Basalzellkarzinome

Basaliome wachsen sehr langsam über einige Jahre. Den Beginn stellt meist eine kleine, umschriebene Verhärtung oder ein kleiner harter Knoten dar. In späteren Stadien kommt es zur Entstehung von Geschwüren und zerstörerischem Wachstum. 

Basalzellkarzinom

Basalzellkarzinome treten vor allem zwischen dem 60. und 70. Lebensjahr auf. Sie stellen mit 65 % den größten Anteil der bösartigen Hauttumore.

Der größte Risikofaktor ist die langjährige Einwirkung von Sonnenstrahlen. Daher entstehen Basalzellkarzinome bevorzugt im Gesicht – 80 % entstehen an Stirn, Wangen, Nase, Oberlippe – wie auch im Nacken sowie auf dem dünnbehaarten oder kahlen Kopf. Im Unterschied zum malignen Melanom verursachen nicht häufige Sonnenbrände die Tumoren, sondern die chronische Belastung der Haut durch UV-Strahlen.

Diagnostik und Therapie

  • Nach Beurteilung des Hautbefundes mit Auflichtmikroskopie und gegebenenfalls Entnahme einer Gewebeprobe, erfolgt die Festlegung der Behandlung.
  • Die Behandlungsform mit der geringsten Rückfallquote ist noch immer die operative Entfernung mit histologischer Schnittrandkontrolle. Andere Behandlungsformen kommen meist nur dann als alleinige Therapie zum Einsatz, wenn die Operation nicht möglich ist wie beispielsweise aufgrund von Alter oder Vorerkrankungen des Patienten.
  • Wegen des langfristig zerstörerischen Wachstums sollten Basalzellkarzinome frühzeitig im Ganzen operativ entfernt werden, um eine Schädigung tieferliegender Gewebebereiche zu vermeiden. Ein Wiederauftreten des Tumors (Rezidive) ist jedoch immer möglich.
  • Weitere Behandlungsverfahren sind die Kürettage mit lokaler chemochirurgischer Nachbehandlung, die Vereisungsbehandlung (Kryotherapie) sowie die medikamentöse örtliche Krebsimmuntherapie.
  • Die Prognose ist allgemein gut, da in den meisten Fällen keine Metastasierungsneigung besteht. Patienten mit aggressiven Formen haben eine schlechtere Prognose. Hier treten Basalzellkarzinome häufig mehrfach auf.

Nachbehandlung und Nachsorge

  • Zur Nachbehandlung ist ein konsequenter Lichtschutz wichtig, um weitere UV-Schäden zu verhindern. Hier eignen sich spezielle neue Präparate mit hohem Schutz im UVB- und UVA- Bereich (z.B. Dr. Haut Sonnenlotion LSF 50). Zusätzlich sollte der Kopf in der Sonne durch Hüte oder Kappen geschützt werden.
  • Kontrollieren Sie selbst regelmäßig Ihre Haut. Bei unklaren Hautveränderungen sollte immer ein Hautarzt aufgesucht werden.
  • Regelmäßige Nachsorgeuntersuchungen beim Hautarzt (Hautkrebsvorsorge) sind notwendig, um Rückfälle oder mögliche neu auftretende Hautkrebse im frühen Stadium zu diagnostizieren.
  • Achten Sie auf ein starkes Immunsystem und einen ausgeglichenen Vitalstoff-Haushalt


Als operative Schwerpunktpraxis beraten wir Sie gerne über die therapeutischen Verfahren und vor allem über Möglichkeiten die Erkrankung zu vermeiden.

 

Weitere Informationen finden Sie im Gesundheits-Lexikon.