst etwas in die Tasche. Die Erfolgreichen dieser Welt haben die besten Voraussetzungen und die meisten Mittel, andere zu unterstützen und zu fördern. Genauso wenig nutzt es anderen, wenn du dein Licht und deine Talente unter den Scheffel stellst, weil du Angst hast, was andere über dich denken könnten. Du tust anderen keinen Gefallen damit, im Gegenteil. Es dient der Welt nicht, wenn du dich klein machst.

Du kannst dem Leben nicht mehr Zeit geben, aber gib deiner Zeit Leben. Das ist Glück. Das ist Luxus.

Wenn man will, dass man glücklich ist, muss man Mitgefühl haben. Wenn du willst, dass andere glücklich sind, muss man auch Mitgefühl haben. Ein offenes Herz. Glück kommt nicht von aussen. Glück kommt von innen.

Vier wichtige Werte für Glück sind: Sei glücklich. Liebe, Bescheidenheit und Zufriedenheit.

Innere Zufriedenheit ist viel wichtiger als Glück. Denke an die Schicksale von Lottogewinnern mit schnellem Glück und langfristigem Unglück. Auf den Punkt gebracht: Das krampfhafte Streben nach Glück kann nur im Unglück enden. Zufriedenheit hingegen führt zu einem erfüllten Leben. Tiefs gehören zum Leben einfach dazu. Deshalb solltest du nicht nach permanentem Glück suchen, sondern danach, zufrieden zu sein. Ein Zustand, der auch als innere Ruhe beschrieben wird. Er ist beständig und lässt sich weder von ein paar Highs noch von gelegentlichen Downs aus der Balance bringen (Leon Windscheid, Besser fühlen).

Vier Arten von Bedürfnissen wollen befriedigt werden. Es gibt vier zentrale Zutaten, die jeder benötigt, um glücklich zu sein: Jeder von uns braucht Leben, Liebe, Lernen und ein Lebenswerk.

Im Buch „Wie wir aufblühen“ beschreibt Martin E.P. Seligman, dass die ersten drei Säulen unseres Wohlbefindens positive Emotionen, Engagement und Sinn sind.

AAL statt LMAA. Aufmerksamkeit, Anerkennung, Liebe. Das sind die Zutaten, die man zum Überleben braucht.

Für ein glückliches und sinnvolles Leben braucht man eine erfüllende Tätigkeit (Beruf, Hobbys). Mach etwas mit Sinn. Denn Sinn macht glücklich.

Gehe den Weg deines Herzens. Wenn dir etwas große Freude macht, dann tue es.

Mit dem Herz hast du eine Instanz in dir, die schon lange all das weiß, was dich zutiefst glücklich machen würde. Jeder Mensch möchte etwas ganz Eigenes in die Welt geben, weil wir etwas ganz Eigenes sind. Wenn wir dieses ganz Eigene in uns finden, jubelt unser Herz - und wir besitzen den Schlüssel zum Glück. Mache etwas, was du vielleicht noch nie gemacht hast, wonach dein Herz sich aber sehnt. Horche nicht auf den Applaus der Menschen, horche nur auf den Applaus deines eigenen Herzens. Halte den Kurs deines Herzens. Geh und tue, was du wirklich zu tun liebst - und nichts anderes! Du hast so wenig Zeit.

Gute Beziehungen (Familie und Freunde) machen glücklich

Für ein glückliches und sinnvolles Leben braucht man gute Beziehungen zu anderen Menschen. Die Anzahl und Intensität unserer Beziehungen ist nämlich tatsächlich der wichtigste externe Faktor für das persönliche Glücksempfinden. Menschen mit vielen Freunden oder einer glücklichen Ehe zeigen im Vergleich zu sozial weniger involvierten Menschen ein wesentlich höheres Glücksniveau.

Liebe in jeder Form ist Voraussetzung für unser Glück.

Ohne Liebe kann niemand ein glückliches Leben führen. Es gibt verschiedene Formen von Liebe: romantische Liebe, leidenschaftliche Liebe und partnerschaftliche Liebe. Viele Menschen halten eine Beziehung für gescheitert, wenn ihre Leidenschaft nachlässt. Das ist ein Fehler. Wir sollten jeder Beziehung die Chance geben, sich zu einer partnerschaftlichen Liebe zu entwickeln.

Nächstenliebe und Rücksicht gehören zum Glück dazu.

Nächstenliebe ist nicht nur gut für die Gemeinschaft, sondern auch für uns selbst. Es gibt unserem Leben Sinn und stärkt die Verbindungen mit anderen Menschen. Das macht uns glücklich. In einigen Studien wurde sogar nachgewiesen, dass Menschen, die regelmäßig anderen helfen, länger und glücklicher leben als der Durchschnitt.

Achte auf deine Umwelt

In einer glücklichen Beziehung mit deiner Umwelt findest du Sinn.

Transzendenz

Für ein glückliches und sinnvolles Leben ist es zusätzlich ist es wichtig, mit etwas Großem und Bedeutungsvollem verbunden zu sein. Ab und zu muss man zurücktreten und sich darüber klar werden, wie unbedeutend man selbst ist, dann erscheinen auch die eigenen Probleme nicht mehr so wichtig und unlösbar. Ehrfurcht macht uns glücklich. Ehrfurcht empfinden wir, wenn wir mit etwas konfrontiert werden, das größer ist als wir selbst es sind. Und das macht uns tatsächlich glücklich.

Singletasking

Mach nur eine Sache. Und mach sie gescheit. Vergiss Multitasking. Bring Bewusstheit in deinen Alltag! Egal, was du machst (arbeiten, essen, autofahren), mach es bewusst. Je mehr wir bewusst machen, desto mehr leben wir im Hier und Jetzt und wir treffen Entscheidungen aktiv, d.h. es läuft kein automatisiertes unbewusstes Programm ab, dass wir vielleicht gar nicht möchten.

Bewusstheit solltest du nicht nur in deinen Pausen praktizieren, sondern insgesamt. Am besten ist es, wenn du alles, was du tust, bewusst tust. Hör auf damit, Dinge nebenher zu machen. Vergiss das Multitasking von wenigen Banalitäten abgesehen: Natürlich kannst du Auto fahren und gleichzeitig mit deinem Beifahrer sprechen. Aber wie bewusst ist es, zu essen und gleichzeitig zu lesen? Musik zu hören, während du liest? Denk auch unter der Dusche nicht, was du alles machen musst – sondern nimm wahr, dass du warmes Wasser hast. Das ist großartig! Du hast allen Grund, dankbar zu sein. Ein dringender Rat: Geh zum Singletasking über und genieß es. Schaff Bewusstheit, Ordnung und Struktur.

Den Tag richtig beginnen und beenden

Schon bevor du aufstehst, kannst du dir darüber bewusst werden, dass jetzt ein Tag beginnt. Warum nicht erst einmal fünf Minuten liegen bleiben? Jetzt nimm dir Zeit und begrüß den neuen Tag. Du kannst jetzt entscheiden, wie du das Beste aus dem Tag machst.

Und denk morgens im Bett nicht, was du alles machen musst. Sondern bedank dich dafür, dass du das Beste aus diesem Tag machen wirst.

Lebe im Hier und Jetzt

Warum hetzen wir uns eigentlich so? Woher kommt dieser Drang, jeden Moment bloß so schnell wie möglich hinter sich bringen zu müssen, nur, um zum nächsten Moment zu eilen, als würde dieser das große Glück für mich bereithalten? Was natürlich eine Illusion ist, denn in diesem nächsten Augenblick würde ich ja wiederum nur - statt ihn auszukosten - den übernächsten herbeisehnen. Manchmal ist man wirklich von sich selber genervt.

Wenn wir denken, hängen wir entweder in der Vergangenheit herum oder in der Zukunft. Nur an einem Ort sind wir nicht: im Jetzt und Hier. Dein Körper ist zwar da, aber nicht dein Bewusstsein. Und wenn keiner da ist, kannst du auch nicht empfangen. Wenn du empfangsbereit sein willst, musst du in die Gegenwart zurückkommen, ins Präsens. Wie machst man das? Indem man alles mit Aufmerksamkeit und Liebe tut, ohne die Tätigkeiten unterschiedlich zu bewerten. Tue alles, was du tust (egal ob Abspülen, Essen, Gehen, Rechnungen bezahlen), mit voller Hingabe.

Eine perfekte Beschreibung für im Hier und Jetzt leben:
In diesem Moment hätte ich nirgends lieber sein wollen als da, wo ich war. Es kam mir vor, als wäre alles in mir zur Ruhe gekommen, und ich spürte meinen ganzen Körper, der so unverkrampft war wie selten, spürte bis in den Magen hinein: Ich musste nirgends hin, musste überhaupt gar nichts. Es gab keinen Punkt in der Zukunft, zu dem ich in Gedanken hineilte. Mein Leben war ganz auf das Jetzt zusammengeschrumpft, auf ein Jetzt, das sich auf magische Weise in der Zeit ausdehnte, so dass es minutenlang einfach nur jetzt war.

Schätze die Kostbarkeit deines Lebens.

Verschwende in deinem Leben keine Zeit. Hierzu gibt es einen Trick:

Unternehme einmal pro Woche einen Spaziergang zum Friedhof, um dir deiner Endlichkeit bewusst zu werden, um die Kostbarkeit des Lebens, jeden Augenblick des Lebens wieder zu spüren. Je bewusster man sich seiner eigenen Endlichkeit ist, umso lebendiger fühlt man sich. Was wäre ein Augenblick wert, würde das Leben ewig währen? Entspringt die Kostbarkeit des Lebens nicht unmittelbar aus seiner Endlichkeit?

Zum Abschluss des Unterkapitels „Glück“ erzähle ich dir noch die folgende Anekdote:

Die Geschichte vom wunschlos unglücklichen Mann

Auf einem Jahrmarkt fragte ein Mann in einem „Zelt der Wünsche“ nach mehr Geld, nach einer Partnerin an seiner Seite und nach Schönheit für sich selbst. Diese Wünsche wurden ihm alle erfüllt, im Gegenzug mußte er dafür aber etwas von sich geben.

So tauschte der Mann unermeßlichen Reichtum für sein Lächeln ein, die schönste Gemahlin bekam er zum Preis seines Augenglanzes (sehen konnte weiterhin) und für sein neues umwerfendes Aussehen bezahlte er mit seiner Fähigkeit zuzuhören (hören konnte er weiterhin).

Daraufhin war seine Umgebung tief beeindruckt von seinem Geld, seiner attraktiven Frau und von seinem optischen Auftreten. Doch schnell wandten sich die Menschen erschrocken von dem Mann aber, der nie lächelte, dessen Augen keine Begeisterung zeigen konnten und der noch nicht einmal zuhören konnte. Bewunderung und Zuneigung sind also zweierlei. Und so hatte der Mann alles, und doch fehlte ihm das Entscheidende. Er hatte alles und war doch komplett unglücklich. Sozusagen wunschlos unglücklich.

Was lernen wir daraus:

  1. Wichtig: Lächle, sei begeistert und höre zu!
  2. Achtung: Sei immer vorsichtig mit deinen Wünschen, denn sie könnten in Erfüllung gehen.

Liebe

Jeder und alles braucht Anerkennung. Lerne Selbstliebe!

Anerkennung

Das meiste, was dich heute ärgert, hat mit deiner Vergangenheit zu tun. Heutzutage ist vielen Menschen der Begriff «Inneres Kind» geläufig. In Wirklichkeit gibt kein inneres Kind, aber die Idee des inneren Kindes ist eine sehr hilfreiche Metapher.

Das innere Kind steht für die Aspekte von dir, mit denen du nichts zu tun haben möchtest ... oder die dir nicht wichtig genug erscheinen, als dass du dir Zeit für sie nehmen würdest. Es sind die Aspekte und Energien in dir, die nicht gesehen und gelebt werden ... aber eben trotzdem da sind. Und genau wie echten Kinder geben diese vernachlässigten Aspekte sich nicht einfach mit deinem Ignorieren zufrieden ... sondern drücken und drängen bis du dir Zeit für sie nimmst.

Und eigentlich brauchen sie so wenig – aber gleichzeitig das Wertvollste, was die Wenigsten zu geben bereit oder im Stande sind, nämlich: Bedingungslose, urteilsfreie und liebevolle Aufmerksamkeit.

Die meisten von uns haben das selbst kaum oder nur selten erlebt.

Was wir hingegen alle gelernt haben, ist: zu ignorieren und verdängen, Gefühle klein und lächerlich zu machen, zu bemitleiden und sich darin gehen zu lassen, Ratschläge zu geben, endlos darüber zu sprechen oder nachzudenken, zu verurteilen, «Es» anpacken und lösen zu wollen, sich abzulenken, es aus einer anderen Perspektive zu betrachten, sich «mehr» Mühe zu geben und vieles mehr!

Doch überleg mal: Was wünschst DU dir am meisten, wenn du dich klein und hilflos fühlst? Ich weiss nicht, wie das bei dir ist, aber ich möchte NICHTS von dem, was ich oben aufgelistet habe.

Ich möchte in dieser Situation nur einen Moment lang: Bedingungslose, urteilsfreie und liebevolle Aufmerksamkeit. Das ist alles – aber auch nicht weniger!

Und ich habe beobachtet, wenn ich den Teilen in mir, mit denen ich am liebsten nichts zu tun hätte, weil sie schmerzen, wütend sind oder Angst haben, bedingungslose, urteilsfreie und liebevolle Aufmerksamkeit gebe, dass sie sich dann in Leichtigkeit, Freude und Stärke verwandeln.

Alles, was du dafür brauchst, ist bedingungslose, urteilsfreie und liebevolle Aufmerksamkeit dem gegenüber was du in dir NICHT wahrnehmen möchtest.

Und wenn du gelernt hast, dir das selbst zu geben, dann wirst du auch fähig werden, das deinen Liebsten zu geben. Und das Miteinander wir leichter, freudvoller und harmonischer.

Selbstliebe und das Ja zu uns und zum Leben

Die Kernursache für mangelnden Wohlstand, mangelnder Gesundheit, mangelnder Freude etc. ist das Fehlen von Selbstanerkennung und Selbst-Wertschätzung, kurzum nicht vorhandene Liebe zu uns selbst. Wurden wir in unserer Erziehung zunächst von aussen immer wieder verurteilt, haben wir das irgendwann für uns selbst übernommen und verurteilen uns selbst für alles Mögliche (z.B. für unseren Körper, unsere Vergangenheit, unsere Ex-Beziehungen, unsere Launen, Süchte usw.).

Verurteilen heißt, Nein zu sagen zu etwas, das doch schon da ist. Wir lehnen es ab. Doch alles, was sich in unserem Leben zeigt, hat einen Sinn und wünscht sich unsere Annahme, unser Ja.

Über Jahre haben wir gelernt, uns in unserem Denken selbst herabzusetzen. Wir sind alle Meister in der Selbstverurteilung. Dabei haben sich in uns Gedankensätze eingebrannt wie „Ich bin nicht gut genug. Ich bin nicht in Ordnung, so wie ich bin. Ich habe versagt. Ich bin schuld. …“

Wer so denkt - und sei es auch völlig unbewußt-, der zieht den Mangel im Außen an und schickt die Fülle fort. An dessen Haustür steht deutlich: "Bitte keine Fülle bei mir abladen. So etwas habe ich nicht verdient.“ Wer seinen eigenen Wert in seinem Innersten herabsetzt, der kann kein Leben in Freude, Frieden und Fülle erschaffen. Der mag vielleicht äußeren Erfolg und Reichtum erlangen, aber an diesem wird er sich nicht erfreuen können. Warum? Weil er sich an sich selbst nicht erfreuen kann.

Die Liebe ist der wichtigste Faktor auf dem Weg zu Fülle und Erfülltsein. Warum? Weil die Liebe die einzig wandelnde Kraft ist. Sie hilft dir auf dem Weg vom Mangel in die Fülle. Ich lade dich ein, dein Herz für dich selbst zu öffnen.

Eine wunderbare Übung ist folgendes Abendgebet: Sag dir das, was du von anderen gerne gehört hättest, am Abend selbst. Was hast du gut gemacht? Worüber bist du stolz? Formuliere es dir in ein paar schönen Sätzen als Abendgebet. 

Ich habe mehr Liebe verdient, nicht weniger.

Wenn andere Menschen in der Umgebung dich herunter ziehen, dann ist das nicht deren Meinung über dich und es hat nichts mit dir zu tun. Du empfindest es nur so! Es triggert dich, weil es dich im Unterbewussten an etwas erinnert. Deine eigenen emotionalen Blockaden werden wachgerufen. Du bist nicht schuld, sondern du spürst nur die Schwere im Herzen des anderen. Es sind die ungelösten Energien, die ungelösten Probleme, die emotionalen Blockaden in der anderen Person (Matt Kahn). Das Universum gibt dir solche Situationen, damit du endlich lernst, damit Frieden zuschließen. Sieh es nicht als Problem, sondern nutze die Herausforderung. Suche nicht nach einer Lösung. Ziel ist Liebe und Frieden.

Es ist die Unfähigkeit der anderen Person, ihre ungelösten Konflikte und sie kann nicht bedingungslos lieben. Stattdessen denken wir, wir hätten ihre Liebe nicht verdient. Stimmt aber nicht. Unser Problem ist: wir fühlen nicht das, was wir fühlen möchten. Man nimmt das dann gern schnell persönlich und denkt, man wird nicht gemocht oder geliebt. Aber: befreie dich davon, dir die Schuld zu geben. Auch die anderen sind auf einer Reise. Wenn andere uns nicht das sagen und geben können, was wir uns erwarten, dann sollte uns das darin erinnern folgenden Heilsatz aufzusagen: Ich habe mehr Liebe verdient, nicht weniger. Das gleiche gilt für die anderen Person, für unsere Mitmenschen. Es gibt keine Energiesauger. Es gibt nur Menschen, denen es nicht gut geht. Jeder hat seine Geschichte. Stecke andere nicht in Schubladen. Es ist, wie es ist. Aber es ist nicht dein Problem. Schenke Liebe. Sie haben mehr Liebe verdient, nicht weniger.

Selbstliebe, das ist ganz banal die Liebe zu sich selbst (https://karrierebibel.de/selbstliebe-lernen/). Es geht darum, sich selbst nicht nur zu akzeptieren, sondern wirklich zu lieben – mit all den Besonderheiten, Stärken und Schwächen die zur eigenen Person gehören. Selbstliebe lernen müsste eigentlich ein Schulfach sein. Selbstliebe ist so wichtig.

Selbstliebe bedeutet, sich selbst ohne Einschränkungen und Ausnahmen zu lieben. Im Kern geht es um die bedingungslose Liebe zur eigenen Person mit allem, was dazu gehört.

Ein Zitat von Buddha beschreibt zudem treffend, was es mit Selbstliebe auf sich hat: „Du selbst, genauso wie jeder andere im ganzen Universum, verdienst deine Liebe und Zuneigung.“ Selbstliebe ist inhaltlich entsprechend nah verwandt mit Begriffen wie: Selbstannahme, Selbstakzeptanz und Selbstachtung.

Wichtig zur Unterscheidung: Selbstliebe ist nicht dasselbe wie Selbstverliebtheit. Hier wäre eher die Nähe zur Arroganz oder zum Narzissmus zu sehen. Auch mit Eigensinnigkeit, Egoismus oder übertriebener Selbstgefälligkeit hat Selbstliebe nichts zu tun.

Darum ist Selbstliebe so wichtig: Wer sich und seine Eigenheiten, seine Macken, aber auch seine guten Seiten voll und ganz annimmt, der akzeptiert eben auch das Gesamtpaket und achtet sich selbst. Er behandelt sich gut und nimmt Rücksicht auf die eigenen Bedürfnisse. Selbstliebe ist somit ein Schlüssel zu mehr Zufriedenheit und Glück im Leben. Zudem werden Sie mit Selbstliebe zum Fan der eigenen Person. Es ist kein Streben nach Zuneigung anderer, sondern die Gewissheit, selbst gut genug zu sein.

Die Folge: Selbstliebe macht unabhängig. Wer sich selbst liebt, ist nicht auf Zuspruch oder Anerkennung von außen angewiesen. Das sorgt für mentale und emotionale Freiheit. Fehlt es an Selbstliebe, sind wir hingegen abhängig von der Liebe anderer.

Wer sich selbst liebt, ist ehrlich zu sich selbst und nimmt sich Zeit für sich. Mach Pausen, in denen es um dich geht. Egal, wie lang eine Pause ist: Pausen sind enorm wichtig. Dass wir zu wenig Pausen machen, hat übrigens auch einen Hintergrund: Wir haben gelernt, dass wir nur etwas gelten (in den Augen der anderen), wenn wir viel leisten. Jedenfalls denkt das unser inneres Kind über uns. Aber willst du nicht erst einmal dir selbst gegenüber etwas gelten? Kümmere dich endlich um das Wesentliche, um dich selbst.

Und wie kannst du eine Pause machen? Ganz einfach: Schließ die Augen und atme. Spür den Boden unter deinen Füßen. Nimm drei tiefe Atemzüge, die du jeweils wieder lange ausatmest. Konzentrier dich auf dich selbst. Finde heraus, mit welchem Bewusstsein du täglich durch deine Welt gehst. Was geht in dir vor? Wes Geistes Kind bist du? Mit Geist sind hier vor allem deine Gedanken und Gefühle gemeint. Nimm dir täglich Zeit für dich, um mit dir allein zu sein. Wenn du nicht nach Innen gehst, gehst du leer aus! Diese Beschäftigung mit dir selbst kann sehr unterschiedlich aussehen. Meditation ist eine Möglichkeit. Mit sich allein in Ruhe Zeit zu verbringen ist die Grundlage für Klarheit im Geist, die wir benötigen, um zu bewußten, kraftvollen und liebevollen Schöpfern unseres Lebens zu werden. Du schöpfst damit Energie und bewirkst, dass du bei dir bleibst (Erdung). Reserviere ein Mal am Tag einen Zeitraum eine Stunden für dich (Ich Zeit). In dieser Zeit, sollst du tun können was du willst, was du kannst, nicht was du musst. Das gilt auch für Mamas mit kleinen Kindern. Das ist wichtig für die Pflege deines geistigen Wohlbefindens, für die eigene Entwicklung und für die Selbstverwirklichung.

Wenn du wirklich Neues in deinem Leben schaffen willst, dann reserviere dir in Zukunft regelmäßig Zeit für dich und die Pflege deines geistigen Wohlbefindens.

Manchmal benötigen wir hierfür aber auch schockierende Ereignisse, die uns aus dem Trott des Lebens herausreissen, z.B. ein schwerer Unfall oder eine Krankheit. Wenn du noch keinen Unfall oder eine schwere Krankheit hattest, nimm dir ab jetzt Zeit für dich selbst. Kümmere dich endlich um das Wesentliche, um dich selbst.

Treue zu dir selbst

Selbstliebe bedeutet sogar, hin und wieder Nein zu sagen. Zu Dingen, die sich nicht gut für uns anfühlen. Selbstliebe heißt, dass du der Wahrheit deines Herzens treu bist. Also halt inne, bevor du zu etwas Ja sagst – damit du dir treu bleibst. Es mag sein, dass das andere erst einmal nicht gut finden. Aber das wird sich geben, weil du der bessere Partner bist, wenn du dir selbst treu bleibst.

Vorteile der Selbstliebe sind:

Selbstliebe strahlt nach außen

Die Menschen um uns herum haben ein gutes Gespür, ob wir mit uns selbst im Reinen sind. Selbstliebe und Authentizität sind eng miteinander verbunden. Wer sich nicht verstellt, um anderen krampfhaft zu gefallen, wird von anderen als deutlich positiver wahrgenommen.

Selbstliebe verbessert den Umgang mit anderen

Zusätzlich wirkt sich Selbstliebe spürbar darauf aus, wie Sie mit den Menschen in Ihrem Umfeld umgehen. Sind Sie unzufrieden mit sich selbst, lassen Sie das an anderen aus. Frust und Wut entlädt sich gegenüber Außenstehenden. Hurt people hurt people. Verletze Menschen verletzen Menschen. Mögen Sie sich hingegen selbst, gehen Sie entsprechend offen, freundlich und positiv mit Ihren Mitmenschen um.

Selbstliebe macht langfristig erfolgreicher

Fehler, Probleme, Rückschläge, Kritik – alles Dinge, die zum Leben und gerade zum beruflichen Werdegang dazugehören. Selbstliebe hilft dabei, auf die richtige Weise mit diesen umzugehen, daraus zu lernen und daran zu wachsen, ohne die Schuld bei uns selbst zu suchen oder frühzeitig aufzugeben.

Selbstliebe heißt nicht nur sich besser mit sich selbst zu fühlen. Es heißt, die Welt aus den Augen eines liebenden Menschen zu sehen. Was auch immer du mit einem liebenden Auge betrachtest, das zeigt dir auch seine Schönheit.

Die besten Tipps um Selbstliebe zu lernen:

  • Behandle dich selbst wie deinen besten Freund.
  • Finde jeden Tag etwas, mit dem du zufrieden bist.
  • Tu dir etwas Gutes.
  • Vertritt deine Wünsche und Interessen gegenüber anderen.
  • Freu dich über Glück und Erfolg.
  • Vergleich dich nicht mit anderen.
  • Liebe musst du dir nicht verdienen
  • Schenk dir die Liebe selbst, die du dir so oft von außen gewünscht hast. Liebe dich selbst, wie du bisher noch nie von jemanden anderes geliebt worden bist.

Die eigene Liebeserklärung

Erstelle deine eigene persönliche Liebeserklärung: Stelle dir die Frage: was sind die Worte, die du nie gehört hast, die du aber gerne von deinen Bezugspersonen, Eltern, Freunden gehört hättest? Oder: Was sind die Worte, die du nicht oft genug gehört hast? Sag dir diese Worte selbst! Das ist deine eigene persönliche Liebeserklärung! Wer hat dich in der Vergangenheit zutiefst verletzt und welche Worte hättest du dir von dieser Person am meisten gewünscht? Vielleicht waren es die Worte: "ich liebe dich" oder "es tut mir leid". Merke dir, es gilt immer: "Ich verdiene mehr Liebe nicht weniger. Jeder verdient mehr Liebe nicht weniger."
Wenn du lieber eine vorgefertige Liebeserklärung an dich ausprobieren möchtest, höre mal hier rein (YouTube).

Das Leben ist einfach

Die Wissenschaft ist einfach. Alles ist ganz einfach.

Das Leben könnte so einfach sein. Das Leben ist so einfach! Die Wissenschaft ist einfach. Alles ist ganz einfach, bis die Menschheit es schafft, es kompliziert zu machen. Wir machen es uns nur schwierig. Die Menschen schaffen es, es sich so schwierig zu machen.

Gesunde Grundeinstellung

Beginne dein Leben mit einer gesunden Grundeinstellung für alle Lebensbereiche. Also egal, was du machst: Ernährung, Gesundheit, Beruf, Partnerschaft, …

Übe dich in Freude und Leichtigkeit. Halte dich möglichst an diese Einstellung. Aber Ausnahmen sind auch mal ok. Habe dann kein schlechtes Gewissen. Das macht nur Stress. Sei nicht verbissen.

Die sinnlose Weltreise

Kennst du Menschen, die auf der Suche nach sich selbst um die Welt reisen? Sie fahren mit dem Motorrad ans Nordkap. Sie fahren mit einem alten VW-Bus nach Indien. Sie fliegen nach Los Angeles und von dort über Tokio und Dubai zurück nach Europa. Nichts gegen schöne Reisen! Aber wenn die Reise etwas zutage bringen soll, das in dir selbst liegt, brauchst du eine Reise in dein Inneres, keine Reise um die Welt. Auch Menschen, die verreisen, um auf andere Gedanken zu kommen, stellen oft rasch fest: Sie haben sich selbst und damit auch ihre Gedanken auf der Reise immer dabei.

Hör auf die Stimme deines Herzens

Erfolg und Erfüllung sind stark miteinander verwandt. Erfolg ist das, was „erfolgt“ auf deine Einstellung und auf dein Handeln hin. Es sind die Ergebnisse deines Fühlens und Denkens, Sagens und Handelns. Das kann dich erfüllen – vor allem dann, wenn du auf die Stimme deines Herzens hörst und dir treu bist. Wenn du in deiner Mitte bist. Bist du dir nicht treu, hast du möglicherweise auch Erfolg, aber empfindest ihn nicht als erfüllend.

Denk mal darüber nach: Wir denken oft, Erfolg seien Geld, Ansehen und Wohlstand. Aber sicher kennst du Menschen, die all das haben und trotzdem nicht glücklich sind. Ihnen fehlt die Verbindung zu ihrem Inneren. Ihr ganzer Erfolg erfüllt sie nicht, und darum jagen sie immer mehr Erfolgen hinterher. Obwohl auch diese Erfolge nichts besser machen. Der Erfolg ist für solche Leute oft wie eine Sucht.

Oder bist du einseitig ausgerichtet und willst erreichen, was andere haben? Dann magst du Dinge erreichen, die du für erstrebenswert hältst, aber am Ende spürst du eine innere Leere und spürst dich selbst nicht. Süchte und Extremsport – damit man sich endlich mal selbst fühlt – sind oft die Folge.

Darum: Hör auf die Stimme deines Herzens. Fang innen an, nicht außen. Reflektier nicht, was dir im Außen fehlt, sondern überleg, was dir im Innen fehlt. Denn du bist die Lösung für alle Probleme. Die Antworten auf alle deine Fragen liegen in dir.

Vertrau dir selbst: Die Stimme deines Herzens sagt dir, ob etwas stimmt oder nicht stimmt. Damit Erfolg auch Erfüllung ist, solltest du deinem Herzen folgen. Es weiß, was für dich richtig ist.

Traust du deinem Verstand oder deinem Herzen? Dein Herz weiß, wohin die Reise geht. Möglicherweise musst du dir gar keine Ziele setzen, wenn du in deiner Mitte bist und auf dein Herz hörst? Ein dankbarer Mensch zieht die Geschenke des Lebens an.

Im Wesentlichen gibt es zwei Wege zum Erfolg:

  1. Anstrengen, durchhalten, sich zwingen – und Ersatzhandlungen entwickeln, die wir brauchen, um uns zu spüren. So handeln die meisten Menschen.
  2. In seiner Mitte sein und nicht zusammenbrechen, wenn die Arbeit erledigt ist. So leben die wenigsten Menschen.

Also überleg: Was ist dein Motiv? Weißt du, was du wirklich willst?

Sieh den Schöpfer in dir

Erfolg und Erfüllung hängen aber auch ganz entscheidend davon ab, ob du dich als schöpferisches Wesen siehst, das täglich Dinge erschafft. Verstehst du dich als Urheber deiner inneren und äußeren Lebenswirklichkeit? Kannst du herauskommen aus der Opferrolle, in der die anderen schuld sind?

Die meisten Menschen sehen sich als Opfer und glauben an Zufall, Glück und Pech. Dabei gibt es weder Zufall noch Glück noch Pech. Sondern es gibt die Wirklichkeit, die wir erschaffen.

An dem, was du heute erlebst, siehst du, was du ins Leben gegeben hast. Das Leben liefert dir genau das, was deine tiefsten Gedanken ausdrücken, vor allem über deinen Wert.

Deine drei schöpferischen Fähigkeiten sind:

  1. Das Denken. Nur du entscheidest, wie und was du denkst. Es ist deine Wahl, ob du die Denkmuster deiner Eltern und Großeltern übernimmst oder nicht.
  2. Das Sprechen. Was du sagst, wirkt. Also überleg, was du sagst. Sprichst du positiv oder negativ? Erzeugt deine Sprache Druck, oder vermittelt sie Liebe?
  3. Das Handeln. Du kannst Dinge tun oder unterlassen. Es ist deine freie Wahl.

Indem du entscheidest, wie du denkst, sprichst und handelst, gestaltest du die Welt. Bist du dir darüber im Klaren? Du lässt Gedanken und Handlungen auf die Welt los, und die Welt wird darauf reagieren. „Wie es in den Wald hineinschallt, so schallt es heraus“, sagt das alte Sprichwort. Und es ist tatsächlich so: Wenn du hasserfüllt agierst, erzeugst du Hass und erntest vielleicht auch welchen. Wenn du aber liebevoll agierst, wirst du eine liebevolle Resonanz erfahren.

Bei vielen Menschen stimmen das Denken, das Sprechen und das Handeln nicht miteinander überein. Diese Menschen sind mit sich selbst nicht im Einklang. Daher schau, dass du verbindlich bist. Nicht nur anderen gegenüber, sondern auch dir selbst gegenüber. Verbindlichkeit heißt: Du sagst, was du denkst. Du denkst, was du sagst. Du tust, was du sagst. Und du sagst, was du tust.

Wir Menschen schicken also den ganzen Tag Energien in die Welt und in unseren Körper. Diese Energien gehen in Kreisläufe. Und alle Energien, die wir senden, kommen zu uns zurück. Darum hast du alles, was du erlebst, einmal erschaffen. Vielleicht unbewusst. Bist du bereit, das anzunehmen als deine Schöpfung?

Wenn du denkst, du musst dich anstrengen, wird das übrigens nicht funktionieren. Vielleicht solltest du lieber deine Grundhaltung dir selbst gegenüber ändern. Das kannst du machen, denn du kannst in Kontakt zu deinem Herzen gehen. Dann erfährst du Fülle vielleicht von alleine.

Bestellung beim Universum

Sicher kennst du die Formulierung, dass wir etwas beim Universum bestellen. Hast du schon einmal etwas beim Universum bestellt? Der Gedanke ist: Konzentrier dich auf etwas, was du dir wünschst, und es wird in Erfüllung gehen.

Allerdings gelingt das nicht, wenn du formulierst: „Ich brauche“, „ich wünsche“, „ich will“ oder „ich hätte so gerne“. Das Universum gibt dir genau zurück, was du sagst, es ist ein riesiger mentaler Resonanzkörper. Wie ein Echo. Wenn du sagst: „Ich wünsche mir mehr Kunden“, dann wird dir das Universum nach dem „Gesetz der Anziehung“ den Wunsch erfüllen und dafür sorgen, dass du mehr Kunden brauchst.

Es funktioniert aber dann, wenn du sagst: „Ich habe viele gute Kunden, mit denen ich gerne arbeite.“ Du brauchst ein positives Mantra, das das Ziel beschreibt. So jedenfalls lautet das Prinzip. Es ist verwunderlich, aber so bekommen manche Leute immer wieder sogar in der überfülltesten Stadt einen Parkplatz.

Und so ist es: Alle deine Gedanken sind Bestellungen. Was du heute erlebst, hast du in der Vergangenheit bestellt. Falls du heute Mangel empfindest, kannst du deine Bestellungen verändern. Wichtig ist dabei: Du solltest offen sein für die Geschenke, die das Universum für dich bereithält.

Wenn du deine Überzeugung über dich änderst, strahlst du Fülle aus – auch wenn du sie erst einmal noch gar nicht hast. Also streich das Wort „brauchen“ aus deinem Wortschatz. Sag stattdessen: Du „bist“ ausgestattet mit Fülle, Schöpfungskraft, Liebesfähigkeit und der Freiheit der Wahl, dies oder jenes aus deinem Leben zu machen. Wähle das bewusst und wähle mit Liebe. Wähle, ein schenkender, kreativer, neugieriger Mensch zu sein im Kontakt mit deinem Herzen.

Bist du also empfangsbereit für die Geschenke des Universums?

Worauf es im Leben ankommt. Oder: Was wir vom Tod lernen können.

Warum wollen wir alle unbedingt jung bleiben? Wozu? Wieso wehren wir uns mit Händen und Füßen und allerlei vermeintlichen Zaubermittelchen gegen das Altern?

Womöglich rührt dieser ganze Jugendwahn, daher, dass so viele von uns nicht zu sich selbst finden, aus welchen Gründen auch immer? Weil alles und jeder unsere Aufmerksamkeit verlangt? Weil wir vor lauter Lärm um uns herum uns selbst nicht mehr hören? Weil wir zu sehr von uns selbst ab- und weggelenkt werden?

Wer hat wohl mehr Angst vor dem Tod: ein Mensch, der ein erfülltes, glückliches Leben führt- oder einer, der unzufrieden ist, weil er vor lauter Geschäftigkeit nicht zu dem Leben gekommen ist, das er eigentlich hatte leben wollen? Senca hat diese Frage so beantwortet: Der Mensch, der sich seinen Lebenstraum erfüllt hat, kann mit einer gewissen Befriedigung feststellen, dass er zu dem gekommen ist, was ihm wirklich am Herzen lag. Er hat sein Leben gelebt. Er braucht es nicht künstlich in die Länge zu ziehen. Während umgekehrt der chronisch Unzufriedene auf ein ungelebtes Leben zurückblickt und immerzu darauf wartet, dass es endlich losgeht. Er wartet und wartet, aber da er auf das Falsche fokussiert, lebt er andauernd an sich selbst vorbei.

Wem es aber umgekehrt gelingt, zum Wesentlichen vorzudringen und sein innerstes Ich gewissermaßen auszuleben, der hat womöglich gar nicht mehr so sehr das Bedürfnis, Alter und Tod zu besiegen. Und damit wird klar, worauf es im Leben ankommt: Erkenne, wer du vom Kern deines Wesens her bist, und dann werde es! Alles andere wird sich daraus ergeben.

Binde den Tod von Anfang an mit in den Lebensentwurf ein. Statt ihn als Feind zu sehen und ihn zu bekämpfen. Wenn du das Leben vom Ende her betrachtest, verlierst du dich im Leben nicht auf Nebensächlichkeiten. Die Menschen sind andauernd in Eile, sie sind rastlos, hetzen von einer Tätigkeit zur anderen und finden doch nicht das Glück. Obwohl es den Menschen so gut wie nie zuvor geht und sie alles haben, bleibt doch diese ewige Unruhe, diese Unzufriedenheit. Als fehle immer noch etwas. Als läge das entscheidende Ereignis chronisch in der Zukunft. Als sei das Leben eine Reise mit irgendeinem erlösenden Ziel, aber dieses Ziel verschiebt sich kontinuierlich nach hinten.

Werde, der du bist!

Wie findet man heraus, wer man ist, wer man werden will?

Nimm dir Zeit für dich selbst. Mach Pausen. Unterbrich mal den Alltagstrott. Horche in dich hinein.

Verwendest du deine Zeit so, wie du sie verwenden willst?

Machst du, was du willst, oder machst du, was andere (Familie, Schule, Arbeitswelt) von dir wollen?

Am Ende müssen ja nicht die anderen dein Leben leben, sondern du. Und so musst du auch die volle Verantwortung und damit zugleich das volle Risiko für deine Träume und dein Leben übernehmen.

Überlege dir: Was ist für dich das Wichtigste in deinem Leben?

Mögliche Antworten: die Familie. Das Glück mit den Menschen, die ich liebe.

Unser inneres Programm (Mindset): Glaubenssätze

Warum wir uns so verhalten, wie wir uns verhalten.
In unserem Leben passiert nicht das, was wir wollen, sondern was wir glauben.

Du erschaffst dein Leben selbst durch deine Gedanken, Gefühle und Handlungen. Dein Leben liegt in deiner Verantwortung.

Überprüfe, ob du das Leben lebst, das du wirklich leben möchtest. Die meisten von uns werden sich hier eingestehen müssen, dass das nicht zu 100% gelingt!

Das Leben passiert nicht einfach. Das Leben antwortet dir (Dr. Joe Dispenza). Du erschaffst dein Leben, ob du möchtest oder nicht.

Wir holen nicht das in unser Leben, was wir wollen, sondern was wir glauben. Und was wir glauben, kommt vor allem aus den ersten sieben Lebensjahren!

Du wirst zu dem, was du denkst. Und jetzt sei mal ganz ehrlich zu dir selber und überlege dir, was du glaubst. Was sind deine Glaubenssätze?

Jeder Mensch hat Glaubenssätze verinnerlicht, die seine Einstellung zu sich selbst und anderen, sein Verhalten und seine Entscheidungen beeinflussen. Eine andere Bezeichnung hierfür sind tief verwurzelte innere Überzeugungen. Es handelt sich also um Annahmen, die du von ganzer Seele für die Wahrheit hältst. Glaubenssätze sind ganz tief eingeprägte Überzeugungen, die wir v.a. in unserer Kindheit erwerben. Jeder hat Glaubenssätze, jeder hat sein inneres Programm. Die Programmiersprache unseres Selbstwertes sind unsere Glaubenssätze. Ein Glaubenssatz kann sowohl positiv als auch negativ geprägt sein.

Positive Glaubenssätze führen dazu, dass du dich selbstbewusst und stark fühlst. Negative Glaubenssätze begrenzen das Selbst. Es wäre einfach, das Thema auf diese pauschalisierte Art und Weise zu betrachten. Dies wäre allerdings zu kurz gedacht. Sowohl positive als auch negative Überzeugungen haben ihre Berechtigung und ihren Sinn.

Negative Glaubenssätze oder limitierende Glaubenssätze erfüllen oftmals eine unterbewusste Schutzfunktion, um Enttäuschungen zu vermeiden. Hier gilt es, die negativen Überzeugungen auf ihren Realitätsgehalt zu überprüfen: Handelt es sich tatsächlich um etwas, das dir nicht guttut? Ist die warnende Stimme deines Unterbewusstseins berechtigt bzw. überhaupt noch aktuell? Oder wirst du von diffusen Ängsten in deiner Selbstverwirklichung blockiert?

Woher kommen Glaubenssätze?

Ein Baby hat noch keinerlei Glaubenssätze verinnerlicht. Diese entwickeln sich erst im Laufe des Lebens. Über die Jahre hinweg sammelt jeder Mensch verschiedene Erfahrungen, die sein Selbstbild und sein Bild von der Umwelt prägen. Das Kind erlebt die Welt und will sich einen Reim daraus machen, um die Welt zu verstehen. In den ersten Lebensjahren prägen sich die Gedanken besonders tief ins Gehirnen. Wir lernen unsere Gefühle und unser Denken erst in der Zeit des Aufwachsens. Glaubenssätze sind also eine Essenz deiner bisherigen Lebenserfahrungen. Mit diesem Gehirn werden wir dann groß und mit diesem Selbstwertgefühl und diesen Glaubenssätze sehen wir dann die Welt wie durch eine besondere Brille. Jedes Ereignis im aktuellen Leben wird mit dieser Erinnerung verglichen. Es wird ein altes Programm getriggert und es erfolgt dann sofort eine Reaktion in Form eines bestimmten Verhaltens mit z.B. Trotz oder Wut. Diese Reaktion findet in der Kinderwelt-Realität statt mit Projektion auf eine alte Situation oder Person.

Die allerersten Glaubenssätze werden uns im Elternhaus mit auf den Weg gegeben. Ein Kind, das Liebe und Fürsorge erfährt, nimmt sich selbst als liebenswert und wichtig wahr. Später spielt das soziale Umfeld eine entscheidende Rolle. Kinder, die in der Schule geärgert werden – sei es aufgrund ihrer schulischen Leistungen oder ihres Aussehens – haben oft bis ins Erwachsenenalter mit seelischen Wunden zu kämpfen.

Wer bereits in jungen Jahren stets vermittelt bekommt, nicht in Ordnung zu sein, verinnerlicht dies. Da das Unterbewusstsein die eingeprägten Glaubenssätze bestätigt sehen will, scheitern diese Menschen oftmals im Beruf und im Privatleben. Die Überzeugung, weniger wert zu sein als andere, gräbt sich durch immer neue negative Erfahrungen tief ins Bewusstsein ein.

Deshalb ist es so wichtig, sich mit dem alten Programm zu beschäftigen. Bei Glaubenssätzen läuft es eigentlich immer auf folgende Kerninhalte hinaus:

  • Bin ich o.k. oder bin ich nicht o.k.?
  • Genüge ich oder genüge ich nicht?

Wenn ich nicht genüge, was kann ich tun, um dir doch irgendwie zu gefallen und Anerkennung zu bekommen?

  • Muss ich z.B. lieb und artig sein?
  • Muss ich funktionieren?
  • Ich bin zu 100% für dein Glück verantwortlich.

Das sind dann Gedanken, die sich tief einprägen. Diese tiefen Prägungen formen unser inneres Kind, unser Schattenkind. Das innere Kind ist eine Metapher für Prägungen in unserem Gehirn. Synonyme sind mentale Landkarte, tief eingeprägtes Muster, Matrix oder Mindset. Im Gegensatz zum inneren Kind steht der innere Erwachsene. Dieser steht für unser rationales Denken.

Keine Veränderung ohne veränderte Glaubenssätze

Wenn du mit einem Aspekt deines Lebens unglücklich bist und dir eine Veränderung wünschst, solltest du zuallererst deine Glaubenssätze prüfen. Das Reflektieren und die Erkenntnis sind der Beginn einer jeden gewollten Veränderung. Veränderung geht nur über das Kennenlernen des eigenen Schattenkindes, sonst laufen immer wieder unbewußt unsere Muster ab, die alles kaputt machen. Wir bleiben sonst in unserer alten Prägung gefangen. Wenn du deine Glaubenssätze kennst, hast du die Chance, dich in alten Mustern zu ertappen und vom alten Ich ins neue Ich umzuschalten.

Unsere Glaubenssätze bestimmen alles

Unsere Glaubenssätze bestimmen unsere Gedanken und unsere Einstellung, die uns automatisch zu einem bestimmten Verhalten und Handeln führen und dieses führt dann wiederum zu bestimmten Ergebnissen. Gemäß Resonanzgesetz bekommen wir letztendlich, was wir uns wünschen - aber auch, was wir befürchten bzw. einfach genau das, was wir denken. Allein das, was wir denken, bestimmt den Ausgang unseres Vorhabens.

Wenn wir uns lange genug vor etwas fürchten, wird es ganz sicher eintreffen. Am fatalsten wirkt sich diese Art der Angst und des negativen Denkens auf uns selbst aus. Sie wirkt destruktiv auf uns, auf unser Selbstvertrauen und auf unsere Lebensfreude.

Weil unser Verhalten negativen Glaubenssätzen folgt, kann man in diesem Bereich letztlich nur schlechte Ergebnisse erzielen. Zum Beispiel der Gedanke: Ich bin unsportlich. Da der Kopf nicht mitmacht, macht es der Körper auch nicht. Wir können unser Verhalten nicht ändern, ohne zuerst an unseren Glaubenssätzen zu arbeiten.

Unsere Glaubenssätze bestimmen:

  • unsere Wahrnehmung
  • unsere Werte
  • unsere Gedanken
  • unsere Worte
  • unsere Mimik
  • unsere Gestik
  • unsere Körperhaltung
  • unsere komplette Erscheinung
  • unser Verhalten
  • unsere Gewohnheiten
  • unsere Einstellung
  • unseren Charakter
  • unsere Persönlichkeit
  • unsere Identität und damit schließlich auch
  • unser Schicksal

Kurzum unsere Glaubenssätze bestimmen alles - von der Wahrnehmung (durch welche Brille betrachten wir unser Leben) bis hin zu unserer Einstellung, unserer kompletten Erscheinung und Persönlichkeit.

Erst wenn wir unsere Glaubenssätze und damit unsere Einstellung und Wahrnehmung verändern, erschließen sich uns neue Möglichkeiten. Es beginnt also mit uns selbst. Wir allein sind in der Lage, unser Leben zu verändern - niemand sonst.

Das Leben ist nicht so wie es ist. Das Leben ist so wie du bist, so wie ich bin. Verstehe deine eigenen Projektionen!

Alles, was du in deinem Alltag wahrnimmst, zeigt dir, wer du wirklich bist. Höre einem Menschen zu, wie er über die Welt redet und du weißt anschließend fast nichts über die Welt, doch du weißt fast alles über diesen Menschen. Wir sehen die Welt nicht, wie die Welt ist, wir sehen die Welt, wie wir sind. Wir projizieren uns in die Welt. Noch nie hast du in der Welt etwas anderes gesehen als dich selbst. Du siehst die Welt so wie du bist. (Beispiel: Eine junge hübsche Blondine mit langen Beinen geht an einem vollbesetzten Cafe vorbei. Jeder der Gäste sieht sich selbst in der jungen Frau als Projektion und denkt sich jeweils etwas komplett anderes.) Jeder hat seine eigene „Brille“ auf. Unsere äußere Welt ist eine Reflexion unseres inneren. Es gibt 7 Milliarden Realitäten auf dieser Welt. Jeder einzelne sieht die Welt ein bisschen anders. Wir nehmen die äußere Welt so war, wie wir sind, also so wie wir programmiert sind. Daher ist unsere Programmierung, die im Unterbewusstsein steckt, so entscheidend. Unsere Programmierung ist in Glaubenssätzen codiert.

Wir sehen die Dinge im Alltag und alles, was uns widerfährt, nicht wie sie sind als neutrale, bedeutungsfreie Gegebenheiten, nein, wir geben allem sofort unsere persönliche Bewertung, weil der Verstand eine bedeutungsgebende Maschine ist, die in jedem von uns anders funktioniert. Projektion bedeutet: du siehst die Welt so wie du bist. Übrigens alles ist Projektion. Alles, was dich nervt und stört, hat mit dir zu tun. Es stört dich, weil du es unbewußt auch in dir trägst.

Ab dem 35. Lebensjahr hat jeder seine automatisierten Muster, nach denen wir ablaufen. Wenn wir nicht gezielt bewußt handeln (nur 5%), verfallen wir spontan in unsere Automatismen. Ein Computer bekommt immer wieder ein update. Auch wir brauchen ein update unserer Programmierung und Festplatte.

Nur wenn du deine alten Glaubenssätze entdeckst, wirst du verstehen, wie du bist, nur dann ist eine tiefere Veränderung in deinem Leben möglich. Bleiben alte, negative Glaubenssätze bestehen, werden dich diese weitherhin unterbewusst manipulieren. 

Willst du dir deine Glaubenssätze anschauen und umprogrammieren, hilft dir Dr. Oppel gerne in einem persönlichen Coaching weiter.

Aber wie kann ich meine Glaubenssätze ändern?

Hierzu gibt es verschiedene Lösungen, aber grundsätzlich führen sie alle über eine Schulung des Bewusstseins, unserer Achtsamkeit.

Eine Technik, mit der wir an unseren Glaubenssätzen arbeiten können ist die Affirmationstechnik. Mit ihr können wir unsere negative Programmierung überspielen. Negative Glaubenssätze werden quasi umgedreht, in ihr Gegenteil verkehrt.

Vermutlich die wirkungsvollste Methode, seine Einstellung zu ändern, ist die Meditation.

Mit ihrer Hilfe kann es uns gelingen, ein zufriedener, ausgeglichener und glücklicher Mensch zu werden, sich in Achtsamkeit zu üben, seine Mitte aufzusuchen und in Einklang mit seinem Körper zu bringen.

Harmlose kleine Macken kann man sich vielleicht noch über den puren Verstand abgewöhnen. Aber unsere eigentlichen Probleme, die uns schon ein Leben lang begleiten, lassen sich nicht allein über unseren Intellekt lösen. Die Schutzschichten, die sich unser Ego über die Jahre um unser Selbst herum gebaut hat, lassen sich nicht so einfach „weganalysieren“. Unsere schlechten Angewohnheiten können sehr hartnäckig sein.

Die Meditation ist eine spirituelle Praxis mit uralter Tradition. Sie gilt als eine grundlegende bewusstseinserweiternde Übung. Je nach Tradition wird sie mit Begriffen wie Stille, Leere, Panorama-Bewusstsein, Eins-Sein, im Hier und Jetzt sein oder frei von Gedanken beschrieben. Das Wort Meditation leitet sich vom lateinischen Begriff Mitte ab und kann mit „zur Mitte ausrichten“ übersetzt werden. Wir können unser Selbst durch Meditation heilen, indem wir uns in eine gelassene Stimmung versetzen und uns mit einem klaren Blick aufs Wesentliche versehen. Durch die Meditation beruhigst du deinen Geist. Durch die meditative Praxis lernt dein Geist sich klar auszurichten und dein Herz lernt sich klar auszurichten.

Erst, wenn sich dein Herz angesprochen fühlt, kannst du Verhaltensmuster wirklich verändern.

Was brauchst du zum Meditieren? Eigentlich nicht viel mehr als einen stillen, geschützten Raum, in dem wir nicht abgelenkt werden. Für Christen wurden zu diesem Zwecke Kirchen errichtet, andere Kulturen sammeln ihren Geist in Tempeln, aber auch die Natur bietet sich als Ort der Konzentration und Sammlung an.

Konzentration und Außenreizentzug sind zwei zentrale Aspekte, denn es geht darum, sich in einen total monotonen Zustand zu versetzen. Der Weg zu einem erweiterten Bewusstsein führt immer über die Monotonie (z.B. permanent wiederholende Mantra, Ave-Maria, Rosenkranz). Denn immer dann, wenn der Verstand nichts zu bearbeiten hat, was für ihn bedeutungsvoll oder interpretierbar ist, schaltet er sich nach einer kurzen Phase des Widerstands ab. Deshalb schauen wir so gerne in eine Kerze, in ein Lagerfeuer oder aufs Meer. Weil es dort nichts gibt, was unseren Verstand interessiert. Es gibt in dieser Monotonie nichts zu erkennen, nichts zu beachten, nichts zu bedenken. Alle monotonen Ereignisse bringen den Menschen seine Mitte und zu sich selbst. Ob wir meditieren oder einfach den Sonnenuntergang betrachten, in solchen Momenten kommen wir dem Gefühl der Einheit sehr nah. Widersprüche scheinen sich hier aufzulösen. Das sind Augenblicke absoluter Egolosigkeit.

Wir westlichen Menschen haben größte Probleme damit, einfach mal zwei Stunden mit uns selbst zu sein. Die Vorstellung, abends alleine zuhause zu sitzen, löst bei manchen Menschen direkt Panik aus. Unser Geist sehnt sich aber mal nach einer Pause, doch unser Verstand findet vor lauter Reizüberflutung die Ausfahrt zum Rastplatz der Seele nicht mehr.

Wenn du erstmal diesen inneren Widerstand überwunden hast, hilft dir Meditation zu Ruhe, Zufriedenheit, Klarheit, Kraft und Energie. Jeder muss dabei selbst herausfinden, wie er den Weg zu sich selbst findet. Aber du weißt ja jetzt, um abschalten zu können, solltest du etwas ganz Monotones tun. Ansonsten gilt nur, dass man Meditieren zwar üben muss, aber können kann es jeder (Bsp: Sonnenuntergang betrachten, Joggen, Wandern, Angeln, Bügeln, Rasenmäherroboter beobachten, Stricken). Die Tätigkeit muss so einfach gehalten sein, dass weder sie noch die Umgebung uns zu viel Aufmerksamkeit abverlangen. Dann kann sich eine tiefere innere Ruhe und ein echtes Glücksgefühl einstellen. Es ist ein Umschalten in den Herzmodus, in dem wir uns unserer Gefühle bewusst werden können.

Echten Frieden im Sinne von Selbstzufriedenheit finden wir immer nur dann, wenn die Gedanken ausgeschaltet sind. Man könnte sagen: Mehr Klarheit ohne Verstand!

Meditieren braucht längere Übung. Die Reise vom Kopf zu deinem Herzen ist die längste Reise deines Lebens. Und irgendwann wirst du sehen, dass du dort ankommst, wo du schon immer warst. Nur lebst du jetzt in einem neuen Bewusstsein. Es ist wie mit dem Glück, das bereits in dir wohnt - es ist schon alles da! 

Ubuntu: I am because you are

Südafrikanische Lebensphilosophie

Eine interessante Lebensphilosophie stellt Ubuntu dar. Ubuntu basiert auf der Weisheit, dass alle Menschen miteinander verbunden sind.

Die südafrikanische Lebensphilosophie Ubuntu lenkt den Fokus zurück auf das Wesentliche. Ihr Kern ist eine Lebensweisheit, die sich in nahezu allen afrikanischen Sprachen findet: „Ein Mensch wird Mensch durch andere Menschen.“ Ubuntu hält uns dazu an, einander immer offen und respektvoll zu begegnen, uns in Bescheidenheit, Toleranz und Mitgefühl zu üben und unsere Vielfalt als unsere wahre Stärke zu erkennen.

Sieh dich selbst in anderen Menschen!

Mach dir bewusst, dass wir alle von Natur aus nach körperlicher und seelischer Unversehrtheit, Liebe und Würde streben. Mit diesem moralischen Kompass ist es unmöglich, andere respektlos zu behandeln. Jeder Mensch auf der Welt hat deine Wertschätzung verdient – von deinem Partner bis zur Postbotin.

Dieser Ansatz steht im diametralen Gegensatz zum westlichen Konkurrenzdenken, in dem sich jeder selbst der Nächste ist. Das westliche Wirtschaftswachstum basiert auf unerfüllten Bedürfnissen: auf der Sehnsucht nach dem, was wir vermeintlich zur Erfüllung brauchen. Und unsere Social-Media-Feeds bombardieren uns mit inszenierten Momentaufnahmen aus vermeintlich besseren Leben.

Ubuntu verkehrt den Pessimismus ins Positive. Es lenkt den Blick vom Defizit auf die Fülle. Hör auf, dich ständig mit anderen zu messen! Konzentriere dich stattdessen darauf, wie sie dein Leben bereichern! Das können sowohl kleine als auch große Gesten sein: von einer Fremden, die dir die Tür aufhält, bis zum Angehörigen, der sich während einer schweren Krankheit um dich kümmert. Der Blick auf die Geschenke anderer macht alle Eitelkeiten und Eifersüchte nichtig. Er öffnet unsere Wahrnehmung dafür, dass wir letztlich alle miteinander verbunden sind.

Versetze dich in andere Menschen hinein!

Um uns mit anderen Menschen verbunden zu fühlen, müssen wir uns in sie hineinversetzen.

Frage dich, warum jemand andere Menschen verletzt oder benachteiligt, statt dich von negativen Gefühlen überwältigen zu lassen. Z.B. waren die weißen Südafrikaner nicht grundsätzlich schlecht – sondern Menschen, die von bestimmten Umständen profitierten. Versuche die Beweggründe anderer zu verstehen. Das hilft uns, Menschen als komplexe Wesen zu begreifen, deren Taten weniger mit uns als mit ihren Lebensumständen zu tun haben.

Behandle jeden mit Achtung und Respekt!

Selbstwert und Respekt für andere Menschen sind untrennbar miteinander verbunden.

Wer andere würdelos behandelt, tritt seine eigene Menschlichkeit mit Füßen. Und wer sich selbst wertschätzt, achtet die Würde anderer Menschen.

Sei lieber hoffnungsvoll als optimistisch.

Hoffnung ist stärker als Optimismus und stärkt dich im Umgang mit Herausforderungen. Optimismus ist ein wankelmütiger Zeitgenosse. Die Hoffnung ist da wesentlich standfester. Sie steht nämlich für eine bewusste Lebenseinstellung, die dir auch in schweren Zeiten Halt gibt. Hoffnung zu haben, bedeutet, an das Gute in der Welt und anderen Menschen zu glauben. Sich für die Hoffnung zu entscheiden, heißt, niemals aufzugeben. Und dieser Wille zum Glauben macht die Hoffnung so viel nachhaltiger und stärker als den Optimismus. Jeder Lebensweg ist mit Stolpersteinen gepflastert. Selbst die Privilegierten und Geschonten unter uns müssen sich in Bewährungsproben behaupten. Aber eine hoffnungsvolle Lebenseinstellung gibt dir Kraft und Durchhaltevermögen.

Fang damit an, deine Verhaltens- und Denkmuster zu hinterfragen. Verkehre Überzeugungen wie „Das bringt doch nichts“ in positive Mantren wie „Es ist möglich“. Befasse dich mit Achtsamkeitsübungen wie einem Dankbarkeitstagebuch, in dem du täglich positive Erfahrungen und Gedanken festhältst. All das wird dir helfen, deine mentale Gesundheit zu pflegen und mit Hoffnung durchs Leben zu gehen.

Nutze die Kraft der Vergebung!

Vergebung beginnt mit einem offenen Blick für die Menschlichkeit des Übeltäters.

Dieses Beispiel zeigt, dass Vergebung immer auch ein Akt der Selbstliebe ist. Die Vergebung eines fremden Frevels ist der Schlüssel zur eigenen Genesung. Daher lautet die entsprechende Lektion des Ubuntu: Nutze die Kraft der Vergebung!

Begrüße die Vielfalt und Diversität der Menschen

Vielfalt ist ein Geschenk, das wir dankbar annehmen sollten, statt es zu fürchten.

Jeder Mensch auf dieser Welt ist ein absolutes Unikat, und zwar nicht nur genetisch: Jede und jeder Einzelne von uns hat individuelle Fähigkeiten, Erfahrungen und Sichtweisen.

Eine wichtige Lektion im Ubuntu lautet daher: Umarme unsere Vielfalt! Wir müssen unsere Vorbehalte überwinden und anerkennen, dass wir alle im selben Boot sitzen. Denn wir alle sind Teil des überwältigenden Abenteuers des Lebens, und wir alle haben genau eine Chance, das Beste daraus zu machen. Nicht nur, dass die Welt ein langweiliger Ort wäre, wenn wir wirklich alle gleich wären – wir hätten auch dieselben Schwächen und Stärken! Also könnten wir einander weder helfen noch ergänzen. Erst durch die Andersartigkeit können wir einander auf blinde Flecken hinweisen und von den Fähigkeiten anderer profitieren.

Um Vielfalt also wirklich wertzuschätzen, müssen wir anerkennen, dass alle Menschen den gleichen Wert haben, egal wie und wo sie leben. Du bist nicht mehr – oder weniger – wichtig als jeder andere Mensch auf dieser Erde. Die Vielfalt und die Unterschiede zwischen den Kulturen unserer Welt bereichern unser Leben: von der Gastronomie über die Kunst bis zu politischen Ideologien. Sie sind ein Geschenk. Erinnere dich daran, wenn du dich jemals dabei ertappst, jemanden für seine Andersartigkeit zu verurteilen.

Stell dich der Realität – auch wenn es wehtut.

Wir müssen der Realität schonungslos ins Auge blicken, um im Leben weiterzukommen.

Stell dich der Realität – auch wenn es wehtut. Akzeptiere das Leben in seiner Ganzheit, mit all seinen guten und hässlichen Seiten, von der Vergangenheit bis in die Gegenwart. Nur so findest du inneren Frieden und die Kraft, das Beste aus jeder Situation zu machen. Das ist natürlich leichter gesagt als getan. Sich der Realität zu stellen, bedeutet nämlich: uns selbst und anderen die Fehler und Verletzungen der Vergangenheit zu verzeihen. Das erklärt, warum wir Menschen immer wieder die Augen vor der Realität verschließen, statt uns mit unbequemen Wahrheiten zu konfrontieren.

Indem wir anderen wirklich zuhören, stärken wir unser eigenes Mitgefühl.

Zuhören – wirklich zu- und nicht einfach nur hinhören – ist eine der respektvollsten menschlichen Gesten. Damit zeigen wir unserem Gegenüber, dass dessen Stimme Wert hat, egal ob wir einer Meinung sind oder nicht. Klingt nach einem einfachen Weg, ein besserer Mensch zu werden, oder? Aber Achtung: Zuhören erfordert Zeit und Übung! Der Unterschied zwischen Hinhören und Zuhören ist nämlich gewaltig. Jemandem wirklich zuzuhören, bedeutet, ihm die ungeteilte Aufmerksamkeit zu schenken und alle Ablenkungen zu ignorieren, also auch das Smartphone. Du suchst den direkten Augenkontakt und verwendest eine affirmative Körpersprache. Doch die größte Herausforderung besteht darin, deine eigenen Überzeugungen vorübergehend auszublenden, um dich auf eine fremde Sichtweise einzulassen. Lerne, wirklich zuzuhören! Und zwar unabhängig von deiner Erwartung an andere. Wir erinnern uns an den ersten Blink und die Verbundenheit aller Menschlichkeit: Alles, was wir sind, beruht auf Erfahrungen mit anderen Menschen. Wir glauben oft, die Meinung anderer habe nichts mit uns zu tun. Aber wenn wir jemandem aufrichtig zuhören, stärken wir unser eigenes Mitgefühl. Wir öffnen uns für die Möglichkeit, Gemeinsamkeiten zu finden und Neues über die Welt zu lernen. Gleichzeitig stärken wir den Selbstwert unseres Gegenübers, indem wir aufrichtig Anteil nehmen und den Wert seiner Meinung anerkennen.