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Wichtige Grundgesetze und Elemente in der Perschönlichkeitsentwicklung

Dein Werkzeugkasten, der dich bei deiner Persönlichkeitsentwicklung unterstützen wird

Universelle Grundgesetze

Das Leben ist einfach. Die Wissenschaft ist einfach. Alles ist ganz einfach, bis die Menschheit es schafft, es kompliziert zu machen (Gregg Braden, Weisheitscodes)

Menschen verändern ihre Situation genau unter zwei Bedingungen: entweder weil der Leidensdruck zu groß wird oder weil sie die Leidenschaft gepackt hat. Schmerz vermeiden, Lust gewinnen (Lust-Schmerz-Prinzip).

Polaritätsgesetz

Alles in der Natur ist von zwei Faktoren bestimmt: Wachsen und Vergehen. Diese Naturgesetz ist wohl das grundlegendste Prinzip des menschlichen Daseins. Es ist der Kreislauf des Lebens - alles ist in Bewegung und befindet sich in unaufhörlicher Wiederholung. Es handelt sich um ein duales System, das auch als Polaritätsgesetz bekannt ist:

Die Erkenntnis des Menschen bedarf immer eines Gegensatzes. Alles, was wir wahrnehmen, hat zwei Pole (Kontrasterlebnis). Z.B. Gesundheit - Krankheit, Jugend - Altern, Krieg - Frieden, hell - dunkel, aber auch eigene Identität (Ich in Abgrenzung zum anderen (Du)). Es ist ein beträchtlicher Denkfehler in Entweder-oder-Kategorien zu denken. In unserer Wirklichkeit offenbaren sich uns alle diese Pole als Gegensätze. In Wirklichkeit sind sie jedoch eins. Sie bilden zwei Seiten einer Einheit, die sich nicht ausschließen, sondern bedingen (z.B. schlafen - wachen, einatmen - ausatmen). Solange wir Menschen für etwas und gleichzeitig gegen etwas anderes sind (für Gesundheit, gegen Krankheit), werden wir die Einheit nicht begreifen. Jede Wahrheit besteht immer aus zwei Seiten. Beide Seiten haben ihre Berechtigung. Alles im Universum will Anerkennung.

Alles im Universum will Anerkennung.

Alles in diesem Universum möchte zunächst angenommen und geliebt sein. Jeder Zustand, jedes Ereignis, jeder Mensch, jedes Tier, jede Pflanze und jeder Stein. Und auch das Geld. Denn alles ist Energie. Alles ist Schwingung (Quantenphysik). Und erst deine Annahme, deine Liebe, dein bejahendes Betrachten all dessen, was da ist, eröffnet dir die Zusammenhänge und den Sinn hinter allem. Alles in unserem Leben hat einen Sinn.

Akzeptiere, was ist.

Wir können das vollkommene Glück der Einheit immer nur in kurzen Momenten erleben.
Kein Berater, keine Lebenshilfebuch, kein Coach kann dir das Auf und Ab des Lebens ersparen! Sie können dich nur anleiten, dein Leben intelligent zu leben, indem sie dir beibringen, auch das Schlechte gelassen zu akzeptieren. Wahre Freude gibt es nur im Doppelpack mit Leid. Die Araber haben dafür die wunderschöne Weisheit: „Immer nur Sonne macht die Wüste.“ Es muss uns klar sein: Wir werden das Gute nicht ohne seine Schattenseiten erleben. Akzeptiere, dass es immer Sonnen- und Schattenseiten geben wird. In welcher Situation wir uns auch befinden im Leben, es gibt immer eine positive wie auch eine negative Seite. Lernen wir daher, beide Seiten der Medaille zu akzeptieren. Je mehr wir loslassen und akzeptieren, umso besser wird es uns gehen. Es ist ein befreiendes Gefühl, wenn der Druck nachlässt, alles und jedes kontrollieren zu wollen. Und merke: alles geht vorüber. Das Schlechte, aber eben auch das Gute.
Der Mensch will mit seinem Verstand alles wissen und alles kontrollieren. Aber wir müssen uns klar machen: neben dem Kontrollieren gibt es auch ein Akzeptieren, neben dem Planen ein Auf-sich-zu-kommen-Lassen und neben dem Wissen ein Nicht-Wissen bzw. Grenzen des Wissens.

Was dich trifft, betrifft dich!

Das bedeutet: Was dich im Hier und Jetzt triggert, hat etwas mit dir und deiner Vergangenheit zu tun. Jeder kann anders und unterschiedlich auf eine bestimmte Situation reagieren. Wir sehen alle die Welt durch eine eigene Brille anders. Wie wir jetzt und hier reagieren, hängt mit vergrabenen Glaubenssätzen und nicht gefühlten Emotionen zusammen. Kurzum mit unserem Inneren Kind. Nur wenn wir Altes erkennen, loslassen und Frieden schließen, können wir ein Neues Ich ausrichten und unsere alten Muster verlassen.

Spiegel-Gesetz

Alles, was Resonanz in uns auslöst, ist ein Anteil in uns, den wir ablehnen. Doch dieser Anteil wird so lange von außen getriggert, bis wir ihn annehmen und ihn integrieren. Suche nicht im außen. Gehe nach innen. Und wer nicht nach innen geht, geht leer aus.
Daher sind Beziehungen sind so wichtig und unser Partner unser größter Lehrer: Trete mich so lange, verletze mich so lange, bis ich es checke!
Wenn du ein belastenden Gedanke in dir auftaucht, mache The Work von Byron Katie.

Sieben mögliche Lebensregeln

  1. Schließe Frieden mit deiner Vergangenheit (… so kann sie dir nicht die Gegenwart verpfuschen)
  2. Es ist nicht wichtig, was andere über dich denken (… und wenn wir ehrlich sind, geht dich das auch gar nichts an)
  3. Ärgere dich nicht über Kleinigkeiten. Übrigens: Alles sind Kleinigkeiten. (Also entspann dich)
  4. Niemand ist für dein Glück verantwortlich (ausgenommen du selbst)
  5. Vergleiche dich nicht mit anderen und verurteile auch niemanden (Du kannst nicht wissen, was die Menschen bereits durchgemacht haben)
  6. Zerbrich dir nicht den Kopf über alles und jeden (auf manche Sachen im Leben gibt es einfach keine Antwort)
  7. Lächle und sei freundlich (Du kannst sowieso nicht alle Probleme dieser Welt lösen)

Wichtige Elemente in der Persönlichkeitsentwicklung

Gedanken

Du wirst zu dem, was du denkst.

Das Leben passiert nicht einfach. Das Leben antwortet dir (Dr. Joe Dispenza). Du erschaffst dein Leben, ob du möchtest oder nicht. Alles, was du im Leben hervor gebracht hast, hast du mit deinen Gedanken gewirkt. Du bist die Summe deiner Gedanken. Durch unsere Gedanken lösen wir unseren Seinszustand aus und genau diese erschafft unser Leben. Du wirst zu dem, was du denkst.

Wenn du die Ergebnisse in deinem Leben verändern willst, verändere deine Gedanken! Tausche destruktive in dienliche Gedanken aus, die dich bestärken. Das bringt dich aufs nächste Level.

Durch neue und kraftvolle Glaubenssätze kannst du dein Leben neu gestalten.

Deine Gedanken beeinflussen dein Leben:

Wenn du Gedanken denkst, löst das Gefühle in dir aus. Diese Gefühle gelangen als Hormone vom Gehirn ins Blut. Dein Blut ist die Umgebung deiner Zellen. Die Umgebung deiner Zellen beeinflussen, zu was die Zelle wird und wie sie sich verhält. Dein Körper ist eine Ansammlung an Zellen, 100 Billionen Zellen um genau zu sein.

Das bedeutet: Wenn du Gedanken der Liebe denkst: WIRST DU ZUR LIEBE.
Wenn du Gedanken der Angst denkst: WIRST DU ZUR ANGST.

Zellen, die die Information der Angst (oder andere negativen Gefühle) in sich haben, können alle Krankheiten auslösen, die du dir vorstellen kannst. Das bedeutet ein Leben voller Angst, Trägheit und Leid.

Zellen, die die Information der Liebe (oder andere positiven Gefühle) in sich haben, erschaffen Gesundheit, Vitalität und Lebensfreude. Das bedeutet ein Leben voller Liebe, Leidenschaft und Vitalität.

WOW… so simpel und doch so einleuchtend.

Diese wissenschaftlichen Erkenntnisse geben einem den Glauben, dass wir alles mit unserem Geist erschaffen können. Bruce Lipton ist Zellforscher und verbindet Spiritualität mit Wissenschaft. Bruce Lipton hat die entscheidende Technik entwickelt, die dir dabei hilft, deine Gedanken so umzuprogrammieren, dass sie sich positiv auf deine Zellen auswirken. Mit diesem Wissen ist es möglich zu erschaffen, was auch immer du möchtest: Gesundheit, Kraft, Energie, Schönheit, Lebensfreude, Leidenschaft …(Ich könnte ewig so weiter machen)

Warum ist positiv denken eigentlich der falsche Ansatz und nicht ausreichend?
Nur 5% ist bewusstes Denken. 95% sind unbewusst. Wenn dich das Unterbewußtsein durch negative limitierende Glaubenssätze und Grundeinstellungen boykottiert, bringt das ganze positive Glauben gar nichts. Deshalb: denke nicht positiv, sei positiv!

Schöne Zitate:

  • Glaube nicht alles, was du denkst.
  • Denken ist gut, hilft dir aber nichts.

Gefühle

Erlaube deinen Emotionen da zu sein

Jede Situation in unserem Leben ruft Emotionen hervor. Wir denken und fühlen immer. Diese beiden Energien Gedanke und Emotion erschaffen unser Lebensbild, unsere Lebenswirklichkeit.

Unsere Gedanken erzeugen in uns eine sehr machtvolle Energie, die sogenannten Emotionen, die von den meisten als Gefühle bezeichnet werden.

Bsp: Wenn der Mensch denkt „Ich bin allein auf der Welt“, dann erzeugt das die Emotion Angst.

In den meisten Menschen denkt es Gedanken wie „Ich hätte besser sein müssen, Ich sollte eigentlich schon weiter sein, ich bin nicht diszipliniert genug …“. All diese Gedanken führen logischerweise zu einem Grundlebensgefühl. das von Unzulänglichkeit, Minderwertigkeit, Kleinheit, Scham und Schuld geprägt ist, kurzum zum Bewusstsein eines Versagers. Leider strahlen wir diese Gedanken auch ständig in unsere Aussenwelt aus, auch wenn wir sie nicht aussprechen.

Deshalb ist es so wichtig, was wir über uns selbst denken und wie wir uns fühlen.

Zum Beispiel erzeugt der Gedanke „Das habe ich gut gemacht“ ein Gefühl der Zufriedenheit und ein gutes Selbstwertgefühl. Und so erzeugen alle Gedanken ein bestimmtes Gefühl, entweder ein angenehmes oder ein unangenehmes, ein neutrales Gefühl gibt es nicht!

Emotionen sind Signale. Emotionen wollen uns immer etwas sagen. Wenn wir sie genauer betrachten, können wir lernen unseren Zustand zu verbessern. Dein Herz ist das Sprachrohr deiner Seele. Die Sprache deiner Seele sind die Emotionen, die du fühlst. Es sendet dir gute Emotionen, wenn du etwas tust, dass deiner Seelenaufgabe entspricht. Und es sendet dir schlechte Gefühle, wenn du etwas tust, dass deiner Seelenaufgabe widerspricht.

Die Gefühlsmuster und Empfindungen sind von Mensch zu Mensch sehr unterschiedlich ausgeprägt. Allerdings gibt es so etwas wie eine emotionale Grundausstattung. Gefühle wie Ärger, Angst, Trauer, Freude, Ekel, Überraschung, Verachtung, Scham, Schuld, Verlegenheit und Scheu sind uns angeboren. Positive Emotionen sind Optimismus, Dankbarkeit, Wertschätzung. Eine Auflistung verschiedener Emotionen findest du in einer sogenannten Emotionscode-Tabelle (siehe Google).

Da wir uns nicht gerne mit negativen Gefühlen auseinandersetzen, haben wir unter dem Strich nicht gelernt, mit Gefühlen umzugehen. Wir verdrängen Gefühle und lenken uns ab. Wir nehmen uns nicht die Zeit, Gefühle bewusst wahrzunehmen.

Seit unserer Kindheit haben wir eine Vielzahl von Emotionen. Kaum jemand von uns wurde jedoch als Kind mit diesen Emotionen geliebt und angenommen. Also haben wir gelernt, sie zu verstecken und sie zu hassen. Oder liebst du deine Wut und deine Angst?

Diese emotionale Energie steckt jedoch in uns und belastet uns. Sie macht uns schwer, eng, verspannt, unfrei und verhindert, dass wir die Geschenke des Lebens annehmen können.

Daher ist es so sinnvoll, sich liebevoll und klug um seine Emotionen zu kümmern.

Die Grundemotion, die allen unangenehmen Gefühlen zu Grunde liegt, ist die Angst. Es ist eine scheinbare Macht, weil sie nicht wirklich existiert. Angst tritt dort auf, wo die Liebe nicht erkannt wird. Liebe und Angst stehen sich polar gegenüber. Die Liebe ist wirklich, die Angst ist unwirklich.

Wage es, dein Herz wieder zu öffnen für die Ängste und versuche sie bejahend zu fühlen und lieben zu lernen. Wenn wir unsere Ängste chronisch unterdrücken, wird aus Angst Panik.

Wer sich um seine Ängste nicht liebevoll kümmert, um den kümmern sich die Ängste. Was wir ablehnen, dass ermächtigen wir, und das wächst und bekommt Macht über uns. Schau dir daher genau an, wovor du schon lange davon läufst.

Ganz gleich, welche Gefühle in uns auftauchen (ob Angst, Zorn oder Minderwertigkeitsgefühle), jeder hat seine ganz eigene Art, sich davon abzulenken: Fernsehen, den Kühlschrank plündern, Alkohol oder Süßes, telefonieren, Joggen, Sex, shoppen. All das wird als Ablenkungsmanöver und Verdrängungsstrategie gegen ungeliebte Emotionen eingesetzt.

Wir haben gelernt Emotionen (Trauer, Wut, Angst, Ohnmacht, Scham, Schuld, Selbstunliebe, Selbsthass...) zu unterdrücken. Sie waren nicht erwünscht. In unserem Leben sind Emotionen nicht gefragt. Da ist Leistung gefragt. Wenn Emotionen hochkommen, fliehen wir. Wir gehen zum Kühlschrank, rufen eine Freundin an, kiffen, ... aber wir können vor den Emotionen nicht abhauen.

Bei psychosomatischen Beschwerden sind häufig Emotionen die Ursache.

Deine verdrängten Emotionen spiegeln sich dann im außen (in Beruf, im Freundeskreis, in der Beziehung). Das begegnet dir immer wieder. Es ist dein „System“: So wie du der Welt begegnest, so begegnet dir die Welt.

Lass deine Emotionen zu.

Erkenne die Emotionen an. Versuche sie zu fühlen. Sie sind ok. Erlaube deinen Emotionen da zu sein. Du kannst sie eh nicht unterdrücken.

Stell dich mit Liebe deinen Emotionen. Schließe die Augen, atme tief ein und fühle. Alles was da ist, darf jetzt da sein. Öffne dein Herz. Eine Coaching-Sitzung kann dir hier gut helfen.

Erforsche auch deine Emotionen die unter oder vor einer deutlichen Emotion sich verbergen. Hinter Wut steckt oft Kränkung. Kränkung ist eigentlich das erste Gefühl und dann kommt die Wut.

Beginnende Emotionen können gut reguliert werden durch Wahrnehmen und bejahend Fühlen.

Massive Emotion (Angst, Panik) können in dem Moment nur durch Ablenkung begegnet werden: krasse Rechenübungen, Sport, …

Fühl dich durch dein Leben durch. Erlebe die höchsten Glücksgefühle.

Denn diese wirst du verspüren, wenn du deiner Seelenaufgabe nach gehst. Dein Herz führt dich zur Seelenaufgabe. Das Herz ist unser Kompass.

Tagebuch

Führe eine Tagebuch über deine Gedanken und Emotionen. Meditationen eignen sich gut, um deine Gefühle und Gedanken wahrzunehmen.

Emotionales Management gegenüber deinen Mitmenschen

Bagatellisiere nicht die Gefühle des anderen, sondern sprich sie an. Beispiel für falsche Reaktion: „Das ist doch nicht so schlimm“. Richtig: „Gell, du hast jetzt Angst. Das ärgert dich, gell? Was sollen wir jetzt machen? Hast du eine Idee?“

Inneres Kind

Mentale Landkarte, tief eingeprägtes Muster, Matrix oder Mindset

Das innere Kind ist eine Metapher für Prägungen in unserem Gehirn. Synonyme sind mentale Landkarte, tief eingeprägtes Muster, Matrix oder Mindset.

Über die Jahre hinweg sammelt jeder Mensch verschiedene Erfahrungen, die sein Selbstbild und sein Bild von der Umwelt prägen. Das Kind erlebt die Welt und will sich einen Reim daraus machen, um die Welt zu verstehen. In den ersten Lebensjahren prägen sich die Gedanken besonders tief ins Gehirnen. Wir lernen unsere Gefühle und unser Denken erst in der Zeit des Aufwachsens. Glaubenssätze sind also eine Essenz deiner bisherigen Lebenserfahrungen. Mit diesem Gehirn werden wir dann groß und mit diesem Selbstwertgefühl und diesen Glaubenssätze sehen wir dann die Welt wie durch eine besondere Brille. Jedes Ereignis im aktuellen Leben wird mit dieser Erinnerung verglichen. Es wird ein altes Programm getriggert und es erfolgt dann sofort eine Reaktion in Form eines bestimmten Verhaltens mit z.B. Trotz oder Wut. Diese Reaktion findet in der Kinderwelt-Realität statt mit Projektion auf eine alte Situation oder Person.

Wenn du mit einem Aspekt deines Lebens unglücklich bist und dir eine Veränderung wünschst, solltest du zuallererst deine Glaubenssätze prüfen. Das Reflektieren und die Erkenntnis sind der Beginn einer jeden gewollten Veränderung. Veränderung geht nur über das Kennenlernen des eigenen Schattenkindes, sonst laufen immer wieder unbewußt unsere Muster ab, die alles kaputt machen. Wir bleiben sonst in unserer alten Prägung gefangen. Wenn du deine Glaubenssätze kennst, hast du die Chance, dich in alten Mustern zu ertappen und vom alten Ich ins neue Ich umzuschalten.

Im Gegensatz zum inneren Kind steht der innere Erwachsene. Dieser steht für unser rationales Denken.

Innerer Frieden

Schließe Frieden mit deiner Vergangenheit und deiner Familie

Egal, wie du selbst bisher über dein Leben denkst, du hast es all die Jahre so gut gemacht, wie du es konntest. Auch wenn dein Verstand vielleicht etwas anderes denkt. Ich behaupte, du hast die beste Lebensleistung vollbracht, die machbar war. Du hast dein Bestes gegeben, und das wartet auf deinen Segen, auf deine Anerkennung. Segne deine Vergangenheit. Schliesse Frieden mit allem. Dieser Segen, dieser Frieden ist Humus, aus dem Wohlstand, Erfolg und ein glückliches Leben hervorgehen. Alle noch so doofen Ereignisse in deinem Leben gehörten zu deinem Weg, sie hatten einen Sinn. Ohne deine Vergangenheit wärst du nicht der Mensch, der du heute bist. All das hat dich reifen lassen. Segne deine Vergangenheit. Das bedeutet, erkenne, dass die gemachten Erfahrungen absolut sinnvoll waren und dir auf dem Weg zur Selbsterkenntnis, zur Heilung alter Muster und zu wirklichem Erfolg dienen. Etwas zu segnen bedeutet, aus tiefstem Herzen JA zu sagen.

Das vielleicht wichtigste Kapitel deiner Vergangenheit sind deine Kindheit und Jugend mit allen Erfahrungen, die du mit deinen Eltern gemacht hast. Wer im Unfrieden mit seinen Eltern durchs Leben geht, dem fehlt etwas Grundlegendes für ein erfülltes Leben.

Ziel und Vision

Ziele kommen aus dem Kopf - Was ist dein Bedürfnis?
Visionen kommen aus dem Herzen - Wer willst du wirklich sein?

Ziele sind wichtig. Denn sie setzen unsere Handlung in Gang. Klar definierte Ziele lenken deine Energie und geben dir eine Orientierung. Sie helfen dir aber auch dabei, deine eigenen Träume und Werte zu verwirklichen. Traue dich und mache dir absurd große Ziele! Übrigens: 70% der Reichen haben sich mindestens ein großes Ziel im Jahr gesetzt, bei Ärmeren waren es nur 3%.

Unser Verstand will Ziele. Ziele sind immer Ego-dominiert. Hierdurch soll unser Überleben gesichert werden. Die Frage ist nur, bin ich Sklave meines Egos oder lieber Herrscher im eigenen Haus?

Ziele sollten nicht völlig verkrampft erkämpft werden, nach dem Motto: Koste es, was es wolle. Und die Freude sollte nicht erst am Ende einer Tätigkeit, am Ziel auf uns warten - wie eine Belohnung. Sie sollte auf dem Weg liegen! Wahre Freude entsteht ungeplant, sie kommt überraschend und unerwartet und entzieht sich der Kontrolle unseres Verstandes.

Suche dir große Ziele, aber wisse, es sind dann häufig die kleinen Dinge in unserem Alltag, die uns, nein, nicht glücklich machen, sondern uns zeigen, dass wir glücklich sind!!

Wenn du ein Ziel hast, frage dich, würdest du das Ziel immer noch wollen und verfolgen wenn du keinem davon berichten dürftest. Ist es also ein Ziel, was wirklich du willst oder willst es nur, um andere zu beeindrucken.

Unterschied zwischen Ziel und Vision

Ein Ziel ist erreichbar, es ist messbar und es verliert die Faszination, wenn du es erreicht hast. Ein Ziel kommt oft aus dem Kopf, also dem Verstand. Ein Ziel ist oft von den Eltern oder der Gesellschaft übernommen worden und ein Ziel enthält ein darunterliegendes unerfülltes Bedürfnis.

Eine Vision ist verbunden mit Attributen, Werten und Eigenschaften. Sie ist ein Wegweiser und Begleiter. Eine Vision behält ihre Faszination (eine Vision kann auch noch in 10 Jahren relevant sein). Sie kommt aus dem Herzen und führt dich zu deiner Selbstverwirklichung.

Zwei der größten Unterschiede zwischen einem Ziel und einer Vision bestehen darin, dass ein Ziel messbar ist und aus dem Kopf kommt. Eine Vision kommt aus dem Herzen und ist nicht klar auf einen Zeitpunkt festzulegen. Visionen können uns mehrere Jahre lang begleiten. Hinter jedem Ziel, das wir uns setzen, steckt ein tiefes Bedürfnis. Dagegen prägen deine inneren Werte und Eigenschaften deine Vision. Werte haben mit deinem Herzen und der Frage zu tun, wer du sein willst und auch, wofür du stehen willst. Traust du deinem Verstand oder deinem Herzen? Dein Herz weiß, wohin die Reise geht. Möglicherweise musst du dir gar keine Ziele setzen, wenn du in deiner Mitte bist und auf dein Herz hörst? Ein dankbarer Mensch zieht die Geschenke des Lebens an.

Entwickle eine Vision für dein Leben. Frage dich immer wieder: Was will ich eigentlich? Wo will ich hin (materiell aber auch emotional)? Entwickle für jeden der Lebensbereiche eine eigene Vision.

Um deiner Vision näher zu kommen, darfst du dich fragen, was du dir im tiefsten Inneren wünschst. Überlege dir ein Ziel, das du erreichen willst, und frage dich, was dir das Ziel wirklich geben soll. Meist ist das stärkste Bedürfnis hinter einem Ziel letztendlich Zufriedenheit, Sicherheit oder Glück. Du darfst in dich hineinfühlen, wie es wäre, wenn dein größter Wunsch bereits in deinem Leben wäre. Und dann darfst du überlegen, wie du das darunter liegende Bedürfnis schon jetzt in dein Leben holen kannst.

Wichtiger als Ziele ist es, seine Bestimmung zu wissen!! Wie will ich mein Leben leben?

Verlasse dich hierbei auf deinen innen Wegweiser, deinen eingebauten Kompass: Höre auf dein Herz. Folge deinem Herzen. Sei du. Spiele deine Rolle. Jede andere Rolle wirst du eh schlecht spielen. Entscheide dich für deine „Herzenswünsche“. Verlasse den Verstand. Das ist Spiritualität.

Die Weisen sagen: der längste und schwierigste Weg, den du während deines ganzen Leben gehen wirst, ist sage und schreibe nur dreißig Zentimeter lang: Es ist der Weg aus deinem Kopf in dein Herz hinein. Denn: Wenn du im Herzen angekommen bist, erkennst du den Schatz, der du selbst bist! Hier ist nicht die Rede von unserem lebenswichtigen Organ. Es existiert noch ein anderes Herz in dir. Das spirituelle Herz, das Herz-Zentrum in der Mitte deiner Brust. Dort, wo das spirituelle Herz liegt, trifft die äußere Welt, also die Welt des Körpers, auf die innere Welt, die Welt der Seele. Und genau diesen Raum, in dem das spirituelle Herz liegt, gilt es zu entdecken, denn dafür ist er da.

Bedürfnisse

In Wirklichkeit möchte jeder einfach nur glücklich sein

Wir alle haben Bedürfnisse. Die Erfüllung dieser Bedürfnisse ist auch eine wichtige Quelle und Grundlage für unser Glück.

Maslow erstellte eine sogenannte Bedürfnishierachie. Nach dieser Theorie müssen wir zunächst die wichtigsten, grundlegenden Bedürfnisse stillen, die unser Überleben sichern: atmen, trinken, essen, schlafen. Erst dann folgen Sicherheit und soziale Bedürfnisse. An der Spitze der Pyramide steht schließlich die Selbstverwirklichung: Sie hat zum Ziel, das eigene Wesen völlig zur Entfaltung zu bringen und die individuell gegebenen Möglichkeiten und Talente möglichst umfassend auszuschöpfen.

Maslow gliederte die Bedürfnisse in 5 bzw. 6 Stufen. Wenn wir eine Stufe befriedigt haben, nimmt deren motivierende Kraft ab und wir werden eine innere Unruhe und Unzufriedenheit fühlen und wir wollen die nächste Stufe erklimmen.

Existenz- oder Grundbedürfnisse (Stufe 1-3)

1) Auf der untersten Stufe stehen die physiologischen Triebe, die für das Überleben unerlässlich sind.

2) Gleich darauf folgt das Bedürfnis nach Sicherheit (Wohnung, Gesundheit, Ordnung)

3) Und schließlich kommen soziale Bedürfnisse (Freundeskreis, Partnerschaft, Liebe)

Individual- oder Ich-Bedürfnisse (Stufe 4-6)

4) Selbstbild (innerer Bereich: Selbstachtung, Selbstvertrauen, mentale und körperliche Stärke, Unabhängigkeit und Freiheit) und Anerkennung (äußerer Bereich: Ansehen, Prestige, Wertschätzung, Wichtigkeit)

5) Selbstverwirklichung. Der Mensch wünscht sich, sein Potenzial voll auszuschöpfen. Er strebt danach, das zu werden, was ihm aufgrund seiner Anlagen potenziell überhaupt möglich ist. Er möchte seine eigenen Ziele, Sehnsüchte und Wünsche verwirklichen.

6) Transzendenz. Dahinter steht für Maslow die Suche nach Gott, nach einer das individuelle Selbst überschreitende Dimension oder nach etwas, das ausserhalb des beobachtbaren Systems liegt.

Die Bedürfnisse der Stufen 1 bis 4 beschreibt Maslow als Defizit- oder Mangelbedürfnisse. Das bedeutet: Nur wenn wir einen Mangel haben, spüren wir das Bedürfnis, diesen zu beheben, und das motiviert uns zum Handeln. So kann Zufriedenheit entstehen. Erst wenn der Mangel behoben ist, treten die Wachstumsbedürfnisse in den Vordergrund. Zu den Wachstumsbedürfnisse zählen die Selbstverwirklichung und die Transzendenz. Wenn diese erfüllt werden, dann führen sie zu einem über Zufriedenheit hinausgehenden Glück, zu Gelassenheit, innerem Reichtum und verstärkter Individualität. Allerdings können diese Wachstumsbedürfnisse nie wirklich befriedigt werden.

In der Psychologie unterscheidet man vier Grundbedürfnisse:

  1. Bindung: Abhängigkeit, versorgt werden, „beieinandersein“. Anerkennung ist die Währung für das Bedürfnis „Bindung“.
  2. Autonomie: Kontrolle, Selbständigkeit, Raum lassen, „auch mal sein eigenes Ding machen“.
    Die Bedürfnisse Bindung und Autonomie stehen in Konkurrenz. Jeder Mensch hat beide Seiten in sich. Mit dem roten Faden Anerkennung (Bindung) kann man schon fast jedes psychologisches Problem erklären. Der Mensch hat ein Grundbedürfnis nach Bindung (Familie, Beziehung, Freunde). Wenn hier keine Anerkennung stattfindet oder das Gefühl da ist, dass keine Anerkennung da ist, haben wir ein Problem. Wir wollen auch selbständig und autonom sein. Wir wollen unser eigenes Ding machen. Das ist mit Abgrenzung verbunden. Und diese beiden Bedürfnisse gehen nicht unter einen Hut. Bei einem von beiden kommt es zu Defiziten. Versuche zwischen Bindung und Selbständigkeit in Balance zu sein. Mit diesen beiden Punkten kann man fast 100% der Probleme erklären!
    Der Hunger nach Aufmerksamkeit und Wertschätzung ist eines der wichtigsten Motive für Menschen – sie wollen die Energie erhalten, die sie von ihren Eltern nicht bekommen haben. Daher sind Anpassung und Fleiß die Strategien, die sich viele Menschen als Kinder zulegen. Und diese Strategien zeigen sich auch in den Erwachsenen noch.
  3. Selbstwert und Selbstverwirklichung. Die Programmiersprache unseres Selbstwerts sind unsere Glaubenssätze.
  4. Wir wollen alle möglichst gute Gefühle (Freude, Stolz, Inspiration) bekommen und unschöne Gefühle (Trauer, Scham, Angst) vermeiden. Das höchste Bedürfnis ist Liebe und Energie.

Wie finde ich heraus, was meine wirklichen Bedürfnisse sind? Was will ich wirklich?

Es gibt zwei Sorten Menschen: Die einen, die scheinbar immer genau wissen, was sie wollen ...

  • Ich will unabhängig sein & mich beruflich selbstständig machen
  • Ich will Familie und Kinder
  • Ich will kreativ sein
  • Ich will mehr Freizeit
  • Ich will eine Beförderung und finanzielle Sicherheit

... und die anderen, die nicht wissen, was sie eigentlich wollen. Doch die beiden Gruppen sind gar nicht so unterschiedlich, wie es auf den ersten Blick scheint. Denn auch die, die scheinbar wissen, was sie möchten, sind sich meist nicht bewusst darüber, warum sie das möchten, was sie möchten. In Wirklichkeit möchte jeder einfach nur glücklich sein.

Wünsche

Entdecke deine innersten Wünsche. Manifestiere deine Wünsche.

Desire is the starting point of all achievement, not a hope, not a wish, but a keen pulsating

desire, which transcends everything. Frei ins Deutsche übersetzt: Die Sehnsucht ist der Anfangspunkt jeder Erfüllung, nicht eine Hoffnung, nicht ein Wunsch, sondern ein starkes pulsierendes Verlangen (Sehnsucht), welches alles transzendiert.

Erforsche intensiv all deine Wünsche. Mache dein Wünsche-Tagebuch. Schreibe täglich alle Wünsche auf, die dir in den Sinn kommen. Schreibe spontan und egal, ob dir die Wünsche realistisch vorkommen oder nicht. Öffne dich dabei für dein Herz und frag es, was es zum Singen bringt. Bitte dein Herz, dir zu sagen, was du dir wünschst. Beginn jeden Tag eine neue Liste auf einem neuen Blatt und mach das 20 Tage lang.

Dieses tägliche nach innen gehen ist bereits ein Akt der Liebe zu dir selbst und tut dir gut. Auf diese Weise erfährst du, was sich in dir an Wünschen, Träumen, Sehnsüchten, Visionen und Impulsen befindet.

Stelle dir jeden Wunsch noch einmal vor. Schließe die Augen. Wie fühlt sich dieser Wunsch an?

Und spür in dich hinein und versuch herauszufinden, ob die Punkte mit deinem Herzen zu tun haben oder aus dem Kopf kommen. Dann streichst du alle Wünsche, die aus dem Kopf kommen. Das Rationale, das nicht mit deinem Wesen zu tun hat – weg damit.

Markiere die Wünsche mit Sternchen, je nach der Intensität der Reaktion. Konzentriere dich dann auf die Sterne-Wünsche.

Mache für deine Wünsche eine kraftvolle neue Formulierung. Anstelle zu sagen: ich wünsche mir…, Ich will…? schreibst du stattdessen: ich entscheide mich für… Ich bedanke mich für… Oder du sagst: „Ich freue mich jetzt schon auf das Haus am Meer“ – oder was immer du dir wünschst. Sich im Voraus für etwas zu bedanken, zeugt von Vertrauen in das Leben. Auf diese Weise schaffst du dir eine Liste mit kraftvoll formulierten Wünschen, mit so genannten Herzenswünschen. Nimm dir für die einzelnen Wünsche mindestens 20 Minuten jeweils Zeit. Schließe die Augen und stelle dir den erfüllten Wunsch vor. Fühle dich in ihn hinein. Bei dieser Übung kannst du deinen Wunsch im unsichtbaren Bereich bereits erschaffen. Lebe also im Inneren deinen erfüllten Wunsch und spüre zugleich, ob es tatsächlich genau das ist, was dich glücklich machen wird. Wenn du spürst, dass der Wunsch nicht wirklich dir am Herzen liegt, lass ihn wieder fallen. Das Leben ist zu schade und zu kurz, als dass wir uns mit Dingen beschäftigen, die wir nicht wirklich wollen. Konzentriere dich auf das Wesentliche, auf das was dein Herz zum Singen oder zum Jubeln bringt. Führe ein Wunschbuch. Nimm dir in diesem Buch für jeden Wunsch eine ganze Seite. Egal ob der Wunsch klein oder groß ist. Du kannst deine Wünsche nach verschiedenen Kategorien einteilen oder sie den 6 Lebensbereich zuordnen. Als ersten Wunsch kannst du folgenden verwenden: Ich entscheide mich für Klarheit darüber, was mein Herz will.

Neidtagebuch

Finde heraus, was du willst. Dazu ist es auch mal ganz gut auf seinen Neidgefühle zu achten. Wenn du nämlich neidisch bist, dann willst du das auch. Führe ruhig ein Buch über deine Neidgefühle. Dann werden deine wahren Wünsche und Sehnsüchte vielleicht klarer. Und dann kannst du deine Ziele besser festlegen. Lass also Neid zu. Höre, was du willst. Und prüfe: Sind es wirklich deine Herzenswünsche?

Werte

Werte sind positive Eigenschaften, die ich anstrebe oder bereits zeige

Werte spielen in unserem Leben eine große Rolle. Wir behandeln jeder für uns selbst die Frage, was ist mir in meinem Leben eigentlich WERTvoll? Im Allgemeinen werden Werte so verstanden, dass es bewertende Gedanken zu der eigenen Lebensvorstellung sind, wie zum Beispiel zu der eigenen Person, zu Freunden oder zur Gesellschaft. Werte sind dir nicht angeboren, sondern im Laufe deines Lebens kannst du durch dein soziales Umfeld, wie der eigene Partner, die Partnerin, der Schule, dem Verein, dem Beruf etc. Werte erwerben. Das passiert auch sehr oft unbewusst, wie zum Beispiel durch Nachahmung von anderen Personen. Wichtig für dich ist, dass die Definition der eigenen Werte für jede Person anders ist und jeder für sich selbst entscheidet, welche Werte wichtig und welche unwichtig in seinem Leben sind. Nimm dir wirklich Zeit deine eigenen Werte zu definieren. 

Warum sind persönliche Werte wichtig?

Mit deinen persönlichen Werten definierst du, WIE du handeln willst, WIE du deine Ziele erreichen möchtest, WIE du mit deinen Mitmenschen umgehen willst. Du legst Regeln für dein Verhalten fest, denn unsere Absichten und Ziele sollten nicht zu Wesenszügen oder Verhaltensweisen führen, die wir selbst verurteilen. Wer als integre und selbstbewusste Persönlichkeit wahrgenommen werden möchte, der sollte seine Werte immer wieder reflektieren und auf den Prüfstand stellen.

Die Vorteile von persönlichen Werten sind:

  • Ich kann besser entscheiden, denn ich habe einen Maßstab. Entspricht etwas meinen Werten?
  • Ich kann leichter Ja und Nein sagen. 
  • Ich werde als verlässlich wahrgenommen, denn ich handle durchgängig.
  • Ich trete selbstbewusster auf, weil ich zu Themen eine klare Meinung habe.
  • Ich kann leichter entscheiden, welche Menschen zu mir passen.   

Also: Wenn du deine Werte kennst, kannst du besser Entscheidungen treffen und wirst selbstbewusster.

Wähle deine Werte aus

Bitte wähle im ersten Schritt deine persönlichen Werte. Was ist dir wichtig beim Umgang mit anderen? Was wünscht du dir von anderen Personen in ihrem Verhalten? Frage dich, wie du von anderen gerne behandelt werden möchtest.

Als Werte kannst du Substantive oder Adjektive wählen. Werte können zum Beispiel sein: Familie, Abenteuer, Bescheidenheit, Disziplin, Ehrlichkeit, Erfolg, Freiheit, Kontrolle, Liebe, Freundschaft, Mut, Offenheit, Respekt, Ruhe, Sicherheit, Spaß, Treue, Vernunft, Wissen, Zugehörigkeit…

Hier eine Liste von möglichen Werten: https://www.blueprints.de/selbsterkenntnis/persoenliche-werte.html

Bitte beschränke dich auf die wichtigsten 10 - 15 Werte. Zur Erinnerung: Werte sind positive Eigenschaften, die ich anstrebe oder bereits zeige.

Bilde nun aus den 10 - 15 Werten Gruppen und benenne diese mit einem Haupt-Wert. Mehr als drei Haupt-Werte sind wenig praktikabel. Deswegen empfiehlt es sich, mit drei "Hauptwerten" zu arbeiten.

Lebe deine Werte

Nun hast du deine drei Haupt-Werte definiert. Nun kannst du dein eigenes Tun und Lassen daran ausrichten. Du kannst schneller und klarer entscheiden, weil dir deine Werte bewusst sind. Du kannst überlegen, welche Menschen in deinem Umfeld deine Werte teilen und welche nicht. Du wirst selbstbewusster, bezogen auf dein Verhalten.  

Beispiele für erstrebenswerte Werte und Eigenschaften

Authentizität

Sei die beste Version deiner selbst, nicht von jemandem anderen. Wir werden alle als Original geboren, doch werden im Lauf des Lebens häufig zu Kopien. Authentizität bedeutet, sich gemäß seinem wahren Selbst - also seinen Werten, Gedanken, Emotionen, Überzeugungen und Bedürfnissen - auszudrücken und natürlich auch danach zu handeln. Letztendlich bedeutet das, seinen eigenen Weg zu gehen und sich unabhängig von den Meinungen anderer zu machen. Man trifft dann seine Entscheidungen aus eigenen Motiven und nicht, um anderen zu gefallen. Authentizität erfordert Bewusstsein, Ehrlichkeit, Konsequenz und Aufrichtigkeit. Authentizität ist ein zentraler Punkt bei unserer Suche nach dem Sinn des Lebens. „Du selbst zu sein, in einer Welt, die dich ständig anders haben will, ist die größte Errungenschaft.

Respekt und Achtsamkeit

Versuche beim Umgang mit anderen Menschen mal folgendes: Bemerke sie, sieh sie an, habe Verständnis, sei ihnen dankbar. Respekt und Achtsamkeit helfen unglaublich.

Klarheit

Alles, was du gerne im Außen hättest, entsteht zunächst in deinem Geist, im Unsichtbaren. Das haben die meisten Menschen bisher nicht begriffen. Sie alle tun und machen den ganzen Tag und denken: Wenn ich mich anstrenge und viel tue, dann kommt dabei schon etwas heraus. Und so sind wir fast alle den ganzen Tag fleißig und mit irgendetwas beschäftigt, aber kommen doch auf keinen grünen Zweig. Wenn du wirklich Neues in deinem Leben schaffen willst, dann reserviere dir in Zukunft regelmäßig Zeit für dich und die Pflege deines geistigen Wohlbefindens. Finde heraus, mit welchem Bewusstsein du täglich durch deine Welt gehst. Was geht in dir vor? Wes Geistes Kind bist du? Mit Geist sind hier vor allem deine Gedanken und Gefühle gemeint. Nimm dir täglich Zeit für dich, um mit dir allein zu sein. Wenn du nicht nach Innen gehst, gehst du leer aus! Diese Beschäftigung mit dir selbst kann sehr unterschiedlich aussehen. Meditation ist eine Möglichkeit. Manchmal benötigen wir hierfür aber auch schockierende Ereignisse, die uns aus dem Trott des Lebens herausreissen, z.B. ein schwerer Unfall oder eine Krankheit. Wenn du noch keinen Unfall oder eine schwere Krankheit hattest, nimm dir ab jetzt Zeit für dich selbst. Kümmere dich endlich um das Wesentliche, um dich selbst. Mit sich allein in Ruhe Zeit zu verbringen ist die Grundlage für Klarheit im Geist, die wir benötigen, um zu bewußten, kraftvollen und liebevollen Schöpfern unseres Lebens zu werden. Wenn du den Reichtum des Lebens - ob in spiritueller oder materieller Form - geniessen willst, mußt du empfangsbereit sein. Wir erlauben uns jedoch nicht, zu entspannen und nichts zu tun. Wir benötigen dringend diese Phasen des Nichts-Tuns: Pausen, in denen du faul herum liegst, im Sessel sitzt oder an der frischen Luft bist. Das ist Balsam für Körper, Geist und Seele, das heißt für unser gesamtes Energiesystem.

Charisma

Ein charismatischer Mensch sticht durch Präsenz heraus. Präsenz bedeutet, jeden Moment bewusst wahrzunehmen, anderen Personen volle Aufmerksamkeit zu schenken und konzentriert zuzuhören. Dieses Verhalten generiert Vertrauen und Loyalität. Wenn du es schaffst, die wandernden Gedanken still zu halten und volle Präsenz zu zeigen, kannst du dich von der Masse abheben und Menschen werden in deiner Nähe das Gefühl bekommen, etwas Besonderes zu sein. Vollständig im Moment präsent zu sein, macht dich so charismatisch, dass du jemanden in nur fünf Minuten für dich gewinnen kannst. Wir umgeben uns gern mit Menschen, die Macht und Güte gleichzeitig ausstrahlen. Macht allein beeindruckt uns vielleicht, wirkt aber ohne Wärme arrogant und spröde. Andersherum sammelt ein gutmütiger Mensch zwar Sympathiepunkte, aber ohne Macht macht er eher einen unterwürfigen als einen charismatischen Eindruck.

Mitgefühl, Dankbarkeit und Liebe

Die Werte Mitgefühl, Dankbarkeit und Liebe sind wichtig für die Herzöffnung. Dadurch ziehst du alles in dein Leben, was du willst.

Dankbarkeit

Mach dir bitte klar, was das Leben dir jeden Tag von morgen bis abends alles schenkt (z.B. ein warmes Bett, ein Dach über dem Kopf, dein Körper, der ein wahres Wunderwerk ist, Kontakt mit anderen Menschen, …) Öffne deine Augen für die Fülle und den Überfluss, die dich umgeben. Fange an die Geschenke des Lebens täglich zu würdigen, sie mit Würde und Achtsamkeit und Dankbarkeit zu empfangen. Es gibt keinen Moment am Tag, an dem du kein Geschenk empfängst! Du atmest, du trinkst ein Glas Wasser, du empfängst Leben! Das Leben selbst ist das größte Geschenk!

Leider sehen wir die Geschenke oft nicht. Wir konzentrieren uns in unserem Denken auf etwas ganz anderes, zum Beispiel auf das, was wir gerade nicht haben, was uns unserer Meinung nach fehlt.

Wer stattdessen mit Dankbarkeit durch die Welt geht, der strahlt dies aus. Konzentriere dich bewußt auf alles, was jetzt vor deiner Nase liegt, und auf die Möglichkeiten, die sich dir jetzt bieten. Sag dir innerlich: Danke, danke, danke. Wer auf diese Weise dankend durchs Leben geht, der kann nicht anders, als wie ein Magnet weitere und immer größere Geschenke anzuziehen. Wer auf diese Weise reich in seinem Inneren ist, der muss ein glückliches Leben führen, der kann nicht anders als im Aussen das Spiegelbild seines inneren Reichtums zu erschaffen. Also erst innen, dann außen!  Erst sein, dann haben: sprich erst glücklich sein, dann Reichtum haben. Nicht andersherum: erst den Porsche haben und dann glücklich sein.

Tu es!

Stillstand ist der Tod. Leben ist Veränderung. Hör auf zu heulen!
Wer etwas tun will, findet immer einen Weg. Wer nichts tun will, immer einen Ausweg. Bist du Unternehmer oder Unterlasser? Bist du ein Adler oder eine Taube? Verstecke dich nicht hinter Ausreden. Denk immer daran, dass du für dein Verhalten verantwortlich bist. Wirklich zu handeln bedeutet auch, Unentschlossenheit zu überwinden. Gehe auch unangenehmen Dingen nicht aus dem Weg.

Handle so, dass du stolz darauf sein kannst.

Egal, was du tust, du tust immer etwas. Du kannst gar nicht nichts tun, selbst wenn du dich zurückziehst und dein Leben vorbeiziehen lässt. Und wenn du sowieso immer etwas tust, warum nicht gleich so handeln, dass du stolz darauf sein kannst? Handle absichtslos und bedingungslos. Bei deinen Entscheidungen leiten kann dich nur dein Herz. Trotzdem hören die meisten von uns eher auf ihre Ängste und Sorgen als auf ihr Herz und ihre Träume. Wieso? Weil sie sich nicht trauen!

Vergiss Perfektion.

Die Werbung zeigt uns immer wieder Frauen, die gleichzeitig beruflich erfolgreich, liebevolle Mütter, attraktive Partnerinnen und gute Hausfrauen sind. Doch das ist nicht nur unrealistisch, sondern erzeugt außerdem unnötigen Druck. Je eher du das Scheitern als unvermeidbaren Teil des Lebens begreifst, desto gelassener kannst du damit umgehen und deine Fähigkeiten frei entfalten. Um souverän aufzutreten, musst du dich von der oft lähmenden Angst vor Fehlern befreien. Einfach machen. Und einen Tipp für alle Perfektionisten. Lieber stolpernd starten, als perfekt stehen bleiben. Dem Gehenden schiebt sich der Weg unter die Füße.

Gestehe dir Fehler ein

Du solltest allerdings berechtigte Kritik annehmen und das eigene Verhalten reflektieren. Ein einsichtiges Eingeständnis der eigenen Fehler ist wesentlich reifer und souveräner als die Ausflucht in Ausreden oder gnatzige Gegenschüsse. Und manchmal ist der beste Umgang mit Kritik Humor. Lache einfach einmal über deine eigenen Fehler, denn Humor ist der erste Schritt zur Schlagfertigkeit.

Erkenne deine Fehler

Bei anderen Personen fallen einem Fehler oder unschönes Verhalten sofort auf. Bei sich selbst leider nicht. Nutze daher alles, was dich aus der Mitte bringt, als ein Hinweisschild auf deinen eigenen blinden Fleck. Die Welt ist mein Spiegel, der mir zeigt, wie ich wirklich bin. Du kannst ab jetzt also negative Projektionen nutzen, um dich selbst immer besser kennen zu lernen und Milde und Verständnis zu entwickeln. Immer wenn in deinem Alltag ein negatives Gefühl hochkommt, stelle dir folgende essentielle Reflexionsfrage: Warum stört mich das jetzt gerade so? Was spiegelt mir mein Gegenüber? Beim Gegenüber kann ich es erkennen, bei mir nicht. Alles, was dich stört, wartet darauf in dir aufgelöst zu werden, um Stück für Stück inneren Frieden in dir zu schaffen. Je zufriedener, leichter, liebevoller und glücklicher du dich fühlst, umso mehr Zufriedenheit, Leichtigkeit, Liebe und Glück nimmst du um dich herum wahr. Du veränderst die Welt nie im Aussen, du veränderst die Welt nur in dir selbst. Und damit ist alles klar: Du bist dein Problem! Und du bist deine Lösung! Immer!

Entwickle deine Stärken.

Ein realistisches Bild deiner eigenen Stärken und Schwächen macht dich souverän. Ein gutes Verhältnis zu den eigenen Vorzügen, aber auch Makeln wirkt sich spürbar angenehm auf andere aus. Aus diesem Grund solltest du dich in erster Linie selbst für deine positiven Eigenschaften schätzen und dir bewusst machen, was du gut kannst. Denn wer sich selbst mag, tritt authentisch auf und kann im Notfall auch einstecken. Überlege dir daher, auf welche deiner Fähigkeiten du besonders stolz bist und schreibe sie z.B. in einer Liste auf. Auch positive Eigenschaften, die dir an deinen Mitmenschen auffallen, kannst du sammeln und ihnen gegenüber äußern. Ein ehrlich gemeintes Kompliment verleiht jedem Selbstbewusstsein Flügel.

Du kannst z.B. deine zehn größten beruflichen und privaten Stärken aufschreiben. Fertige ein Buch über deine positiven Eigenschaften oder Wunscheigenschaften an.

Disziplin

Führe ein diszipliniertes Leben. Der Menschen tendiert dazu, das kurzfristige Vergnügen dem vorzuziehen, was für ihn auf lange Sicht die bessere Alternative wäre. Selbstdisziplin ist die Eigenschaft, die Dinge zu tun, die notwendig sind, dass du deine Ziele erreichst – egal ob du dich im Moment danach fühlst oder nicht. Die meisten Menschen entscheiden sich für den Weg des geringsten Widerstandes.

Grundsätzlich spricht erst einmal nichts dagegen. Es wäre dumm, es uns selbst unnötig schwer zu machen. Doch leider ist der Weg des geringsten Widerstandes nicht immer der Beste für uns.

Wählst du den Weg des geringsten Widerstandes bedeutet es, das zu tun, was einfach ist und dir Spaß macht, anstatt dem, was für den Erfolg deiner Ziele wirklich notwendig ist.

Verantwortung

Jeder möchte erfolgreich, reich, gesund, schlank und glücklich sein. Übernimmst du die Verantwortung, kannst du dies auch erreichen, jedoch hat alles seinen Preis. Die wenigsten Menschen sind bereit, diesen Preis zu zahlen.

Die sichtbaren Erfolge beruhen alle auf harter Arbeit und Verzicht. Diese harte Arbeit und den Verzicht sehen wir häufig nur nicht: „Ich habe 30 Jahre gebraucht, um über Nacht berühmt zu werden.“ – Harry Belafonte (amerikanischer Entertainer)

Kooperation statt Konkurrenz

Gründe dein Leben auf Austausch und Kooperation statt auf Unabhängigkeit und Wettbewerb. Für viele Menschen ist das Leben ein einziger Wettbewerb: Wer verdient mehr, wer hat das aufregendere Hobby und wer den schlankeren Körper? Vor allem in den westlichen Ländern scheint jeder gegen jeden zu kämpfen. Dieses Konkurrenzdenken verleitet uns dazu, uns immerzu zu beeilen, um alles schneller zu schaffen als die anderen. Aber dabei haben wir keine Zeit mehr für die schönen Dinge des Lebens. Jeder Mensch braucht andere, um sich am Leben zu halten, gesund und glücklich zu sein. Wir sollten Austausch also als etwas Positives anerkennen. Nebenbei ist Kooperation auch viel gewinnbringender als Konkurrenzdenken. Wenn wir unabhängig von anderen an unseren egoistischen Zielen arbeiten, denken wir sofort, dass irgendjemand verlieren muss, damit wir gewinnen können. Wenn wir dagegen auf Zusammenarbeit bauen, ist es viel einfacher Win-Win-Situationen zu kreieren.

Nehmen wir z.B. zwei Menschen, die in einer festen Partnerschaft zusammenleben. Viele Paare trennen sich sofort, wenn das erste Kribbeln nachgelassen hat und sie auf die ersten Schwierigkeiten in der Beziehung stoßen. Doch Paare, die zusammen an einem Strang ziehen, eine gemeinsame Vision teilen und Kooperation schätzen, nutzen die gemeinsame Lösung von Problemen, um ihre Beziehung noch stärker zu machen. Bedenke auch: Deine unterschiedlichen Rollen im Leben sind Teil eines Ganzen. Wenn du dich zwischen zwei Rollen hin- und hergerissen fühlst, denke am besten kurz nach: Oft ist es nämlich einfacher, deine verschiedenen Rollen miteinander zu kombinieren, als du denkst. Wenn du z.B. mehr Zeit mit deinen Kindern verbringen willst, aber auch gern etwas mehr Sport machen würdest, um dich vom Alltagsstress zu erholen, schlag ihnen bspw. vor, zusammen Tennis zu spielen. So kommst du zu deiner Extraportion Fitness und teilst gleichzeitig ein schönes gemeinsames Erlebnis mit den Kindern. Denk dran: Zerpflücke dein Leben nicht in voneinander isolierte Bereiche – behalte einen ausgeglichenen Überblick und denk dran, dass alles in deinem Leben miteinander verwoben ist.

Lies mindestens 30 Minuten täglich.

Mach es wie die Superreichen und lies mehr. Reichenforscher Thomas Corley hat herausgefunden, dass 88 Prozent der Wohlhabenden mit einem Vermögen von mehr als 3 Millionen US-Dollar mehr als 30 Minuten am Tag lesen, vor allem Fach- und Sachbücher sowie Biografien großer Persönlichkeiten.

Geben und Nehmen

Wenn jemand empfangen will, muss jemand anderes bereit sein zu geben. Empfangen bedingt also das Geben und Geben ist nur dann möglich, wenn jemand bereit ist zu empfangen.

Wenn du unverhofft ein Geschenk bekommst, sag bitte nicht: das wäre aber doch nicht nötig gewesen. Sage lieber: Danke, das ist aber eine tolle Überraschung.

Kläre dein Verhältnis zum Geben und Empfangen. Menschen, die nur schwer etwas annehmen können, dürfen sich nicht wundern, wenn sie in den Lebensbereichen Mangelzustände haben.

Lerne zu geben. Gib bedingungslos, reichlich und großzügig. Gib nur aus einem einzigen Motiv: weil dir das Geben Freude macht. Erwarte nichts dafür, nicht einmal ein Dankeschön. Die Freude des Gebens selbst ist sein größter Lohn.

Übrigens: jeder hat etwas zu geben. Es müssen nicht immer die großen und teuren Dinge sein. Wenn du glaubst, nichts zu haben, dann verschenkte dein Lächeln, Umarmungen oder Zeit.

Wer viel verschenkt, der wird unendlich belohnt. Wer viel zu geben hat, der ist reich und der fühlt sich voll. Freude und Liebe werden mehr, als wenn man sie verschenkt.

Über die Freude zur Fülle zu gelangen, ist der beste Weg zum Glück, Erfolg und Reichtum.

Sei, wer du sein willst!

Vergiss, was andere denken und erlaube dir endlich selbst, deine Träume zu leben!

Denn du selbst hast es in der Hand, dich in einen Schmetterling zu verwandeln und endlich das Leben zu führen, das du eigentlich leben willst. Die Blockaden, die dich von der Metamorphose abhalten, befinden sich zum allergrößten Teil in deinem Kopf, sind also mentaler Natur. Und genau darin liegt der Schlüssel, um sie zu lösen.

Lerne, auf dich zu hören.

Ein erfülltes Leben zu führen, ist das Natürlichste der Welt – die Schwierigkeit ist nur, den Weg dorthin zu finden. Glück und Zufriedenheit wirst du nämlich nur finden, wenn du zu dir „nach Hause kommst“. Doch erst, wenn du wieder lernst, auf dich zu hören, kannst du auch voller Liebe in die Zukunft sehen und mit dieser Liebeskraft dein Leben verändern.

Höre auf dein Herz.

Willst du die beste Version von dir selbst werden, also du selbst, nur in Top-Form, gut gelaunt, voller Liebe und Zuversicht? Du musst lernen, auf deine Stimme zu hören. Dann wirst du dich auch trauen, solche Entscheidungen zu treffen, die dir dabei helfen, dein Traumleben zu verwirklichen.

Wer ein außergewöhnliches Leben will, sollte auf sein Herz hören. Mit dem eigenen Herzen hat jeder von uns den perfekten Wegweiser immer bei sich. Doch vieles verhindert, dass wir auf unser Herz hören, seien es Alkohol, Drogen, Konsum oder auch die Karriere.

Freue dich!

Freude ist die Superkraft, die dein Leben bunt werden lässt. Suche dir gezielt Anlässe, um dich zu freuen. Gönn dir etwas, lass es dir gut gehen und freue dich von ganzem Herzen.

Vertrauen

Vertrauen bringt einen weiter. Ein einzelnes Wort kann in verschiedenen Menschen völlig unterschiedliche emotionale Reaktionen auslösen. Ein Mensch reagiert positiv, ein anderer negativ. Zum Beispiel „Angst“: Hat jemand als Kind gelernt, Angst vor der Angst zu haben, oder hat jemand Vertrauen zu sich und dem Leben.

Du darfst das Leben genießen

Wir sind sehr schnell im Bewerten und Verurteilen. Wenn dein ganzes Leben Müssen ist, kannst du dein Leben nicht genießen. Dann musst du das Wort müssen komplett aus deinem Wortschatz streichen. Du musst gar nichts. Du musst nur maximal glücklich sein. Und glücklich sein, ist eine Entscheidung. Meine Entscheidung. Ich allein bin dafür verantwortlich, für was ich mich den ganzen Tag entscheide. Und das tolle: ich kann mich jeden Tag neu entscheiden. Jedes Müssen ist selbst auferlegt. Vergessen wir also das müssen, entscheiden wir uns für was ich möchte. Stell dir die Frage: Was möchte ich eigentlich?

Merke: Du musst im Leben gar nichts. Du darfst das Leben genießen. Das erkennst du aber erst, wenn du deine Pflichtprojektionen gegenüber dir und dem Leben aufgelöst hast. Niemand muss müssen, aber alle dürfen wollen. Sage statt müssen z.B.: Dinge, die heute erledigt werden wollen oder ich darf/will heute arbeiten.

Entscheidungen

Entscheidungen schaffen Klarheit. Jeder ist für sein Glück selbst verantwortlich.

Da das Leben nur rückblickend verstanden werden kann, aber nach vorne blickend gelebt werden muss, können wir keine richtigen oder falschen Entscheidungen treffen - immer nur Entscheidungen. Zum Zeitpunkt, an dem wir eine Entscheidung treffen, wissen wir die langfristigen Folgen noch nicht. Also: niemand weiß, was falsch und richtig ist.

Der Partner, mit dem du Zusammen bist, ist nicht der richtige und es ist auch nicht der falsche Partner. Es ist der Mensch, mit dem du jetzt lebst. Also steh dazu!  Das Auto, das du besitzt, ist nicht das richtige Auto für dich und auch nicht das falsche. Es ist das Auto, das du derzeit fährst. Also, steh dazu. Den Beruf, den du machst, ist nicht der richtige und auch nicht der falsche. Es ist der Job, den du gerade ausübst. Steh dazu!

Wenn du mit dem Umstand wirklich unzufrieden bist, verändere etwas! Wir Menschen haben immer die freie Wahl, uns zu einer Sache zu bekennen, etwas zu verändern oder woanders hinzugehen. Nach dem Dreischritt: Love it, change it oder leave it. Ansonsten hast du keinen Grund, dich zu beschweren. Es ist deine Entscheidung. Niemand kann sie dir abnehmen. Und du musst eben auch bereit sein, die Konsequenzen zu tragen. Alles andere sind faule Ausreden. Nicht können ist nur der Vorwand. Nicht wollen ist der wahre Grund. Vergiss also die Ausreden: kein Geld, keine Zeit oder kann ich nicht! Alles Quark! Jeder ist für sein Glück selbst verantwortlich.

Was du auch tust, sei klar in deiner Entscheidung, dann wirst du auch glücklich sein im Hier und Jetzt. Entscheidungen schaffen Klarheit. Sprich ein klares Ja oder Nein, kein entschiedenes Vielleicht. Folge dann deiner Wahl mit Leidenschaft. Durch die Leidenschaft lebt der Mensch, durch die Vernunft existiert er bloß.

Wenn du etwas willst, überlege dir: Hier ist die Idee! Wo ist die Energie (Geld, …), um diese Idee umzusetzen.

Achtung: Unser Verstand ist auf Autopilot geschaltet. Wir sitzen nur selten selbst am Steuer, sondern auf dem Beifahrersitz (95% läuft automatisch nach Programmen aus dem Unterbewusstsein ab). D.h.: Die meisten unserer Entscheidungen kommen unbewußt zustande. Die unbewußten Entscheidungen funktionieren so gut, weil sie an Emotionen gekoppelt sind. Emotionen, die auf Erfahrungen beruhen.

Bist du ein Gehirnbesitzer oder ein Gehirnbenutzer? Braucht dein Hirn mal ein Update. Wir haben ein Gehirn mit einer Programmierung wie ein Neandertaler. Und da war es natürlich wichtiger, das Hauptaugenmerk auf das Negative zu richten: auf dem Säbelzahntiger und nicht auf den schönen Sonnenuntergang. Und deshalb stammen wir auch nicht von den Vorsichtigen ab.

Immer wenn sich dein Neandertaler meldet, beachte ihn, nimm ihn wahr. Tanze mit deinem Neandertaler: Bemerke ihn, habe Verständnis, sei ihm dankbar. Respekt und Achtsamkeit helfen unglaublich. Ertappe dich in deinem alten Muster, erkenne deine Glaubenssätze und schalte vom alten ich ins neue Ich um.

Entscheidungshilfen:

Wie soll ich mich entscheiden? Ist etwas gut oder schlecht für mich?

Bei dir steht eine Entscheidung bevor, du willst wissen, ob etwas gut oder schlecht für dich ist? Versuche folgende Techniken:

  • Energiebilanz
    Du willst wissen, ob etwas gut oder schlecht für dich ist? Egal, was es ist: deine Entscheidungen, dein Essen, deine Freunde oder andere Menschen, die Arbeit? Ein guter Gradmesser hierfür ist folgende Übung. Stell dir die Frage: Hast du danach mehr oder weniger Energie? Liegt ein Energieräuber vor? Ist dein Schlafbedürfnis danach vermehrt oder reduziert?
     
  • Frage J.C, J.B. und Y.H. 
    Um bei Entscheidungen, wie man auf eine Situation reagieren soll, Klarheit zu bekommen, kannst du dir zwei extreme Lösungansätze vor Augen führen. Frage dich:
    Was würde in dieser Situation jetzt J.C. machen, was würde J.B. machen? Oder im Klartext: Was würde Jesus Christ bzw. James Bond machen? Erweitere dein Reaktionsmuster noch mit folgender Frage: Was würde Y.H. machen? Was würde Your Heart, dein Herz machen? Frage dein Herz! Was würde dein Herz sich jetzt wünschen oder tun? Dein Herz ist dein Kompass.
     
  • Frage dein Herz
    Wenn dir etwas nicht gefällt. Setzten lassen. In dich reinhören. Reagieren nicht mit Kampf oder dass es dem anderen gefällt, sonder nach Deinem  Herzen. Was sagt, was will dein Herz? Nicht abschotten und zumachen sondern bewusst aufmachen. Frag mal dein Herz, was es sich wünscht?
     
  • Frage Gott
    Überlege dir in einer bestimmten Situation (z.B. deine Verabredung läßt dich sitzen, dein Kollege behandelt dich unfair, du findest deinen Haustürschlüssel nicht …), wie würde Gott jetzt reagieren, was hätte Gott für eine Emotion? Reagiere doch in Zukunft nicht mehr mit deinen Reaktionen und Emotionen, sondern überlege: Wie würde Gott jetzt in dieser Situation fühlen und handeln? (Neale Donald Walsch)
     
  • The Work
    Situationen und Gedanken, die uns belasten, stressen oder nerven, können wir mit Byron Katies Methode „The Work“ genauer hinterfragen. Hierbei untersuchst du deine Gedanken mit mehreren Fragen. Das hilft dir, deine Perspektive zu verändern und eine Situation mit anderen Augen zu betrachten.
     
  • The Opposite
    Mit der Methode „The Opposite“ nach Oppel kannst du deine Reaktionsweise verändern und umkehren. Statt nach deinem altem Muster zu reagieren, halte kurz inne und frage dich: Wie würde es mir jetzt am schwersten fallen zu reagieren? Oder reagiere genau im Gegenteil als umgekehrt zu deinem ursprünglichen Verhaltensmuster.
     
  • Mantra: Ich verdiene mehr Liebe, nicht weniger
    Matt Kahns größte Weisheit ist: egal wie ich mich fühle, was ich denke oder was ich tue: Ich verdiene mehr Liebe, nicht weniger (Mantra); Liebe einfach nur dein eigenes Herz, und es wird für dich akzeptieren und für dich vergeben und für dich lieben.

Dein erweiterter Werkzeugkasten in der Persönlichkeitsentwicklung

Herzöffnung

Die Herzöffnung ist wichtig für Transformation

„Niemand kann je vergessen, was ihm angetan wurde. Doch sobald wir unsere verletzten Anteile in unser Herz lassen und ihnen Fürsorge und Mitgefühl schenken, können wir Frieden schließen mit der Vergangenheit." aus dem Buch: Nur wer loslässt, kann auch fliegen von Ajahn Brahm & Master Guojun.

Mit dieser Methode spürst du die warme, weiche Energie deines Herzens und läßt sie dann in deinen ganzen Körper fließen und wenn du magst über deine Körpergrenzen hinaus und hinein in dein Kind. Hinein in jede einzelne Körperzelle, in den gesamten Raum, in die Situation, in den Glaubenssatz, sodass endlich einmal Heilung geschehen kann. Heilung geschieht nicht durch Verstehen sondern durch Annehmen. Verstanden zu haben alleine genügt nicht. Wir müssen die Dinge fühlen, annehmen, Frieden schliessen, ins Herz nehmen, nach Hause lieben.

Meditation

Erschaffe dir dein neues Leben

Die Meditation ist eine spirituelle Praxis mit uralter Tradition. Sie gilt als eine grundlegende bewusstseinserweiternde Übung. Je nach Tradition wird sie mit Begriffen wie Stille, Leere, Panorama-Bewusstsein, Eins-Sein, im Hier und Jetzt sein oder frei von Gedanken beschrieben. Das Wort Meditation leitet sich vom lateinischen Begriff Mitte ab und kann mit „zur Mitte ausrichten“ übersetzt werden. Wir können unser Selbst durch Meditation heilen, indem wir uns in eine gelassene Stimmung versetzen und uns mit einem klaren Blick aufs Wesentliche versehen. Durch die Meditation beruhigst du deinen Geist. Durch die meditative Praxis lernt dein Geist sich klar auszurichten und dein Herz lernt sich klar auszurichten. Erst, wenn sich dein Herz angesprochen fühlt, kannst du Verhaltensmuster wirklich verändern.