Haarausfall

Volles Haar ist der Stolz vieler Frauen aber auch Männer - Haarausfall der Albtraum. Dabei kann der Haarverlust viele Ursachen haben und zur Haarlosigkeit (Alopezie) führen. 

Der Haarverlust kann vorübergehend sein, dann wachsen die Haare wieder nach. Wenn allerdings die Haarwurzeln unwiderruflich geschädigt wurden, dann bilden sich an der betroffenen Stelle keine neuen Haare mehr.

Verschiedene Ursachen von Haarausfall

Bei Männern ist der Haarausfall in den allermeisten Fällen anlagebedingt (androgenetische Alopezie, erblich bedingter Haarausfall). Aber auch Frauen sind von diesem androgenetischen Haarausfall betroffen. 

Wenn runde, etwa münzgroße kahle Stellen am Kopf oder im Bart entstehen, handelt es sich meist um die Alopecia areata (kreisrunder Haarausfall). Man vermutet als Ursache eine Störung des körpereigenen Immunsystems.

Erkrankungen der Haut oder der Kopfhaut, zum Beispiel Pilzinfektionen, lassen die Haare ebenfalls an einzelnen, umschriebenen Stellen ausfallen.

Neben diesen umschriebenen Alopezien kann das Kopfhaar auch gleichmäßig lichter werden, dann spricht man von diffusem Haarausfall. Ursache hierfür können eine Überfunktion oder Unterfunktion der Schilddrüse oder auch ein Eisenmangel sein. Medikamente und Infektionskrankheiten können das Haar dünner werden lassen. Strahlentherapie oder Chemotherapien lassen es nicht selten gänzlich ausfallen. Nicht zuletzt wird der Einfluss von Stress auf das Haarwachstum diskutiert.

Diagnostik und Therapie

Auf dem Markt sind zahlreiche Mittel erhältlich, die das Haarwachstum anregen oder den Haarausfall stoppen sollen. Nur die wenigsten sind jedoch in guten klinischen Studien auf ihre Wirksamkeit hin getestet worden.

Prinzipiell sollte man erst einmal abklären lassen, ob und welche Art von Haarausfall oder Alopezie man überhaupt hat (siehe auch Diagnostik bei Haarerkrankungen). Dies ist wichtig, da es nicht "das Haarwuchsmittel" gibt, sondern jede Alopezie gesondert behandelt wird.

Durch eine ausgewogene, vitalstoffreiche und vollwertige Ernährung können Sie Ihren Körper unterstützen. Durch eine Vitalstoff- oder Ernährungsanalyse können Sie bewußt Einfluß auf Ihre Gesundheit nehmen.

Wir beraten Sie gerne, welche Mittel und Therapien Ihren Haarausfall bremsen.

 

Weitere Informationen finden Sie im Gesundheits-Lexikon.